Autor: FAZE Redaktion

CLK Divider – Deep Rift (Phil E/WAS)

Acidlastiger House von CLK Driver auf Phil E. Das Titelstück nervt nach einiger Zeit schon gehörig von dem ultrageloopten Key-Acidsample. Analogien zu den 80ern sind nicht zu verkennen, aber wirklich schön ist anders. Etwas entspannter, wenn auch acidlastig intoniert, aber nicht ganz so monoton angelegt (man achte auf die superbe zischelnde HiHat) gerät man leicht in Trance und verfällt dem Kult ritueller Tanzeslust. Die B-Seite verhilft dieser 12“ zu 5 Points...

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Dans Mon Salon – The Call (Amplify 01/Straight)

Ich denke, kranker oldschool House Scheiß´ beschreibt das Original ganz gut. Hier rotzen die Beats und Hi-Hats sich einen zurecht, während darunter, darüber, daneben und dazwischen, merkwürdig verschrobene Flächensynthies und nervige Vocals den Geleitschutz bilden. Ganz so wie früher. Dennoch würde ich im Club das Instrumental vorziehen, denn hier groovt es einfach straighter, die Beats sitzen präziser und es klingt nicht so mies (im positiven Sinne). Genau genommen ist das eigentlich auch kein Instrumental sondern eher ein Dub-Edit oder so. Danalogue ordnet die Beats für seinen Remix gebrochen, dass es fast nach Breakbeat klingt, an und verziert alles mit etwas too much Flächen. Insgesamt eine etwas andere Scheibe, von der ausgerechnet der unauffälligste Track am meisten überzeugt. 7 Points...

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Uner – Palua (Cadenza/WAS)

Einer der einflussreichsten spanischen Produzenten findet Unterschlupf unter dem Cadenza Dach. Uner legt einen knochentrockenen Flow mit Funk Feel bei “Pallene“ vor und setzt Bongos und Echos darauf auf. Das rollt mächtig und wirkt klassisch erhaben. Tief in der Nacht bewegt sich die B-Seite “Cocoua“. Kicks, Cymbals und HiHats bestimmen die Dynamik, der Bass bewegt sich subatomar begleitet von einer narrativen Malestimme. Das kickt und hat sexy Drive. Exzellente Housescheibe. 9 Punkte...

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Vincenzo
 – Wherever I Lay My Head Remixes (Dessous)


Das im letzten Mai erschienene Vincenzo Album „Wherever I Lay My Head“ ist zwar noch alles andere als dated, aber ein paar neue Remixe können ja wohl nicht schaden. Den Anfang macht Tom Middelton indem er Hand an Sometimes Saturday legt. Das im Original eher getragene Stück erscheint in neuem treibenden und deepen Techno-Gewand und fesselt  auch bei höherer BPM-Zahl durch seine eingängige Melodie. Auch die verspielten Echos und Flächen finden sich im Remix wieder. Bei „106 Downtown“ zeigen die Schweden Genius Of Time, warum Slow House ihr Steckenpferd ist. Gefühlvoll fügen sie Downtempo-Beats hinzu und reduzieren den Song...

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Sean Miller – Canibal Royal (Mobilee/WAS)

Nach zehn Jahren realisiert Sean Miller sein erstes Projekt auf Mobilee. Und das ist rassig vorgetragen mit lateinamerikanischer Perkussionarbeit auf dem Titelstück. Von vorn bis hinten drücken die Beats, gespickt mit ein paar Vocalfetzen, wobei sich der Bass locker deep unter dem feurigen Fundament bewegt. “Soleil“ schaltet einen Gang runter, bleibt aber im gleichen Segment. Schöner, entspannter Mittelmeer After Hour-Sound. Insgesamt 6 Punkte...

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