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Drogentest-Stationen auf der NATURE ONE?

Drogentest-Stationen sind auf einigen der größten Raves in der Schweiz ganz normal. Auch England überlegt es. Und wieso? Weil man dort davon ausgeht, dass die Besucher Drogen konsumieren. Ob man das nun gutheißt oder nicht. Und die Pillen, die die Gäste dort mitbringen, können dann vor Ort auf ihre Inhaltsstoffe untersucht werden. Auf dem Fusion Festival gab es in den vergangenen Jahren steht eine psychedelische Ambulanz. Was das genau bedeutet, lest ihr hier.
Eine Koryphäe auf diesem Gebiet ist der australische Arzt Dr. Caldicott, der darauf hinweist, dass viele Nutzer den Gebrauch einstellen, wenn sie mitgeteilt bekommen, was sich tatsächlich in ihren Pillen befindet.

Wörtlich sagt Dr. Caldicott: „Wenn das Ergebnis eines Pillen-Tests etwas anderes als das ergibt, was die Nutzer dachten, sehen sie von einer Einnahme der Pillen ab. Somit haben wir die Möglichkeit, sie zu informieren und ihr Verhalten am Ort des Geschehens zu beeinflussen.

Der Australier fordert ein Umdenken auf Festivals in Australien, und das könnte auch in Deutschland Sinn machen. Auch wenn bei uns in der letzten Zeit keine Berichte wie in Australien bekannt wurden. Dort starb – im Rahmen eines A State Of Trance-Events in Sydney Anfang des Monats ein 19-jähriger Trance-Fan – im Glauben XTC zu konsumieren. Dabei nahm er etwas Gepanschtes zu sich, was zu seinem Tod führte.

In vielen Ländern der Welt gibt es eine strikte Null-Toleranz-Politik, was den Drogenbesitz bei Musikfestivals betrifft. Spürhund-Operationen wird jeder NATURE ONE-Besucher kennen. Wenn man allerdings die Sicherheit der Festivalbesucher in den Fokus rückt macht eine Einrichtung von Drogentest-Stationen wie in der Schweiz oder auch in Österreich Sinn.

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Danke für das Bild: Bringmann & Kopetzki