640px-Alexander_Shulgin_cropped„Auf geht’s, ab geht’s – drei Tage Wach“. Ohne die besonders in der Feier-Gemeinde nicht gänzlich unpopulären Pillen hätte es diesen Riesenhit von Lützenkirchen wohl nicht gegeben – den Scooter-Remix hiervon im Übrigen auch nicht, was nicht so schlimm gewesen wäre.
Ohne den jetzt im Alter von 88 Jahren verstorbenen US-amerikanischen Chemiker Alexander Shulgin wäre Ecstasy womöglich niemals so groß geworden, wie es vor allem in den 1990er Jahren war.
Shulgin gilt als ‚Vater von Ecstasy‚ und war bekannt für seine jahrzehntelange Arbeit und Entwicklung von synthetischen Halluzinogenen. Bis 1994 hatte er als einer der wenigen Wissenschaftler in den USA das Privileg, mit illegalen Drogen experimentieren zu dürfen.
Sehr umstritten waren seine Selbstversuche, im Zuge derer er in den 1970ern die Wirkung des Stoffs Methylendioxy-N-methylamphetamin (MDMA), der später unter dem Namen Ecstasy bekannt wurde, erkannte. Diese Selbstversuche hat er im Übrigen auch zusammen mit seiner Ehefrau Ann durchgeführt.
Ecstasy kennen viele Besucher elektronischer Veranstaltungen als mit Prägung versehene Pillen / Tabletten. Diese sorgen für zeitweilige Glücksgefühle, Kontaktfreudigkeit und den Verlust des Zeitgefühls. Außerdem wird das körpereigene Warnsystem ausgeschaltet.
Diese in Deutschland illegale Droge hat Shulgin als „eine Möglichkeit, sich auszudrücken“ verherrlicht. Immerhin kann die Einnahme von MDMA zu extremem Wasserverlust, Organschäden oder Kreislaufzusammenbruch führen.

Dennoch ist es nicht weg zu diskutieren, dass XTC genauso zur Techno-Szene der 1990er Jahre gehört wie Wodka-Energy oder Tarnwesten. Shulgin starb im Kreise seiner Familie an Leberkrebs.

Hier noch mal ein kleiner Abriss zu Ecstasy:

Ecstasy, auch XTC ist ein um 1980 aufgekommener Begriff für ‚Partypillen‘, die zunächst fast ausschließlich MDMA enthielten. Heute ist Ecstasy faktisch die Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Phenylethylaminen, auch wenn die Konsumenten glauben, dass sie MDMA bekommen. Ecstasy wird in der Regel in Tabletten- oder Kapselform produziert und ist mit einem Trägermittel vermengt.

Ecstasytabletten werden in der Szene häufig als ‚E’s, Pillen, Teile usw., die Einnahme als (ein)schmeißen, einbauen, einwerfen usw. bezeichnet. Pro Stück wird derzeit etwa ein Marktpreis von fünf bis zehn Euro erzielt, die Produktionskosten liegen unterhalb eines Euros. Die Wirkung dauert in der Regel vier bis sechs Stunden, sofern tatsächlich MDMA enthalten ist.

Das hier ist XTC!

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