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Ein Tierarzt aus der Stadt Burgdorf in der Schweiz produziert nebenher seinen eigenen Käse. Echt passend, weil Burgdorf im Emmental liegt. Daher eigentlich nicht soo ungewöhnlich.

Doch der Schweizer ist besonders interessiert, wie Tiere und Menschen auf Musik reagieren. Lustigerweise heißt der Tierarzt auch noch Beat mit Vornamen. Es gibt ja bereits seriöse Versuche mit Pflanzen, bei denen die Reaktion von „schlechter“ Musik auf die Pflanzen beobachtet wurde.  Sie haben sich deutlich schlechter entwickelt. Aber könnte ja sein, dass sich die Entwicklung von Käse ebenfalls durch Musik beeinflussen lässt, dachte sich der Schweizer Tierarzt.

Aus diesem Grund will Beat Wampfler nun in seinem 1873 erbauten Käsekeller eigene Musikexperimente mit seinem Käse machen. Er hat sogar schon einen Prototyp zur Beschallung seiner Käselaibe installiert. Mit Plattenspieler und Lautsprechern will er zukünftig die Auswirkungen von Klassik, über Techno bis Classic Rock auf seinen Käse erforschen.

Sogar wissenschaftlichen Beistand hat Wampfler mittlerweile. Michael Harenberg, Professor für Musik und Medienkunst an der Hochschule der Künste Bern will sich in Zukunft mit seinen Studenten aktiv an den Experimenten beteiligen. Eine Verkostung ist nach der Analyse des Käses natürlich auch schon geplant. Wir, für unseren Teil, würden sehr gerne wissen, wie der Techno-Käse schmeckt.

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