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Der Münsteraner Club Charlotte erfreut sich großer Beliebtheit in unserer Leserschaft. Das haben wir nicht zuletzt beim letzten Jahrespoll gemerkt – nachzulesen hier. Jetzt startet der Club eine große Crowdfunding-Kampagne um 120.000 EUR zusammen zu bekommen.

Wieso erläutern die Macher des Clubs in den folgenden Sätzen:

Das Projekt
Mit dem Club Charlotte haben wir in den vergangenen Jahren ein Herzensprojekt gelebt. Und auch wenn es nicht immer ein leichter Weg war, glaubten und glauben wir nach wie vor fest an den Laden und seine Möglichkeiten. Obwohl dass nicht nur uns so geht, traf das leider auf Grund mangelnder Sicherheiten weniger auf die Banken zu, weshalb wir das Projekt aus eigener Kraft sowie mit Hilfe von Familie und Freunden stemmen mussten. Mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und der vorhandenen Manpower (eine Handvoll hochmotivierter Leute und freiwilligen Helfern) versuchten wir immer, das Beste aus dem Laden heraus zu holen, weil wir diese einzigartige Location einfach nicht brachliegen lassen konnten.

Unsere Philosophie
Dabei wollten wir effizient arbeiten und unserer Clubphilosophie treu bleiben, also anspruchsvolle Clubmusik auf einer der besten Anlagen überhaupt in einem alternativen, kreativen und toleranten Setting zu präsentieren und das Erleben von TopKünstlern auf einer Topanlage in Wohlfühl-Atmosphäre für alle möglich zu machen. Das Feedback das wir dafür von allen Seiten aus der Szene bekommen, gibt uns recht, wie auch beispielsweise die beiden Leser-Votings des FAZE-Magazins zum 6. Platz der besten Clubs im deutschsprachigen Raum eindrucksvoll belegen. Wir haben hier inzwischen einen MeetingPoint der internationalen elektronischen Musikszene geschaffen, den wir in Zukunft auch für andere Kunst und Kulturschaffende öffnen wollen.

Das Dilemma
Diesen Prinzipien sind wir im Sinne einer langfristigen Strategie treu geblieben, auch wenn die Gästezahlen dies zwischenzeitlich eigentlich nicht zuließen und die Entwicklung und das Bekanntwerden über Münsters Stadtgrenzen hinaus länger gedauert haben, als gedacht. Dadurch sind, trotz allem persönlichen Verzichts und Eigenleistungen Schulden aufgelaufen, vor allem bei öffentlichen Stellen wie beim Finanzamt, der GEMA und den Krankenkassen, die uns nun akut bedrohen!

Wenn ihr euch aktiv an der ‚Rettung‘ der Lotte beteiligen wollt, könnt ihr unter diesem Link hier spenden. Leider nicht mehr gibt es diese 20 legendären Clubs.

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