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15 Dinge die wir uns für 2017 wünschen

Wir sind Träumer. Immer gewesen und werden es wohl auch immer bleiben. Deswegen haben wir für das neue Jahr einige Wünsche formuliert, deren Umsetzung als eher unwahrscheinlich einzuschätzen ist. Aber vielleicht mögt ihr uns ja in diesen Fällen nach Kräften unterstützen. Mal sehen, warum sollten wir zusammen nicht schaffen, dass diese 15 Dinge die wir uns für 2017 wünschen, eintreten.

1) Wir wünschen uns, dass die Musik für den DJ / Live-Act wieder im Vordergrund steht und nicht der Umfang des Hospitality Riders und die Größe der Junior Suite im Fünf-Sterne-Hotel.

2) Wir wünschen uns, dass sich viele erfolgreiche DJs wieder an ihre Anfänge erinnern und auch mal wieder in kleineren Clubs außerhalb Berlins spielen, obwohl diese nicht in der Lage sind, horrende südamerikanische Festival-Gagen zu zahlen. Wir wollen Adam Beyer, Marco Carola, Sven Väth, Carl Cox und Richie Hawtin in kleinen Clubs erleben.

3) Wir wünschen uns, dass das Schubladendenken in Deutschland aufhört und stilübergreifende Clubabende funktionieren. Warum muss man einen House-Floor, einen Techno-Floor und einen Techhouse-Floor haben? Wir wollen Len Faki, Santé, Klaudia Gawlas und Karotte an einem Abend auf einem Floor hören.

4) Wir wünschen uns, dass die Festival-Saison nicht immer früher startet und die Clubs darunter leiden müssen.

5) Wir wünschen uns wieder eine große friedliche Techno-Parade in einer deutschen Metropole, die regelmäßig stattfindet und wieder zu einem Markenzeichen für Musik und Feierkultur made in Germany wird. Wir wünschen uns Friede, Freude und Eierkuchen.

6) Wir wünschen uns mehr Respekt und weniger Neid in Bezug auf erfolgreiche deutsche Produzenten und DJs wie Robin Schulz oder Felix Jaehn.

7) Wir wünschen uns, dass große Festivals weniger Gewinn-optimiert operieren und nicht versuchen, auch noch die letzte Möglichkeit des Geldverdienens an den Festivalgästen auszuschöpfen. Wir wollen keine Supermarkt-Theke im Shuttle-Bus zum Festivalgelände.

8) Wir wünschen uns, dass keine Clubs in Deutschland 2017 schließen müssen.

9) Wir wünschen uns, dass es in der deutschen Radiolandschaft wieder Redakteure gibt, die den Mut haben, Keinemusik-Stücke oder Avotre-Tracks direkt nach Adele zu spielen.

10) Wir wünschen uns, dass Sven Väth, Westbam, Paul van Dyk und DJ Hell wieder zusammen an einem Tisch sitzen und wir das Mikrofon in der Mitte platzieren dürfen.

11) Wir wünschen uns, dass Vinyl noch wichtiger wird in 2016 und wieder mehr DJs mit Vinyl im Club auflegen.

12) Wir wünschen uns, dass die Festivalbetreiber mit den Clubbesitzern zusammen arbeiten und gemeinsame Lösungen erarbeiten, damit niemand am Ende des Jahres den Laden zumachen muss.

13) Wir wünschen uns, dass die Streaming-Kultur ein Ende findet und die Musikkonsumenten wieder bereit sind, angemessen für Musik zu zahlen.

14) Wir wünschen uns, dass wir wieder in Clubs rauchen dürfen, damit nicht alle Clubgäste im 15-Minuten-Rhythmus nach draußen rennen und dass es keine Schlägereien mit Türstehern mehr gibt.

15) Wir wünschen uns, dass Andhim Bundeskanzler werden.

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