Paul Simon – Graceland The Remixes (Legacy)

Den kenn ich doch! Paul Simon, teil des legendären Duos „Simon & Garfunkel“, liefert dieser Tage im Rahmen seiner Abschiedstournee ein imposantes Remixalbum seines 1986 erschienen Albums „Graceland“. Mit von der Partie sind Joris Voorn, Paul Oakenfold, Groove Armada, Richy Ahmed, Sharam sowie MK. Alle Künstler haben Simons Songs auf eine sehr respektvolle und liebevolle Art interpretiert, ohne den Fokus auf den Dancefloor zu verlieren: Groove Armada verleihen „You Can Call Me All“ einen zeitlosen House-Touch, Paul Oakenfold interpretiert “Crazy Love, Vol.2“ als Uplifting-Beat mit fröhlichen Piano-Chords und Joris Voorn erzeugt pures Gänsehaut-Feeling in seinem „Homeless“-Remix. Well Done! 9/10...

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V. A. – Milk & Sugar presents Stardust (Milk & Sugar)

Von Zeit zu Zeit spült die musikalische Entwicklung immer wieder mal historische Begebenheiten in das Bewusstsein der Produzenten zurück. Bei Milk & Sugar handelt es sich bei dieser Doppel-CD um Disco House. Das Label beschreibt mit 30 Titeln den Werdegang dieser Richtung von Ende der 80er-Jahre bis hin zur heutigen Zeit. Da begegnen uns Klassiker von Boris Dlugosch “Keep Pushin“ (hier im herrlichen Purple Disco Machine Mix), Molokos “Sing It Back“, Giorgo Moroders “From here To Eternity“, aber auch Full Intention & Blaze, Kings Of Tomorrow und Harddrive. Aktuell nehmen sich die Konstrukte von Kapote (“Fuck Music“), Claptone (“The...

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V. A. – 25 YRS Distillery (Distillery Records)

Nach 25 Jahren Distillery wird es nun endlich Zeit für das hauseigene Label, das für die Katalognummer 001 direkt mal einen Knaller bereithält: Auf der Compilation „25 YRS Distillery“ finden sich ausschließlich Artists, die mit der Techno-Institution in enger Verbindung stehen und den Sound des Clubs über die Jahre geprägt haben. Das erste Release („Thursday Noon“ von Napoleon Dynamite) ist der perfekte Einstieg, es geht langsam los und steigert sich über Dub-Techno von Chris Manura, leichtem, verspieltem House von Lars Christian Müller und das hymnische „DamH“ von Filburt. Dann übernehmen Stefanik & Kaden mit „Human“ und ziehen das Tempo...

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V. A. – 10 Years Remixes Pt. 1 (Einmusika Recordings)

Das Ende 2008 gegründete Label von Einmusik fährt zum Jubiläum schwere Geschütze auf. Der Labelboss hat eine illustre Künstlerschar darum gebeten, ihre Lieblingstracks zu Remixen und das Resultat ist mehr als ansehnlich. Namen wir Eelke Kleijn, Gabriel Ananda, Nico Stojan oder Marco Resmann sind dabei, Markus Kavka und Chris Schwarzwälder ebenfalls. Eelke Kleijn verwandelt Pyshs „Visions“ in eine Open-Air-Hymne, Gabriel Ananda peitscht mit seiner Version von Betokos „Foreverness“ ordentlich nach vorn, Budakids „No Human Is Illegal“ wird von Mira & Chris Schwarzwälder Fusion-tauglich gemacht und Nico Stojan drückt Tim Engelhardts „Trust“ seinen unverkennbaren Stempel auf. Zu guter Letzt verpasst...

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Déepalma Ibiza 2018 – mixed by Yves Murasca, Rosario Galati & Keyano (Déepalma Records)

Die diesjährige Ausgabe ist gleichzeitig auch die Jubiläumsausgabe zum fünfjährigen Bestehen des deutsch-ibizenkischen Labels. Drei CDs mit 42 Tracks, gemixt von Labelchef Yves Murasca sowie Rosario Galati & Keyano und ganz im Zeichen von Pool, Party, Strand und Sonne. Aber jeder Mix besitzt seinen eigenen Schwerpunkt, nimmt den Hörer mit auf eine Reise. Los geht der Ibizatrip mit dem „Sunset Moods“-Mix, der zum Relaxen und Grooven beim Sonnenuntergang einlädt. Deepe, housige und perkussive Beats von Tube & Berger, Kölsch, Lexer oder Jan Blomqvist sorgen für die stimmungsvolle Atmosphäre. Ordentlich gefeiert wird zu den „Pool Party Grooves“. TechHouse und House,...

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V. A. – Hardtechno Trax 3 (ZYX Music)

Hardtechno Trax geht in die dritte Runde und haut mit Künstlern wie Minupren, O.B.I., BMG, Andi Teller oder Viper XXL wieder richtige Bretter raus. Wer lieber „soften“ Hardtechno mag wird mit der CD wohl nicht auf einen Nenner kommen, denn der erste Track „Hardtechno Party“ von The Belgian Stallion geht mit abgehackten und harten Beats direkt in die Vollen. Etwas elektronischer und abgefahrener geht es bei „Reisswolf“ von Die Gebrüder Brett her, was an eine Mischung aus Hardtechno und Dubstep erinnert. Wenn von Harder Styles die Rede ist, darf natürlich auch Minupren nicht fehlen. Im „Minustyle“ gibt es hier...

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V. A. – Secret Weapons Part 10 (Innervisions)

Machen wir es kurz: Auch die zehnte Ausgabe der Secret Weapons ist ein Knaller! Der Opener „Moon Palace“ rollt immer weiter mit spacigen Arpeggios und pumpenden Bassdrums, während Nitam in „JS/42“ zeigt, wie produktiv hypnotische Flächen und polyrhythmisch-pochende Synthies sein können. Der Wizard Marc Romboy besticht mit einer hymnischen Bassline, die sich mit Analogpower über den gesamten Track aufbaut. Etwas verspielter geht es bei „See U In 2050“ zu, welcher der perfekte Track zum Durchatmen ist. Tief ins innere eines Computers geht es mit bitcrushigen Sounds zu „Blue Dome Escargot“ von Stereocalypse, der ausgefeilten Deep-House liefert, während Underspreche das...

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V. A. – The Feathers‘ Eyes Vol. 1 (Klassified)

  Klassified Records überrascht uns diesen Monat mit seinem Debüt in Sachen Compilation. Gemixt wurde „The Feathers‘ Eyes“ vom DJ- und Produzenten-Duo Parallels, dass auch Co-Gründer des Labels ist. Inspiration des gesamten Albums ist der Pfau, der mit seinen magischen Federn alles Negative vernichtet, und für Schönheit, Freude und Reichtum steht. Das spiegelt sich auch ganz klar in den Tracks wieder, die mit deepem und fröhlichen Sounds eine harmonische Konstellation voller Optimismus bieten. Generell ist „The Feathers Eyes“ für jeden etwas, der sich lieber entspannten Klängen widmet und mit den Gedanken mal wo anders sein will. Die Bezeichnung „facettenreicher...

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Wankelmut – Wankelmoods Vol. 3 (Poesie Musik)

Wankelmut hat nach zwei eigenen Releases im letzten Jahr nun wieder etwas rausgehauen: Die dritte Ausgabe seiner Wankelmoods ist kürzlich erschienen. Der gebürtige Berliner DJ und Produzent hat nach Lust und Laune Tracks draufgepackt, die er im vergangenen Jahr gerne gespielt hat. So kann sich jeder Wankelmuts DJ- Set nach Hause holen – ein 80 Minuten langer musikalischer Trip, der rund zu den beiden Wankelmut-Singles aus dem letzten Jahr passt. Diese finden sich natürlich auch auf der Compilation wieder: Wankelmut & Björn Dixgard – „I Keep Calling“ im Club Mix und Wankelmut feat. Charlotte OC – „Almost Mine“ im...

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Deetron – DJ-Kicks (!K7)

  Der Schweizer Techno-Connaisseur Deetron ist der erste Kurator der legendären DJ-Kicks-Compilation im Jahr 2018. Auf dieser ist ein stimmiger Mix von mittlerweile zu Klassikern gewordenen Club-Hits und ganz frischen Tracks zu finden, außerdem drei exklusive Tracks von Deetron himself. Der Sound der Compilation präsentiert sehr vielseitig: mal sehr deep und nahezu psychedelisch, mal brachial und bassgewaltig, mal Drum´n´Bass. Der rote Faden ist sicherlich die Nähe zum klassichem Detroit- und Chicagosound, wozu sicherlich auch passt das zwei bisher unveröffentlichte Tracks des Detroiter DJ Bone mit dabei sind. Nach dem Hören finde ich sehr tiefenentspannt vor, denn die insgesamt 34...

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Kontor Top Of The Clubs – The Ultimate House Collection (Kontor Records)

Nach der vor einem Jahr veröffentlichten „Top Of The Clubs – The Best Of 20 Years Of Kontor“ haut das Label nun wieder einen spektakulären Rückblick raus: „The Ultimate House Collection“. 69 Hits, die uns durch die Geschichte von House führen. Und das macht hier wirklich Spaß und gute Laune, hier prasseln so tolle Track auf dich ein, die man auch teilweise ein bisschen aus den Augen verloren hat, aber auf die man sofort wieder anspringt. Wo soll man da anfangen mit den Highlights. Armand van Helden ist natürlich dabei – mit „Funk Phänomena“ und seinem Remix von Tori...

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Tale Of Us – Fabric 97 (Fabric)

Es wurde ja auch mal Zeit: Die beiden Connaisseure von Tale Of Us sind für den fabric-Mix 97 verantwortlich. Mit dabei sind teilweise exklusive Tracks von Recondite, Agents Of Time, Efdemin, Patrice Bäumel oder Fur Coat, so zu hören in einem typischen DJ-Set der Italiener, außer dass der fabric-Mix etwas ruhiger, deeper und melodiöser ist als gewohnt. Und so fängt die Reise beim bezaubernden, organischen „Cup Of Joe“ von Tom Flynn an, nimmt mit Recondites „Saudade“ langsam an Fahrt auf und ist spätestens bei „Ghetto Nebula“ von Reference auf Höchstform. Der rote Faden ist sicherlich der Hang zu außergewöhnlichen...

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