Foto: Polizei

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Die oberbergische Polizei hat nach einem Hinweis aus der Bevölkerung bei einer Hausdurchsuchung etwa eine Tonne Rauschgift beschlagnahmt. Kurz vor Weihnachten erhielt die Polizei den entscheidenden Hinweis, worauf schnell ein Durchsuchungsbeschluss vom Amtsgericht Köln vorlag. Durchsucht wurden ein Keller und eine Wohnung in einem Haus in Gummersbach.

Die Beamten fanden bei der Durchsuchung ungefähr eine Tonne einer Substanz, die zur Herstellung von Diamethyltryptamin, kurz DMT, verwendet wird. DMT weist eine ähnliche Wirkung wie LSD auf und wird geraucht oder geschnupft. Bei oraler Aufnahme ist es nur in Verbindung mit MAO-Hemmern wirksam. Das ist DMT

Beim Konsum von DMT sind Euphorie, leichte Erregbarkeit, Halluzinationen, Bewusstseinsverlust und Verwirrtheitszustände möglich. Die eigentliche Wirkung setzt rasch ein und dauert nur einige Minuten. Danach befindet man sich für ca. 30-60 Minuten in einem Zustand, in dem man das Rauscherlebnis erstmal verarbeiten muss. Welche Wirkungen DMT genau entfaltet,ist sehr unterschiedlich. Oft werden unter DMT-Wirkung auch Nah-Tod-Erfahrungen und das Eintreten in bizzare Welten beschrieben.

Es handelt sich wohl um den größten Fund dieser Substanz in Deutschland. Der Wert der Drogen soll bei ca. einer Millionen EUR liegen. Der 25-jährige Tatverdächtige flüchtete zunächst, stellte sich aber kurz darauf der Polizei und sitzt nun in Untersuchungshaft.

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