lsd

Unsere Freunde von Saferparty haben uns wieder mit etwas Interessantem versorgt. Seit zwei Monaten sind sehr hochdosierte LSD Filze im Umlauf. Der LSD-Filz mit dem Straßennamen ‚Maya‘ existiert in drei verschiedenen Stärken, der stärkste enthält 204.62µg LSD.

Über 150ug LSD können zu viel sein, durchschnittlich enthielten die 2014 analysierten LSD-Filze 70.4 µg LSD. Hohe Dosen erhöhen das Risiko selbst für erfahrene Konsumenten. Es können höchst intensive psychedelische Erlebnisse hervorgerufen werden, welche verstörend und angsteinflössend sein können. Auch paranoide Vorstellungen können vorkommen. Des Weiteren kann eine sogenannte Übersensibilität auftreten. Musik, Licht und andere Reize können dabei als extrem unangenehm empfunden werden. Auch eine Körper-Geist-Trennung kann auftreten.

Infos zu LSD
Dosierung: 20 bis 75µg werden als leicht, 75 bis 150µg werden als stark und über 150µg werden als sehr stark bezeichnet.
Wirkungseintritt und –Dauer: nach ca. 20 Min. / 6 bis 11 Std.
Wirkung: Die LSD-Wirkung ist sehr stark von Dosis, Set und Setting abhängig. Als Halluzinogen intensiviert und verfremdet LSD deine Sinneswahrnehmungen, das Raum-Zeit-Empfinden verändert sich stark. Deine Stimmung und deine Gefühle können sich abrupt verändern, von himmel-hochjauchzend bis hin zu tod-traurig. Dabei können „kreative Gedanken“, neue Ideen oder spirituelle Erfahrungen entstehen. Bei hohen Dosierungen kann eine Loslösung vom eigenen Körper stattfinden.
Nebenwirkungen: Besonders in der Anfangsphase des Trips können leichte Atembeschwerden, Herzrasen, Schweissausbrüche, veränderter Blutdruck und Übelkeit auftreten. Es kommt zu einer starken Produktion von Speichel und Schleim. Die Körpertemperatur erhöht sich leicht, die Pupillen werden erweitert und die optische Fokussierung erschwert. Gähnen ohne Müdigkeit setzt ein. Die Risiken im psychischen Bereich sind von der Persönlichkeitsstruktur des Users/der Userin abhängig. Die Wahrnehmungsveränderungen können so intensiv sein, dass UserInnen sich von der Flut von Eindrücken überfordert fühlen. Vor allem bei Nichtbeachtung der Regeln betreffend Set und Setting kann es zu Fehlreaktionen, Orientierungsverlust, Panik, Paranoia und „Horrortrips“ kommen.
Langzeitrisiken: Es besteht – auch bei einmaligem Konsum – die Gefahr, dass latente (verborgene) psychische Störungen ausgelöst werden können.

Safer Use Regeln

• Falls du keine Möglichkeit hast, Substanzen analysieren zu lassen, teste einen halben Filz an, warte nach der Einnahme 2 Stunden und erfahre die Wirkung.
• Nachlegen ist aufgrund der langen Wirkungszeit nicht zu empfehlen. Die Dosis sollte, wenn überhaupt, erst bei der nächsten Einnahme erhöht werden.
• Denk daran: Trink alkoholfreie Getränke (5dl/Stunde), mach von Zeit zu Zeit Pausen an der frischen Luft und vergiss nicht: jede Party hat einmal ein Ende.

Was LSD eigentlich ist, erfahrt ihr hier.

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