Bild von Jan Wellen / Wikipedia

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Crystal Meth – eigentlich Methamphetamin (N-methyl-alpha-Methylphenethylamin) oder auch Metamfetamin oder N-Methylamphetamin (früher auch als Pervitin bekannt), ist eine synthetisch hergestellte Substanz aus der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Sie wird in der Pharmazie als Arzneistoff verwendet. CM gehört zur Substanzklasse der Amphetamine, der etliche weitere psychotrope Substanzen angehören, unter anderem Amphetamin und das in der Natur vorkommende Ephedrin. Es ist ein Stimulans und indirektes Sympathomimetikum, d. h. es regt die sympathischen Teile des vegetativen Nervensystems an.

Crystal Meth gehört zu den am schnellsten zerstörenden Drogen überhaupt. Das Potential einer Abhängigkeit ist hier sehr hoch. CM wird überwiegend geschnupft, teilweise geraucht, in Wasser gelöst intravenös injiziert oder auch rektal verabreicht. Im deutschsprachigen Raum gehandeltes Methamphetamin wird zumeist in Osteuropa hergestellt.

Der Konsum verursacht Euphorie, verringert das Schlafbedürfnis, steigert die Leistungsfähigkeit und das Mitteilungsbedürfnis. Das sexuelle Verlangen wird gesteigert, die sexuelle Leistungsfähigkeit sinkt allerdings deutlich. Hunger- und Durstgefühl werden gemindert. Außerdem können Halluzinationen auftreten. Die Wirkung ist ähnlich der von Amphetamin. Die biologische Halbwertszeit liegt bei etwa zehn Stunde und danach tritt meist eine starke Erschöpfung ein. Bei hohen Dosen kann die Wirkung von Methamphetamin unabhängig von der Konsumform 24 bis 36 Stunden andauern. Auf die Phase des Rausches kann ein von Lethargie und Depression geprägter Kater („Comedown“) folgen.

Das sind die Folgen von Crystal Meth-Gebrauch.

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