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Cocoon Club by Smalltown Boy


11 Clubs, an die wir uns gern erinnern

Wir haben in vielen Clubs gefeiert und werden auch in Zukunft in vielen Clubs unsere Nächte verbringen. Das ist so sicher wie die Finanzkrise in Griechenland. Trotzdem kommt es vor, dass man sich gelegentlich an legendäre Nächte in verblichenen Clubs erinnert. Diesen – aus unserer Sicht wichtigsten Clubs – wollen wir einmal ein kleines Denkmal bauen.

 

1) Ratinger Hof – Düsseldorf 1976 – 2003
Der Geburtsort deutschen Punks, erstes Venue für die Toten Hosen und später eine der wichtigsten Anlaufstellen deutschlandweit für Techno-Sounds. Residents wie Rene Runge (heute Jaspa Jones) oder Stefan Waldschmidt prägten den Sound des Hofs.

2) Dorian Gray – Frankfurt 1978 – 2000
Die legendäre Flughafen-Discothek in Mainhattan. Wie Sven Väth das Dorian Gray erlebte, lest ihr hier.

3) Alter Wartesaal – Köln 1983 – 2014
Von Alfred Biolek aus dem Dornröschenschlaf erweckt war der Alte Wartesaal über viele Jahre die Anlaufstelle in Köln, wenn es um anspruchsvolle, aktuelle Sounds ging. Legendär war der Blue Monday.

4) Tarm Center – Bochum 1986 – 2003
Erlebnisgastronomie mit Thomas Kukula und ATB am Donnerstag. Wer essen wollte in der Pause und Freunde in den Pool werfen wollte, war hier richtig. Eine Schlagerdisco gab es auch neben der großen Halle mit dem atemberaubenden Laser.

5) UFO – Berlin 1988 – 1990
Der Vorgänger des Tresor und der erste Acid-House-Club Berlins. Dr. Motte und Kid Paul waren Residents.

6) Rave Club – Köln 1988 – 1989
Der erste Club in Köln, in dem House gespielt wurde. Regionale Größen wie Olaf Karnik und Claus Bachor spielten hier genauso wie Künstler aus den USA.

7) OMEN – Frankfurt 1988 – 1998
Ende 1988 wurde aus dem Frankfurter In-Club „Vogue“ das „Omen“. Besitzer Sven Väth, Michael Münzing (Produzent von SNAP) und Matthias Martinsohn waren die Betreiber des Parkhaus-Clubs.

8) Tresor – Berlin 1991 – 2005
Kein anderer Techno-Club stand für den Purismus von Techno wie der ehemalige Tresor des Wertheim-Kaufhauses an der Leipziger Straße in Berlin. Techno in seiner reinsten Form, den Dimitri Hegemann auch mit dem 1991 gegründeten Plattenlabel Tresor fortführte.

9) Ultraschall – München 1994 – 2003
Der erste reine Technoclub Münchens in der Kantine des Flughafens Riem. Resident dort: Monika Kruse

Feb+Mar1999front

10) Stammheim – Kassel 1996 – 2002 (vorher Aufschwung Ost)
Ohne unsere beliebten Comic-Zeichner Bringmann & Kopetzki wäre der dreistöckige Club in der Kulturfabrik Salzmann wohl nicht so schnell so angesagt gewesen. Die großartigen Residents wie Pierre und Marky und die dazugehörigen Compilations trugen zum Kult bei.

11) U60311 – FFM 1998 – 2012
Der Untergrund Club in FFM 60311 unter dem Roßmarkt zählte über eine Dekade zu den wichtigsten Techno-Clubs der Welt. Die Umstände, die zu der endgültigen Schließung führten, waren nicht sehr erfreulich. Mehr Infos dazu findet ihr hier.
Weitere legendäre Clubs der Republik.
Babalu – München, Bunker – Berlin, E-Werk – Berlin, Easy – Diez, Factory – Dortmund, Front – Hamburg, Planet – Berlin, Poison Club – Düsseldorf, XS – Frankfurt

 

Folgende Clubs existieren noch, tragen aber mittlerweile einen neuen Namen

Cocoon Club 2004 – 2012 – heute moon13

Tribehouse – Neuss – heute 102

 

Folgendene legendäre Clubs feiern mittlerweile in anderen Locations:

Warehouse – Köln – 1991 – 1994

Palazzo – Bingen – 1990 – 2003

Tresor – Berlin 1991 – 2005

 

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