Quelle: Polizei Leipzig

Quelle: Polizei Leipzig

Ein Transporter wurde in Leipzig von der Polizei angehalten und hatte statt Autoteilen Drogen geladen. Rund 102 Kilogramm Marihuana fanden die Beamten.

Am Tag der Deutschen Einheit wurde der Transporter auf der Sommerfelder Straße in Leipzig-Mölkau gestoppt. Laut Fahrer befanden sich Fahrzeugteile für einen Autobauer in Leipzig in dem Wagen. Bei der Routinekontrolle fanden die Polizisten dann die in Tüten verpackten Drogen, die lediglich in Pappkisten verstaut waren.Man hatte sich also keine große Mühe gemacht, die verbotene Fracht zu verstecken.

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Der 63-jährige Fahrer kam in Untersuchungshaft und gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Handels von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt. Er zeigte sich im Allgemeinen kooperativ. Allerdings gab es Verständigungsprobleme, da der Mann aus Osteuropa stammt und nicht so gut deutsch sprechen konnte.

Die Polizisten forderten mit Händen und Füßen nach den Ladepapieren, schöpften aber bereits Verdacht, als sie die Ladung sahen. Die Kisten waren nicht wirklich professionell verpackt und „erinnerten eher an Umzugskartons“, so die Polizei. Deshalb bestätigte sich schnell der Verdacht, dass irgendetwas nicht stimmt.

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Als die Sicherheitsfolie von den Kisten entfernt wurde und allmählich ein süßlich-stechender Geruch an die Nasen der Beamten trat, war klar, dass es sich hierbei um Marihuanaschmuggel handelt. Sofort wurde die Ladung beschlagnahmt und der osteuropäische Fahrer verhaftet. Er sitzt nun in einem Leipziger Gefängnis. Weitere Informationen wurden noch nicht herausgegeben, um die Ermittlungen nicht zu behindern.

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