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Nahe der Grenze zu Panama, in der Region Urabá haben Fahnder 5,2 Tonnen Kokain im Weinkeller eines Bauernhofs gefunden. Das Rauschgift gehörte wohl dem Verbechersyndikat Clan del Golfo, der unter anderem für Drogenschmuggel, illegalem Bergbau und Schutzgelderpressung bekannt ist. Außerdem sollen zahlreiche Morde auf ihr Konto gehen.

In Bananenkisten sollte das Kokain vermutlich nach Europa gelangen, teilte eine Sprecherin der Regierung mit. Ist ja nichts neues mit den Bananen. Auf umgerechnet rund eine Viertel Milliarde EUR soll sich der Marktwert der Drogen belaufen. Doch das ist wahrscheinlich nur ein Bruchteil des Kokains, das sich in Kolubien befindet. Es sind dort weiterhin riesige Mengen des weißen Goldes im Umlauf.

Am selben Tag wurde an der Grenze zu Ecuador eine weitere Tonne Kokain beschlagnahmt. Erst im vergangenen Jahr hatten die Behörden den bisher größten Kokainfund des Landes gemacht. Insgesamt zwölf Tonnen wurden damals sichergestellt. Auch in Deutschland wurde 2017 mehr Kokain beschlagnahmt, als jemals zuvor. Dies soll am „hohen Zufuhrdruck aus Südamerika“ liegen. Die erhöhte Produktion führe zu einer Zunahme der Exporte der Drogen nach Europa.

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