Autor: svenman

Paul Kalkbrenner – Parts Of Life (Sony)

Ist Paul Kalkbrenner noch Techno? Jedenfalls beginnt das achte Longplayer-Werk des Berliners mit eben diesen Trompeten, die er als Kunstfigur Ickarus im Kultfilm „Berlin Calling“ im Zusammenhang mit Techno und Titten fordert. Allerdings ist der erste Track des Albums – kurz „Part Eleven“ betitelt – ein jazzy-trippy Masterpiece, das „absichtlich nicht richtig aus dem Knick“ kommt. Aber schon das zweite Stück des 15-Track starken Albums – „Part Three“ – zielt auf die globalen Dancefloors und kombiniert eine Loveparade-Hochzeit-Euphorie-Stimmung mit lateinamerikanischen Vocals und viel Rave-Charme. Ein typischer Kalkbrenner-Knaller. Im weiteren Verlauf des durch und durch überzeugenden Albums trifft der Hörer...

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Avicii – True To The Game (Coverstory Oktober 2014)

  Werft alle DJs mit wohlklingenden Namen und Millionen von Fans in einen Topf, rührt die Melange um und braut euch daraus den Superstar-DJ Number One. Das Ergebnis kann nur Avicii sein. Weder David Guetta noch Tiësto und auch nicht Armin van Buuren oder Richie Hawtin, kein Paul van Dyk und nicht Sven Väth haben aktuell solch eine Popularität aufzuweisen wie der schmächtige Schwede Tim Bergling, den sogar meine Mutter unter dem Namen Avicii kennt. Das Avicii-Hotel und der Avicii-Store in Miami sind beispielhaft für die magische Anziehungskraft, die der 25-jährige momentan auf Kids und Junggebliebene ausübt. Auch wenn...

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Frank Sonic – DJ, Produzent, Raver

Frank Sonic kennt man zwar nicht nur in NRW, aber besonders dort schon sehr lange. Als Resident des Butan Clubs in Wuppertal sorgt der Düsseldorfer schon seit 16 Jahren für technoide Ekstase. Seine Karriere begann jedoch noch früher, und zwar 1999, ebenfalls in Wuppertal. Frank erinnert sich: „Durch Kontakte bekam ich die Chance, im ehemaligen Kultkontor in Wuppertal aufzulegen. Als der Club kurze Zeit später geschlossen wurde, lernte ich Tobias Wicht kennen, der mich dann samt meiner damaligen ,Kultkontor-Posse’ regelmäßig ins Butan buchte. Da ich zu der Zeit gerade die Schule abgeschlossen hatte, konnte ich als Praktikant beim ,Partysan...

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Oliver Schories – Blitzbahn (SOSO)

  Das fünfte Album von Oliver Schories zeigt nach dem sehr freundlich-instrumentierten Vorgänger „Relatively De nitely“ eine etwas härtere und Club-a nere Facette des Hamburgers. Schories‘ Vorliebe für das gesamte Spektrum der elektronischen Musik von House über Minimal zu Tech- no, die man auch regelmäßig in seinen DJ-Sets erleben kann, spiegelt sich auch in den 13 Produktionen auf dem Album wider. Neben perkussiv- verschachtelten Tracks wie dem sehr gelungenen „Ohm“, geht er bei„Magnolia“aucheinwenig knarzig à la Sci+Tec zu Werke, wobei sein Faible für Melodien auch auf „Blitzbahn“ nicht zu kurz kommt. Mein Favorit ist das abwechslungsreiche „Se- rum“, das...

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Pan-Pot – The Other (Second State)

In der vergangenen Ausgabe haben wir den beiden Pan-Potis ja bereits ausreichend Gelegenheit gegeben, zu Wort zu kommen. In diesem Monat erscheint nun das zweite Album von Thomas und Tassilo, und – Floskel hin oder her – das Warten hat sich gelohnt. Acht Jahre nach dem Debüt „Pan-O-Rama“ beweisen die beiden eindrucksvoll, dass sie nicht nur in der Lage sind, Dancefloor-Granaten zu zünden, sondern auch große Songwriting-Qualitäten aufweisen. Downbeat-Einflüsse sind hier ebenfalls vertreten wie poppige Elemente, aber zusammen gehalten werden die 14 Tracks von Techno. Es gibt viel zu entdecken auf dem Album, das man nicht Track für Track...

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