10 Arten von Menschen, die man auf einer Afterhour trifft

10 Arten von Menschen auf einer Afterhour

10 Arten von Menschen auf einer Afterhour

Jeder Mensch ist verschieden. Nur vor Gott und auf der Afterhour sind wir alle gleich. Na gut, nicht alle gleich, aber man kann alle in 10 Arten einsortieren. Wir haben extra den Gottesdienst die letzten Sonntage sausen gelassen und auf den Afterhours der Republik die Artenvielfalt begutachtet.

1. Der DJ
Jede Afterhour braucht einen DJ. Wer soll denn sonst die Musik aussuchen?
Aus dem Wirrwarr an Tracks, das daraus resultiert, dass jeder seinen Lieblingssong einmal an die Anlage anschließen muss, erhebt sich in der Regel ein DJ, der für musikalische Ordnung auf der Afterhour sorgt. In der Regel ist er auch sonst mal ab und zu DJ. In einem Club, auf Hochzeiten, Kindergeburtstagen… ganz egal. Dementsprechend sind die besten Afterhourhöhlen auch die mit eigenen Turntables.

2. Die Schlafmütze
Es gibt immer einen auf jeder Afterhour, der völlig euphorisch mit auf die Afterhour stürmt, um dann innerhalb der ersten 0,37 Sekunden einzupennen. Gelegentlich öffnet er die Äuglein dann nochmal um die ein oder andere Kippe zu schmökern oder die Kehle mit einem Schlückchen Bier zu befeuchten. Sonst verpennt er die komplette Magie der Afterhour. Und bereut nichts.
3. Der Druppi
Der Druppi kommt nicht zur Afterhour, um runterzukommen. Nein nein. Für ihn geht es steil bergauf. Die lästige Pflicht des vorherigen Feierngehens hat man endlich hinter sich gebracht und befindet sich in seinem Element. Wenn man doch nur direkt mit der Afterhour starten könnte… In der Regel ist er mit mehr Handtaschen-Spiegelchen und Püderchen bewaffnet als jede Hollywood Diva.

4. Der Tänzer
Der monatliche Check seiner Health App zeigt für Sonntag 0:00 bis 12:00 Uhr: 87 zurückgelegte Kilometer, 1.000.000 Schritte, 30.000 verbrannte Kalorien. Der Tänzer kann die Füße nicht still halten und macht immer weiter. Schier unermüdlich und mit einem überdurchschnittlichen Sneaker Verschleiß.

5. Der Chiller
Das Gegenteil vom Tänzer. Der Chiller nimmt Platz, schweigt und genießt. Er will und muss chillen und runterkommen. Stunden werden zu Minuten und innerhalb eines Kolibri-Flügelschlags ist alles schon wieder vorbei. Es ist Sonntagabend und der Zauber verfliegt.
Nicht zu verwechseln mit:

6. Der Kiffer
Er ist nur zur Afterhour gekommen, weil ihm Gras in Aussicht gestellt wurde. Das rege Treiben um ihn herum blendet er gekonnt aus und begibt sich in seine eigene Welt. Wie ein Tennisprofi vor dem entscheidenden Aufschlag im Grand Slam Finale befindet er sich im Tunnel. Ihn kann nichts mehr ablenken.

7. Die Laberbacke
Sein Redeanteil auf der Afterhour beträgt 99,9 %. Während die anderen nun mal auflegen, pennen, pudern, tanzen, chillen oder kiffen, gibt er seine Meinung zu so ziemlich allen Gesprächsthemen des Planeten ab. Meist enden seine Storys pointenlos. Was, nach einem 25-minütigen, dramaturgischen Aufbau dann für alle Zuhörer auf der Afterhour relativ frustrierend sein kann.

8. Der Hyperaktive
Irgendwie etwas von allem. Der Hyperaktive flitzt von hier nach da. Macht alles mit und will nichts verpassen. Er ist irgendwie überall und nirgendwo. Der Tasmanische Teufel der Afterhour. Wirbelt auch meist in tornadoartigen Bewegungen durch die Wohnung. Bis er das Puder vom Druppi wegwirbelt. Dann ist Gefahr im Verzug!

9. Der Nüchterne
Eine seltene Spezies. Eine Minderheit, die es dennoch schafft ihren Platz auf der Afterhour zu verteidigen. Der eine Nüchterne, der einfach aus Spaß an der Freude auf die Afterhour mitkommt. Er war den Abend davor nichteinmal Feiern. Verrückt!

10. Der Undefinierbare
Es gibt immer jemanden auf einer Afterhour von dem man sich fragt: „Was macht der da?“ Undefinierbares, unerklärliches Verhalten und ein gewisser Grad an Geistesgestörtheit machen ihn aus. Äußerst unterhaltsam und lustig auf einer Afterhour. Möchte man nicht missen. Muss man zum Glück auch nicht.

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