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Acts auf die wir 2017 ein Auge richten Dennes Deen


Um euch immer neue Musikempfehlungen aussprechen zu können, haben wir mal wieder alle Ecken der Musikbranche durchsucht und auf den Kopf gestellt. Und dabei ein ziemliches Chaos hinterlassen. Immerhin: Wir können euch einen echt feinen neuen Track samt Künstler vorstellen, die ihr beide vielleicht noch nicht kennt.

Acts, auf die wir 2017 ein Auge richten: Dennes Deen

„Shogun“ heißt die Nummer, die heute auf Nouveau Niveau Recordings, dem Label unseres guten Freundes Tom Novy, erscheint: Ein echtes Schmankerl vom Österreicher Dennes Deen.
Dieser ist nunmehr seit nahezu 20 Jahren im Business unterwegs und hat schon so seine Spuren hinterlassen. Begonnen hat bei ihm alles in Österreich im Alter von 17 Jahren, als er sich im Volksgarten, einem der bekanntesten Clubs in Wien, einen Namen gemacht hat. Von dort aus ging es über den Tellerrand Österreichs hinaus in die weite Welt. Bookings in aller Herren Länder zeugen von seinem Talent als DJ. Dabei durfte er schon in den angesagtesten Clubs der Welt spielen, wie beispielsweise im Space auf Ibiza.

Als Produzent ist er jedoch bisher nicht sonderlich viel in Erscheinung getreten. 2008 und 2009 erschienen auf Titanium Records und MB Elektronics seine ersten Eigenproduktionen. Diese könnte man als eine Mischung aus Elektro und Techno bezeichnen. Mittlerweile hat Dennes Deen seinen Sound im Deep- und Tech-House gefunden, und das ist auch gut so.
Anfang des Jahres wurde auf dem Label „Schönbrunner Perlen“, einem Wiener Label, welches seinen Namen einem der größten Wahrzeichen der Stadt gewidmet hat, dem Schloss Schönbrunn, sein Track „D63“ released. Eine wunderbar treibende Nummer mit knarziger Bassline und schönen träumerischen Chords im Hintergrund. Jetzt erscheint „Shogun“ auf Tom Novys Label „Nouveau Niveau Records“. Die Nummer wurde bereits Mitte Oktober in der Compilation „ADE Weapons“ des Labels gefeatured und ist so vielleicht dem einen oder anderen bereits aufgefallen.
Der Track ist sehr rhythmisch mit vielen perkussiven Elementen, die ein wenig an den Sound der Berliner Keinemusik Gang erinnern. Die wichtigsten Elemente sind allerdings zum einen die sich durch den Song walzende Bassline und zum anderen die Flöten-Sounds, die dem Ganzen einen sehr verspielten Touch geben. Dennoch ist der Sound von Dennes Deen sehr erwachsen und cool. Der Mann ist ja auch schließlich fast 40. Wenn man schon selbst nicht erwachsen geworden ist, kann das ja wenigstens die eigene Musik für einen übernehmen.

Die Nummer ist jedenfalls ein absoluter Allround-Knaller. Funktioniert sowohl im Club als auch beim Open Air im kommenden Sommer, und bei einem illegalen Rave auf einer einsamen Waldlichtung können wir uns das Ding sowieso vorstellen. Wir sind sehr gespannt, was der Österreicher uns nach „Shogun“ weiter präsentieren wird und hoffen sehr, dass er sich nicht allzu lange Pause bis zum nächsten Release nimmt.

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