Fabric-Shanghainew
Der Londoner Nachtclub Fabric ist eine Legende und genießt weltweite Anerkennung. Warum also nicht mal selbst eine „Fabric“ aufmachen, dachte sich ein chinesischer Betreiber und eröffnete seine eigene Fabric – allerdings ohne das Wissen der Londoner Crew.

Das chinesische Plagiat der „Fabric“ ist in der Millionenmetropole Chongqing. Übernommen wurde nicht nur der Name des Clubs, es wurde gleich das Logo mit übernommen.  China ist zwar bekannt für seine Kopien, jedoch sollte man, wenn man einen berühmten Nachtclub kopiert, dies auch richtig machen. Die Musik in der chinesischen „Fabric“ ist im Gegensatz zum Londoner Original sehr EDM- und Kommerz-House-lastig, außerdem gibt es dort auch jede Menge Gogo-Girls.

Der Londoner Nachtclub „Fabric“ existiert seit Oktober 1999. Er besteht aus drei Räume mit zwei Bühnen für Live-Acts. Beinhaltet wird ebenfalls Europas ersten Bass-geladenen Bodysonic Dancefloor, fünf Bars über die zwei Level verteilt und insgesamt eine Fläche von 2322,576 m². Die Resident-DJs sind Craig Richards und Terry Francis und zu ihren regelmäßigen Gästen gehören unter anderen Alix Perez, Annix, Barely Legal, Calyx & TeeBee, Chase & Status, Congo Natty, David Rodigan, DBridge, Dillinja, DJ Hype, DubPhizix & Strategy, Elijah & Skilliam, Erol Alkan, Fabio, Friction, Goldie, Groove Armada, Hatcha, Hazard, High Contrast, Jackmaster, JME, Kasra, Kode9, Loadstar, Loefah, LTJ Bukem, Logan Sama, Marcus Intalex, Marky, My Nu Leng, Netsky, Newham Generals, Plastician, P Money, Redlight, Rockwell, S.P.Y, Scratch Perverts, Simian Mobile Disco, Skepta, Skream, SubFocus und Tom Shorterz.

 

Die Bilder von diesem Nachtclub hat der holländische DJ und Veranstalter Bram van Ravenhorst aka Blind ´92 der in Chongquing ebenfalls eine Bar betreibt, die Bar „Echo Bay“.

Fabric-Shanghainew Fabric-Shanghai-door

 

Für die, die doch eher ein Fan vom Original sind, geht es hier zur Internetseite der „Fabric“ London.

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