aphex

Heute vor 44 Jahren kam im britischen Limerick einer der interessantesten Visionäre der elektronischen Musik zur Welt: Richard David James. Im Laufe seiner mittlerweile 25-jährigen Produzentenkarriere veröffentlichte der oftmals als verschroben geltende Brite unter diversen Pseudonymen wie Polygon Window, Blue Calx, user18081971, Bradley Strider, Phonic Boy On Dope, The Dice Man, Brian Tregaskin, Caustic Window, GAK, Karen Tregaskin, Power-Pill, Q-Chastic und – tatatata – Aphex Twin.
Das ist mit Abstand sein bekanntestes Alias und verantwortlich für viele Stunden nahezu unerreichter Electronica. James kam als zweiter Sohn seiner Eltern zur Welt und wuchs zusammen mit seinen beiden Schwestern auf der britischen Halbinsel Cornwall auf, wo er auch seine DJ-Karriere startete. Zusammen mit Squarepusher Tom Middleton legte er bereits als Teenager im „Bowgie Inn“ in Crantock auf. Genauso früh produzierte er mit Hilfe eines präparierten Klaviers und eines Tonbandgeräts seine ersten Songs. Anfang der 1990er Jahre veröffentlichte er mit seinen Alben „Selected Ambient Works 85–92“, „Selected Ambient Works Vol. II“ und „Surfing On Sine Waves“ (als Polygon Window) drei wegweisende Werke. Nach seinem 2001er Album „Drukqs“ auf Warp hieß es, er wolle nie mehr unter seinem AKA Musik veröffentlichen, bis er sich im vergangenen Jahr mit „Syro“ zurückmeldete und wieder seiner Bezeichnung „Mozart des Techno“ gerecht wurde.

 

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