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Dave Clarke und seine Meinung zu Kokain

Jeder in der Techno-Szene ist schon mit Drogen in Berührung gekommen und die meisten haben schon welche probiert und konsumiert. Für DJs immer noch der Ferrari unter den schnellen Heißmachern ist Kokain. Was Kokain bei euch anrichten kann, erfahrt ihr im Übrigen hier.

Dave Clarke, auch Baron Of Techno genannt, ist schon lange im Geschäft und kennt alle Facetten des Nachtlebens. Im Interview mit uns hat er Folgendes gesagt:

„Wenn die Leute sich einfach mal auf die Musik konzentrieren würden, wäre das großartig und ganz einfach. Aber in der Musikindustrie stecken so viel Paranoia und das Bedürfnis, besser zu sein als der andere. Daher glaube ich, es ist besser, Freunde zu haben, die nicht in diesem Milieu stecken, sondern dich ausbalancieren und dir zeigen, dass es noch eine andere Welt da draußen gibt. Mit Paranoia meine ich im Übrigen Kokain. Ich habe das nie getan und werde es auch nie tun. Aber es gibt so viele Leute, die ihr Kokain brauchen. Dann werden sie paranoid und denken, sie müssten besser als andere sein. Kokain beflügelt das. Aber auch ohne Drogen gibt es so viel Neid in dieser Industrie. Ganz nach dem Motto: ‚Der eine hat dies, dann will ich das auch!‘ Hat er das vielleicht, weil er einfach nur gut in dem ist, was er macht? Es ist egal, die andere Person muss das auch haben. Egal was. Das ist frustrierend, weißt du? Da habe ich lieber Freunde, die nichts davon verstehen. Solche, die nicht denken, dass die Musikindustrie die einzige auf der Welt ist. Ich blicke bislang auf eine ganz gute Karriere zurück. Ich hätte besser sein können, ich hätte auch schlechter sein können – es ist mir egal. In einem anderen Moment wollen Leute, dass du ihre Erwartungen erfüllst. Machst du es nicht, sind sie enttäuscht. Ich will solche Freundschaften nicht haben.“

 

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