poll_2014
FAZEmag Jahrespoll 2014: Liveact
Der Vorjahressieger wurde gestürzt – und zwar von seinem Vorgänger!

1. AKA AKA feat. Thalström
2. Recondite
3. 
Anthony Rother
4. KiNK
4. BMG
5. Brian Sanhaji
6. David August
7. Deadmau5
8. Kraftwerk
9. 
Dubfire
10. Extrawelt
11. Stimming
12. Moderat
13. Paul Kalkbrenner

Best Of The Rest – Liveacts mit häufigen Nennungen:

Alle Farben, Âme, Booka Shade, Broombeck, Caribou, Chvrches, Einmusik, Eric Sneo, Fatboy Slim, Fritz Kalkbrenner, Gaiser, Gus Gus, Guti, Guy Gerber, Hatikwa, Henrik Schwarz, Jan Blomqvist, Karenn, Klangkünstler, Kollektiv Turmstrasse, Kölsch, Linus Quick, Luis Flores, Maceo Plex, Marek Hemmann, Matador, Minilogue, Niereich, Oliver Schories, Pan Pot, Paul Ritch, Peer van Mladen, Rampue, Richie Hawtin, Rodriguez Jr., Schleppgeist, Silvano Scarpetta, Skinnerbox, Super Flu, Surgeon, Ten Walls, The Advent, The Glitz, Underworld, Wareika, Worakls, Zahni

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interview mit AKA AKA feat. Thalstroem

Synthesizer, Drumcomputer, Pads, teils gar richtige Instrumente und einem MacBook. Als die vermeintliche Königsdisziplin unter den Künstler-Darbietungen der elektronischen Szene könnte man den Live-Act betiteln. Reisten Kraftwerk vor Jahrzehnten noch mit voll beladenen Lastkraftwagen durch die Metropolen, reicht heutzutage oftmals Handgepäckgröße. Beim 2013er Poll wurden Hannes, Holger und David knapp auf den zweiten Platz verwiesen, für 2014 holten sie sich die Krone zurück, die sie bereits 2012 gewannen.

Mit ihrer Mischung aus House, Techno und der Trompete scheint das Trio so einiges richtig zu machen. Wir erwischten sie während ihrer traditionellen Januar-Auszeit am Telefon und gratulierten für die meisten Stimmen im Leser-Voting. Wahnsinn! Danke, auch an alle, die uns wieder supportet haben! Da es ja Leserpolls sind, freuen wir uns schon sehr über die Platzierungen, das ist einfach eine tolle Bestätigung in unserem Tun. David treibt sich in Texas, Holger arbeitet an seinem Bootsführerschein, damit wir bei der Anfahrt zu den Gigs noch flexibler sind und ich bin gerade auf Sri Lanka. Also alles in allem alle mal einen Gang runterschalten und Energie tanken“, erzählt uns Hannes, ehe er das vergangene Jahr Revue passieren lässt. „Für uns definitiv ein Jahr des Umbruchs. Gerade in der zweiten Jahreshälfte haben wir drei das dringende Bedürfnis verspürt, neue Musik zu produzieren und nicht still zu stehen, die Dinge unvoreingenommen anzugehen und neue Verbindungen zu knüpfen. Gerade die Festivals, die wir mehr oder weniger im Jahresturnus bespielen, haben dieses Jahr wieder richtig geknallt. NATURE ONE, SonneMondSterne, Echelon. Aber auch die Clubgigs waren nicht von schlechten Eltern, da freuen wir uns jetzt auch schon auf den ersten Gig 2015 am 21. Februar im Ritter Butzke!“ Dennoch war das Jahr für die Berliner, die mit Burlesque Musique auch ihr eigenes Label führen, nicht nur von Momenten der Freude geprägt. „Als der Nachbar eines Morgens gegen die Tür hämmerte und rief ‚Euer Studio wurde ausgeräumt!‘ – das war so mit das negativste Erlebnis in 2014. Nach dem ersten Schock kam dann immerhin die Erleichterung, dass die Analoghardware unberührt geblieben ist. Dennoch tat das schon weh, nicht nur finanziell. Von der Musik gab es aber glücklicher Weise Backups.“

Und wenn wir schon von Hardware sprechen, kommen wir ebenso zum aktuellen Setup des Trios zu sprechen. Dieses hat sich im Verlaufe der letzten Monate immer wieder verändert. „Wir erweitern eigentlich ständig und schmeißen dafür Sachen raus. Das brauchen wir irgendwie, damit es technisch auch spannend bleibt und die Stunde Soundcheck nicht langweilig wird. Zudem haben wir für kleinere Bühnen jetzt auch eine etwas abgespeckte Kombination aus DJ- und Live-Set. Das volle Live-Set ist einfach sehr platzhungrig und so gibt’s zudem musikalisch auch mehr Abwechslung.“ Für 2015 steht neben „ganz viel neuer Musik“ auch das zweite Album an. „Wann, wie, wo können wir noch nicht verbindlich sagen – Mitte des Jahres sollte aber alles startklar sein.“ / Rafael Da Cruz