Autor: FAZE Redaktion

Nina Kraviz – Nina Kraviz (Rekids/WAS)

Nach Maja Jane Coles und Lana Del Ray der nächste Personenkult und Hype, der durchs musikalische Dorf getrieben wird? So zumindest kolportieren es diverse mediale Berichterstattungen dieser Tage. Zugegebenermaßen, die Voraussetzungen sind wahrlich nicht schlecht: Das Rekids Label steht mit seinen coolen SloMo-House-Tunes immer für Qualität und scheint fast unangreifbar. Der Name Kraviz legt Analogien zum amerikanischen Soulstar nahe und optisch kann man über die Künstlerin nun auch wahrlich nicht meckern. So weit, so gut. Musikalisch findet man minimale Houserhythmen (“The Needle“, “4 Ben“), die teilweise sehr elektronisch, vertrackt klingen (“Best Friend“, “Turn On The Radio“). Die Stimme von...

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Nedry – In A Dim Light (Monotreme Records)

Nedry – nicht zu verwechseln mit nerdy – stehen für speziellen Sound, eine Mischung aus Ambient, Dupstep und Electronica. Das Trio klingt durch die fragile Stimme von Sängerin Ayu Okakita ein wenig nach Björk, Chris Amblin und Matt Parker verleihen dem Ganzen mit ihren experimentellen, genre-übergreifenden Sounds die nötige Würze. Mit „In A Dim Light“ bringt die Kombo – nach ihrem Debüt „Condors“ – nun ihr zweites Werk. Und das hat es in sich: Während beim Opener „I Would Rather Explode“ sphärische Klänge und mystisches Geknarze dominieren, stehen bei „Post Six“ Breakbeats und verschrobene Vocals im Mittelpunkt. Den ersten Höhepunkt erreicht der Longplayer mit der Nummer „Violaceae“. Dabei wird der Zuhörer von einem fließend dahin plätscherndem Gitarrenlauf durch die einzelnen Sequenzen geführt. Jede Menge Clicks und Cuts sowie Ayos beschwörende Stimme lassen dabei eine hypnotische Atmosphäre entstehen, die einen ab der ersten Sekunde fesselt. „Havanna Nights“ hingegen rasselt und rattert, was das Zeug hält. Und der siebenminütige Track „Float“ lässt die Sonne auf- und gleichzeitig untergehen, den Mond erstrahlen und gleichzeitig den Himmel verdunkeln. Alles in allem klingt „In A Dim Light“ wie der Name schon vermuten lässt: Dunkel, matt und schummerig, aber gleichzeitig auch hell, locker und luftig. 6 Points...

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MIA. – Tacheles (Universal)

Eine ganze Weile war es ruhig um Mieze und ihre Jungs. Jetzt melden sich die mittlerweile vom Quintett auf ein Quartett reduzierten Berliner mit einem neuen Album zurück und versprechen, „Tacheles“ zu reden. 1997 als Schülerband gegründet und inzwischen mit vier Alben im Electropop-Olymp angekommen, präsentieren MIA. auch diesmal wieder das, was sie am besten können: Herzzerreißende bis aufmüpfige Mädchentexte – stets überzeugend vorgetragen von Frontfrau Mieze – gepaart mit mitreißenden Rhythmen und Melodien. Doch man ist wieder elektronischer geworden, was nicht allein dem Wegfall eines Gitarristen geschuldet ist, sondern eine ganz bewusste Entscheidung war. So kann man davon ausgehen, dass es das eine oder andere Stück in der Tradition von „Tanz der Moleküle“ auch wieder für den Club aufbereitet geben wird. Zum Beispiel wäre das im Original schon super tanzbare „Am Tag danach“ prädestiniert hierfür. 9 Points...

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Beltek (MFM Booking) – DJ-Charts Februar 2012

01 Beltek – Himmel (White) 02 Dj Lion & Luigi Rocca – Krakra Hurricane (Hotfingers) 03 Mark Mendes & Paris & Simo – Aura (Starter) 04 Lish – Blink (Iboga Records) 05 Matisse & Sldko – Amulet (Pilot 6) 06 Anil Chawla – Pondi (Global Underground) 07 Jay Lumen – Tabu (100% Pure) 08 Koen Groeneveld – Airbuzz / Da Fresh Remix (Spinnin) 09 Pele – Nothing Else (Cocoon) 10 Crazibiza – Beatbox...

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Felix Kröcher (Dancefield) – DJ-Charts Februar 2012

01 Sian & Mladen Tomic – Front Pocket (Octopus) 02 Sam Paganini – Prisma (Drumcode) 03 Bart Skills – Burnin / Nicole Moudaber Remix (100% Pure) 04 Heiko Laux – Polyrythm (Rejected) 05 A. Mochi – Black Reigns (Figure) 06 D-Nox & Beckers – Follow Me / Santos Remix (Tronic) 07 Sable Sheep – Painting My Fur (Be As One) 08 Kölsch – Opa (Kompakt) 09 Exercise One – Top Score (Stop Thinking) (Cocoon) 10 Par Grindvik & Billie – Hold, Doubt, Back (Dr...

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