Drogentresor mit diversen Personalausweisen im Sperrmüll gefunden

Drogentresor mit diversen Personalausweisen im Sperrmüll gefunden - Symbolbild Wikipedia- Bild von Frank Brietsch
Drogentresor mit diversen Personalausweisen im Sperrmüll gefunden –
Symbolbild Wikipedia- Bild von Frank Brietsch

Die Polizei in Koblenz wurde am Wochenende von ihren Kollegen aus dem Ordnungsamt zur Hilfe gerufen, da sie Schwierigkeiten bei dem Versuch hatten, einen psychisch kranken Bewohner des Hauses in eine Psychiatrie einzuweisen. Laut Aussagen des Ordnungsamtes kamen die Beamten gar nicht erst zur Wohnungstür des besagten Mannes, da sie weitere Bewohner des Hauses daran hinderten. Nachdem die Polizei eingetroffen war, wies ein Bewohner des Hauses Beamten auf einen großen Sperrmüllhaufen vor dem Haus hin, in dem sich angeblich ein Tresor mit Drogen befinden sollte.

Tatsächlich stellte die Polizei beim Öffnen des Tresors fest, dass dieser wirklich mit Drogen gefüllt war. Aber als wenn das noch nicht genug wäre, fanden sie hier ebenfalls noch eine 50 cm lange Machete und einen Karton mit Hunderten gefälschten Ausweispapieren.

Aus ermittlungstaktischen Gründen kann die Polizei noch keine genaue Angaben darüber machen, um was für Drogen es sich handelt und in welcher Menge sie im Tresor vorhanden waren. Zuerst muss ermittelt werden, wem der Tresor und Machete und Ausweispapiere gehören.

Unter Verdacht steht unter anderem der Besitzer der Wohnung in der Koblenzer Vorstadt, der von Mietern als „Miethai“ bezeichnet wurde. Er soll seine möblierten Zimmer für einen sehr überteuerten Preis an vorwiegend psychisch kranke Menschen und Drogenabhängige vermietet haben. Laut der Aussagen eines früheren Mieters sollen sich die zu mietenden Zimmer zudem in einem schlechten Zustand befinden. Die Mieter müssten sich mit Wohnungen, die teilweise ohne Heizung und warmes Wasser sind, und mit Schimmel in den Wohnungen arrangieren.
Abgesehen davon, dass alle Aussagen bislang unbestätigt sind, machen auch die Anschuldigungen den  angeblichen „Miethai“ noch lange nicht zum Eigentümer des Tresors, der Machete und der Ausweispapiere.

 

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