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Fünf Acts, die wir in 2018 auf jedem Festival sehen werden. Foto: Boris Brejcha

Zwar ist die diesjährige Festivalsaison noch lange nicht vorbei, doch wir sind ja Visionäre und agieren vorausschauend. Außerdem haben wir die Eindrücke, die wir in diesem Sommer bereits sammeln durften, Revue passieren lassen. Und so präsentieren wir euch hier fünf Künstler, die ihr im kommenden Jahr keinesfalls verpassen solltet.

1. Ofenbach

César de Rummel und Dorian Lauduique sind schon seit ihrer Kindheit befreundet und machen seit dem Jahr 2000 gemeinsam Musik. Im Jahr 2014 wurden sie als Elektro-Pop und House-Duo unter dem Namen Ofenbach bekannt. Eine Mischung aus Deep House und Rockmusik. Ofenbach kommen – zumindest für unsere Wahrnehmung – aus dem Nichts und lassen sich in keine Schublade stecken. DJs wie Robin Schulz und Tiësto machten auf ihren internationalen Hit „Be Mine“ aufmerksam, und so stiegen sie erstmals auch in die Charts ein. Ofenbach wurde auch bereits mit der Auszeichnung Best New Talent vom DJMag geehrt. Sie zählen auf jeden Fall zu einer der aufsteigenden Figuren der französischen Elektroszene. In Bulgarien und Russland sind sie bereits eine große Nummer und werden dort wie Rockstars verehrt. Wir sind sicher, dass ihr in Zukunft noch mehr von den beiden hören werdet.

 

2. Burak Yeter

Burak Yeter wurde 1982 in der Türkei geboren und begann nach eigenen Angaben bereits mit fünf Jahren das Klavierspielen. Er hat Sound Engineering in London studiert und bereits Remixes für Depeche Mode, Black Eyed Peas, Alicia Keys, Usher, Bruno Mars, Sam Smith und Beyoncé erstellt. Der Begründer des Labels „Connection Records“, mit Studios in Istanbul, Amsterdam und Los Angeles hat bereits einige Awards abgeräumt. 2016 gelang ihm schließlich auch ein europaweiter Hit mit dem Song „Tuesday“. Mittlerweile ist Burak Yeter mit dieser Single auch in Deutschland angekommen.

 

3. Charlotte de Witte

Die charmante Belgierin Charlotte de Witte, ehemals bekannt als Raving George, gehört zu den größten Newcomern der Techno- und ‚Elektroszene‘. Aufgrund ihres großen Erfolgs brach sie ihr Studium als Eventmanagerin ab und tourt nun um die ganze Welt, um mit ihren grandiosen Sets den Takt anzugeben. Ihr Name erscheint mittlerweile auf nahezu jedem Plakat großer Festivals und sie scheint der neue Shootingstar am Technohimmel zu sein. In unserer momentanen Ausgabe des Faze Magazins ziert sie sogar das Cover, und wir haben ein umfangreiches Interview geführt.

 

4. Boris Brejcha

Wo sollen wir anfangen? Boris Brejcha hat eine ellenlange Karriere vorzuweisen. Schon als Kind spielte er Schlagzeug und Keyboard. Im Jahre 2006 hatte er seine ersten Releases auf dem Label „Autist Records“. Danach war er ein paar Jahre bei Harthouse Records bis er schließlich 2015 sein eigenes Label „FCKNG SERIOUS“ gründete. Unzählige Releases und Shows können nicht lügen – Boris Brejcha ist ein Mastermind. Im September startet sein Team eine Bustour durch fünf Länder. Jedes Set des geborenen Ludwighafener verspricht eine Ladung voll geballtem Sound, den er selbst als „High-Tech Minimal“ bezeichnet. Nachdem er in Südamerika bereits schon längere Zeit ein Superstar ist, können wir uns freuen, dass er mittlerweile auch im deutschsprachigen durchgestartet ist. Haltet Augen und Ohren auf für Boris Brejcha. Ihr werdet es nicht bereuen.

 

5. Neelix

Henrik Twardzik aus Hamburg hatte 2010 bereits fünf Alben veröffentlicht. Der bekannte „Neelix-Sound“ ist ein sehr gelungener Hybrid aus Progressive Trance, Psy und einer großen Portion Elektro und Kreativität. Er ist ein Praktiker und kreativer Genre-Freigeist, mit wenig Leidenschaft für Theorie und unbedingtem Erfolg. Und genau deswegen hat er ihn wohl. Ob Los Angeles, New York, Melbourne, Gemischtwaren in Hamburg, Universo Paralello, oder EDC in Las Vegas – Die verspielte Symbiose aus Progressive Trance, House, Electro und Psytrance ist einzigartig und kommt an. Nachdem er in den vergangenen Jahren fast ausschließlich auf Goa- und Psy-Trance-Events auftrat, ist er seit 2016 auch auf Nature One, Mayday, Seayou usw. angekommen. Im kommenden FAZE Magazin haben wir ihm das Cover-Interview gewidmet. Seid gespannt. Dort erfahrt ihr, wie er mit Depressionen umgeht, woher sein Name stammt und warum er jedem DJ auf der Bühne erst einmal etwas zu trinken anbietet.

 

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