Eulbergs heimische Gefilde: Insektensterben

Liebe Freunde, heute möchte ich versuchen Euch für etwas zu sensibilisieren, was einige von Euch vielleicht schon gehört haben und ich selbst sehr bedenklich und traurig finde. Ich kenne es noch aus meiner Kindheit: In den Sommermonaten waren damals die Windschutzscheiben und Scheinwerfer des Autos voll mit Insekten, die man dann mit diesem gelben, rauen und schon anachronistisch anmutenden Schwamm wegkratzen musste. Wir alle wissen, dass dieses Szenario der Vergangenheit angehört – und nun liefert eine wissenschaftliche Langzeitstudie, die im renommierten „PLOS ONE“ Wissenschaftsmagazin veröffentlich wurde den traurigen Beweis: In den letzten 27 Jahren ist bei uns die Biomasse...

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Eulbergs heimische Gefilde: Rätselhafte Naturphänomene

Eulbergs heimische Gefilde: Rätselhafte Naturphänomene  Bei Streifzügen durch die heimische Flora und Fauna kann man merkwürdige Dinge entdecken, die zunächst unerklärbar scheinen. Zottige Kugeln in Rosensträuchern, seltsame Spucke in der Wiese, vogelnestartige Büschel in Baumkronen oder merkwürdige Rillen in Baumstämmen, die wie ein Bart aussehen. Schauen wir uns diese Dinge mal genauer an, um ihre Geheimnisse zu lüften! An Heckenrosensträuchern findet man manchmal moosartige, grünliche, oft rot überlaufene Kugeln mit haarartigen Auswüchsen. Solche bis zu fünf Zentimeter großen Kugeln nennt man Gallen. Entstanden sind diese Wuchsanomalien durch das Einwirken eines kleinen Insekts: der etwa nur drei Millimeter großen Gemeinen...

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Eulbergs heimische Gefilde: Die Großtrappe

Die Großtrappe ist ein aufsehenerregender Vogel: Nicht nur seine Größe ist imposant, wer einmal das Glück hatte, die spektakuläre Balz der Großtrappen zu beobachten, wird dieses Naturschauspiel nicht mehr so leicht vergessen. Ein Großtrappen-Hahn kann bis zu 17 Kilogramm schwer werden, so viel wiegt in etwa auch ein Dachs oder ein kleines Reh. Damit zählt die Großtrappe zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. Die Flügelspannweite kann bis zu zweieinhalb Meter betragen. Solch ein enormes Gewicht will beherrscht sein: Großtrappen starten generell gegen den Wind. Mit einigen beidbeinigen Sprüngen startet die Trappe ihren Flug, sie nimmt also keinen Anlauf....

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Eulbergs heimische Gefilde: Heimische Großkäfer

Insekten sind die artenreichste Klasse in der Tierwelt. In ihr bilden wiederum die Käfer die artenreichste Unterkategorie. Exotische Exemplare findet man aber nicht nur in tropischen Gebieten, sondern auch vor unserer eigenen Haustür. Das wohl eindrucksvollste Beispiel ist der Hirschkäfer, der Riese unter den heimischen Käfern, der trotz seiner enormen Größe flugfähig ist. Er trägt seinen Namen aufgrund der geweihartigen Ausstülpungen seines Oberkiefers. Der männliche Hirschkäfer kann bis zu neun Zentimeter lang werden, die weiblichen nur bis zu fünf Zentimeter. Auch das Geweih fällt beim Weibchen kleiner aus, während es beim Männchen fast die halbe Körperlange ausmachen kann. An...

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Eulbergs Heimische Gefilde: Mimikry, Mimese und Somatolyse

Wie schützen sich Tiere vor Feinden? Durch Angriff, Flucht oder Tarnung. Letzteres ist wohl die energieeffizienteste Art, sich gegen mögliche Angreifer zu wehren. So findet man in der Tierwelt verschiedene Arten der Tarnung. Ein Tier kann den Gegner beispielsweise glauben lassen, es sei gar nicht da. Das nennt man dann Somatolyse oder auch Gestaltauflösung. Diese beschreibt das Verschmelzen eines Lebewesens mit seiner natürlichen Umgebung durch eine besondere Musterung oder optimal angepasste natürliche Tracht. Viele fragen sich vielleicht, warum das Zebra eigentlich diese auffälligen Streifen hat. Sie dienen tatsächlich der Tarnung. Der Trick: Das Muster ist so angelegt, dass das...

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Eulbergs heimische Gefilde: Der Wolf

Um den Wolf spannen sich viele Mythen und Sagen. So sollen etwa die Gründer der Stadt Rom, Romulus und Remus, von einer Wölfin aufgezogen worden sein. Doch der Wolf wird nicht nur als starkes Tier verehrt, sondern wurde auch, beispielsweise in der Bibel oder in Märchen, als Sinnbild eines aggressiven Räubers verwendet. Der Wolf gehörte mal unter den Großsäugern zu dem Tier mit der größten weltweiten Verbreitung. Er war auf der gesamten nördlichen Halbkugel und damit auch in Mexiko, Nordafrika, Indien und Arabien zu finden. Durch seine Verfolgung und die Zerstörung seines Lebensraums galt der Wolf allerdings in Westeuropa...

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Eulbergs heimische Gefilde: Der Gesang der Vögel

Die ältesten und bekanntesten Musiker der Natur sind die Vögel. Seit mehr als 150 Millionen Jahren erfüllen sie unsere Welt mit ihren Melodien. Vielleicht haben sie sogar uns Menschen erst zum musizieren angeleitet? Jedenfalls sind sie seit jeher eine große Inspirationsquelle für Dichter und Musiker. Manche Komponisten kopierten gar ihre Melodien. In Beethovens 6. Sinfonie etwa, wird der Nachtigallgesang von der Flöte imitiert, der Wachtelschlag von der Oboe und der Kuckucks-Ruf von der Klarinette. Auch Vivaldi und Wagner benutzten Vogelmotive in ihren Opern. Messiaen war der große Ornithologe unter den Musikern. Er sammelte ein Leben lang Vogelstimmen direkt aus...

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Eulbergs heimische Gefilde: Der Marienkäfer

Dieser halbkugelige Käfer ist einer der größten Sympathieträger unserer heimischen Fauna: der Marienkäfer. In Europa gibt es etwa 250 verschiedene Arten. Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist in unseren Breiten ihr häufigster Vertreter. Er verdankt seine orangerote Färbung Lycopin, das auch Tomaten rot färbt, sowie α- und β-Carotin, die auch für die Farbgebung der meisten anderen Arten wichtig sind. Nicht nur bei Kindern ist er beliebt. In vielen Kulturen gilt die sieben als Glückszahl, weshalb der Siebenpunkt-Marienkäfer als Glücksbringer angesehen wird. Zudem galten Marienkäfer als geheiligte Tiere der Freya, der germanischen Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit. Der Name Marienkäfer leitet sich aber...

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Eulbergs heimische Gefilde: Rotwild

Der Rothirsch ist das größte einheimische Wildtier. Ein erwachsener Hirsch hat eine Schulterhöhe von etwa anderthalb Metern, eine Länge von zwei Metern und wiegt bis zu 250 Kilogramm. Die weiblichen Rothirsche, die Hirschkühe, sind 10 bis 15 Prozent kleiner und wiegen nur etwa 120 Kilogramm. Ein Weibchen, das bereits „gesetzt“ (geworfen) hat, wird als Alttier bezeichnet. Der männliche Hirsch ist im Alter von sieben Jahren ausgewachsen. Da die Weibchen kein Geweih tragen, werden sie auch als „Kahlwild“ bezeichnet. Die stattlichen Männchen erkennt man außer an ihrem Geweih auch gut an der massiven Brust, dem kräftigen Hals und einer buschigen...

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Eulbergs heimische Gefilde: Der Maulwurf

Wie ein Schaufelradbagger legt er emsig mit seinen Vorderpfoten lange Tunnel an, baut sich unterirdische Kammern, wie Vorratskammer, Schlafzimmer und Brutkammer: Der Maulwurf. Sein Name bezieht sich keineswegs auf sein Maul, sondern stammt ursprünglich von dem alten Begriff „Molte“, was Erde bedeutet. Er ist also ein „Erdwerfer“. Sandige Böden meidet er, denn in ihm fallen die Tunnel schnell zusammen. In wässrigen Böden ist das Graben wiederum für ihn zu anstrengend. Seine typischen Lebensräume sind Äcker, Wiesen und Wälder. Der Maulwurf verbringt sein ganzes Leben unterirdisch und ist an dieses perfekt angepasst. Da wäre zunächst seine Größe: Mit nur zwei...

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Eulbergs heimische Gefilde: Der Laubfrosch

Der Laubfrosch galt einst als „Wetterfrosch“ und wurde häufig zusammen mit einer kleinen Holzleiter in Einmachgläser gesperrt um den Menschen als Wetterbarometer zu dienen. Wenn er die Holzleiter hochkletterte, wurde mit gutem Wetter gerechnet, blieb er auf dem Boden, wurde das Wetter schlecht. Dieses traurige Dasein verdanken die Laubfrösche der Beobachtung, dass sie im Spätsommer bei schönem, sonnigen Wetter an Büschen und Stauden höher sitzen als bei trübem regnerischem, da sie sich damit der Verfügbarkeit von Insekten anpassen. Wissenschaftlich konnte dem Laubfrosch jedoch solche Wetterfee-Kompetenzen nie bewiesen werden. Seine Kletterfähigkeiten verdankt der Laubfrosch besonderen Haftscheiben an Fingern und Zehen...

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Eulbergs heimische Gefilde: Heimische Schlangen

Bereits in der Bibel kommt die Schlange nicht gut weg. Auch heute noch werden hinterlistige Menschen als Schlange bezeichnet. Vielleicht begründet sich ihr schlechter Ruf in ihrer Art auf Beutefang zu gehen und in ihren außerordentlichen Fähigkeiten. Denn Schlangen lauern ihrer Beute aus einem Hinterhalt auf und greifen erst an, wenn die Beute nah genug ist. Mit Geschwindigkeiten bis zu zehn Metern pro Sekunde schießen sie dann auf ihre Beute zu. Mann unterscheidet Schlangen in Gift- und Würgeschlangen. Vipern etwa beißen ihre Beute mit ihren Giftzähnen, Nattern etwa beißen sich hingegen mit ihren ungiftigen Zähnen in ihrem Opfer fest,...

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