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Attentat auf den besten Club Istanbuls

Der Terror macht auch zum Jahreswechsel keine Pause. Bei einem Attentat auf den besten Club Istanbuls – Reina – in der Neujahrsnacht, erlebte die größte Stadt der Türkei einen blutigen Start in das Jahr 2017.
Ein als Weihnachtsmann verkleideter Attentäter hat dort nach offiziellen Angaben mindestens 39 Menschen erschossen und viele weitere teils schwer verletzt. Laut der Regierung befanden sich unter den Opfern auch mindestens 15 ausländische Gäste.

Nach Berichten ist der Attentäter gegen 01:00 Uhr in den Club Reina eingedrungen und hat mit einem Gewehr das Feuer auf die Sicherheitsleute vor dem Eingang eröffnet. Zahlreiche Menschen sprangen in Panik in das eiskalte Wasser des Bosporus, an dessen Ufer der aus mehreren Restaurants bestehende Klub liegt.

Eine Clubbesucherin schilderte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass sie mehrere von Kugeln getroffene Personen gesehen habe und auch ihr Ehemann sei verletzt worden. Nach Bericht von Spiegel Online hatte die Istanbuler Polizei für den Jahreswechsel 17.000 Beamte mobilisiert, nachdem es im vergangenen Jahr in der Stadt immer wieder schwere Anschläge gegeben hatte, die angeblich der Terrormiliz „Islamischer Staat“(IS) sowie der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) beziehungsweise ihrer radikalen Splittergruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) zugeschrieben worden sind.

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