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Der Hype um DJs ebbt nicht ab. DJs sind die neuen Rockstars. Aber sind die ganz großen Nummern auch wirklich besser als kleine unbekanntere? Ja.

1. Auswahl an Musik
Die großen DJs haben einfach einen Zugang zu mehr Musik.
Man hat Connections in alle Ecken der Szene, kennt die anderen großen DJs und Produzenten. Da ist es ein wenig einfacher an Musik zu kommen. Superstars schöpfen einfach aus einem größeren Fundus Musik und sind deshalb besser ausgestattet.

2. Eigenes Label/Secret Banger
Mit einem eigenen Label schafft sich der Superstar-DJ noch einen nahezu unerschöpflichen Zugang zu unveröffentlichten Bangern. Alles was als Promo ans Label ankommt, kann auf den Plattentellern serviert werden. Heutzutage im digitalen Zeitalter zumindest. So zaubert jeder große DJ ein paar unveröffentlichte Banger seines eigenen Labels hervor.

3. Ziehen mehr Leute an
So ein Rave mit Solomun mit 3000 Leuten macht halt mehr Spaß als eine Abifete mit DJ-Partymix und 30 Leuten. Großen Namen ziehen viele Leute. Isso. Und so einige coole Locations bekommt man halt mit No-Names nicht voll. Is auch so. Ende.

4. Bessere Stimmung
Wegen der ganz großen Namen kommen nicht nur mehr Menschen, sie sind auch besser drauf. Wenn in einem Club der Warm-up-DJ den exakt selben Track spielt wie Dixon, gehen mit Sicherheit dennoch bei letzterem 10.000 Prozent mehr Hände in die Höhe. Und wenn Tale of Us ihre neue Nummer selber spielen ist im Club auch was ganz anderes los, als wenn irgendjemand die Scheibe auflegt.
Klingt komisch, ist aber so. Die Leute sind wegen des Mainacts gekommen und fokussieren sich auch vollkommen darauf. Man hat Eintritt gezahlt und große Erwartungen. Umso euphorischer ist die Stimmung wenn dieser dann spielt.

5. Selbstvertrauen
Superstar-DJs besitzen ein großes Selbstvertrauen, welches sich auf die Crowd überträgt. Sie haben die Erfahrung und wissen eine Menge zu leiten, zu entertainen und zum Kochen zu bringem.

6. Genau definierter Stil
Die großen DJs haben ihren eigenen Stil gefunden. Man weiß was einen erwartet. Das ist bei vielen kleineren noch nicht immer so genau definiert. Da kann ein Abend auch mal eine fiese Wundertüte Musik bieten.

7. Persönlichkeiten
Viele der wirklichen Superstar-DJs sind auch mal echt verrückte Persönlichkeiten. Allein dadurch entertained ein Sven Väth ein ganzes Fußballstadion.

8. Besseres Mixing
Wer sich Superstar-DJ schimpft sollte auch gefälligst besser auflegen können als ein No-Name. Sein Handwerk also verstehen. Oder zumindest nicht schlechter.
Es gibt natürlich DJs, die besser mixen als andere. Bei der Anzahl an Auftritten bei Superstar-DJs kann man allerdings von einem vernünftigen Niveau ausgehen.

9. Live is Live
Live is nochmal ne ganz andere Nummer. Vor den großen Meistern der Live-Sets, den Techno-Musik-Virtuosen kann man nur niederknien und sie anbeten. Es gibt halt wirklich keine No-Name Live-Acts die einem KiNK das Wasser reichen könnten…

10. Wir wollen doch eigentlich alle so sein wie sie …

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