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10 Dinge, für die kein Raver Geduld hat

1. Schlange am Einlass

Drei Stunden vorm Techno Club anstehen?
Das gefällt nur bescheuerten Touristen in der Berghain-Schlange, die sich einreden das wäre „Part of the experience“.

2. Warm-up

Warm-up ist ja schön und gut. Der Raver will allerdings in der Regel einen Partyabend von 0 auf 100 in weniger als 30 Minuten. Für ein ausgiebiges Warm-up hat er keine Zeit. Man macht auf der Clubtoilette ja auch nicht erst mal eine Dreiviertelstunde Vorspiel …

3. Die Zeit zum ersten Festival

Die Festivalsaison steht in den Startlöchern, ab jetzt geht es so richtig los. Der ein oder andere hat vielleicht sogar die Saison bereits eingeleitet und das erste Festival „besucht“. Andere warten noch sehnsüchtig auf drei Tage schlecht schlafen in einem viel zu heißen Zelt. Jedenfalls können sich alle darauf einigen, dass das Warten, bis es endlich losgeht, unser aller Geduld vollkommen überstrapaziert.

4. Eine Pause zwischen den DJs

Besonders auf Festivals gibt es dann gerne mal eine Pause zwischen DJs. Sei es, weil das Equipment getauscht werden muss, oder der eine DJ viel zu voll ist und erst noch von der Bühne getragen werden muss. Nerven tut es jedenfalls tierisch. Minuten werden zu Stunden.

5. Die eine Person, die vor dir steht und wirklich alles filmt

Warum? „Warum?“ fragt man sich …
Erstens schaut sich doch eh niemand später wieder diese Videos an und zweitens gibt es ja auch YouTube, wo ein anderer Vogel es schon hochladen wird. Kein Grund, die Geduld eines feierwütigen Ravers zu überstrapazieren.

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6. Große Gruppen, die sich beim Tanzen an einem vorbei schieben

Du bist gerade am Tanzen und es läuft grandiose Musik. Dann schiebt sich eine Gruppe von gefühlten 100 Leuten an dir vorbei. Eine ganze Ameisenstraße. Ohne Ende. Das Warten bis die Gruppe durch ist, raubt jedem Raver den letzten Nerv.

7. Langsames Barpersonal

Personal, dem man während des Arbeitens die Schuhe besohlen könnte, fordern die Geduld des Ravers ganz schön heraus. Jede Minute an der Bar stehen, ist eine gefühlt-verlorene Stunde auf dem Dancefloor.

8. Heimweg

Der Heimweg ist meistens beschwerlich. Es fährt entweder keine Bahn mehr oder alle Taxis sind schon weg. Vor allem ist man ausgelaugt. Fangt gar nicht mit dem Weg zu Afterhour an. das ist ja noch viel schlimmer. Es dauert eine Ewigkeit, die Gruppe neuer Freunde zur Afterhour zu bekommen.
Plus einem Stopp beim Kiosk sind es zwei Ewigkeiten.

9. Die Zeit, bis das Teil kickt

45 Minuten bis 1 Stunde sagt man ja. Gefühlt sind es drei bis vier Wochen.

10. Die Zeit bis zur nächsten FAZE-Ausgabe

Gebt es zu, ihr könnt es doch immer gar nicht erwarten!
FAZEmag 077 – das neue Heft!

 

Fotos (C): Pixabay, Pexels

 

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