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Hï Ibiza ist der neue Club auf der weißen Insel. Mit atemberaubenden Partys mit weltbekannten Residents konnte sich der Club innerhalb kürzester Zeit eine solide Fangemeinde aufbauen. Wir haben uns mit Luciano unterhalten, der Resident bei den „In The Dark“-Partys im Club ist. Hier könnt ihr seine Sicht auf das Hï Ibiza lesen.

 

Du bist Resident bei den In The Dark Partys. Wie war das Feedback bis jetzt?

Wir hatten einen starken Start. Der Club ist klasse und überbietet sogar viele Erwartungen, die im Voraus an ihn gestellt wurden. Das Design, das Licht, der Sound und der generelle Style sind einfach cool. Es gab also nur gutes Feedback

 

Welchen Eindruck hast du von der Atmosphäre auf den Partys?

Normalerweise wird Dunkelheit negativ oder als böse angesehen, aber ich sehe es eher aus einer Yin und Yang Perspektive. Ich sehe mich selbst immer tiefer in die Entdeckung neuer Dinge eintauchen, mehr unbewusst als bewusst. Dabei suche ich neue Möglichkeiten des Ausdrucks. Das ist mein Eindruck der Atmosphäre auf den Partys.

 

Die Residents der Party spielen alle sehr unterschiedliche Musik. Wie gefällt dir das Konzept?

Nun, wir haben jeden Donnerstag ein breit gefächertes Spektrum an Headlinern, so dass die Party definitiv gut wird, bloß jede Woche etwas anders. Ich finde es toll die Bühne mit so vielen vielseitigen und unterschiedlichen Künstlern zu teilen. Wir sind zwar erst einige Wochen dabei, aber bisher läuft es prima.

 

Du hattest vor einiger Zeit deine eigene Partyreihe „Vagabundos“ im Pacha. Wo siehst du die Unterschiede zwischen der Party und der In The Dark Reihe?

Es ist beinahe das komplette Gegenteil! Außer, dass beide Partys in in Nachtclubs stattfinden gibt es wenige Übereinstimmungen. Während der Vagabundos Partys haben wir viel mit warmem Licht, Landstreicher-mäßigen Themen und Tänzern gearbeitet. Es gab auch viel weniger Technik als heute. Im Hï Ibiza ist das Lichtsystem viel besser und es gibt LED-Wände hinter der Kanzel.

 

Kannst du dich eigentlich noch an deinen ersten Gig auf Ibiza erinnern? Wann und in welchen Club war das?

Das erste Mal habe ich in Sa Trinxa gespielt. Ricardo lebte damalsschon dort und hatte tolle Verbindungen zu Promotern. Also bekamen wir die Chance dort aufzulegen. Das sind schöne Erinnerungen, die ich immer in meinem Herzen bewahren werde. Ibiza war damals komplett anders.

 

Du spielst außerdem auf der Street Parade in Zürich. Dieses Jahr haben sie ein Konzept ohne EDM. Was hältst du davon und wie siehst du de Entwicklung der Parade?

Meiner Meinung nach machen Robin und das gesamte Street Parade Team einen tollen Job wenn sie in diesem Jahr auf EDM verzichten. Aber abgesehen davon, ist es jedes Mal toll dort zu spielen und einer meiner Lieblingsshows im Sommer. Ich finde es klasse, wenn alle auf den Straßen tanzen. In diesem Jahr gibt es 200 Künstler auf neun Bühnen und sogar 35 Love Mobiles!

 

Du hast grade eine EP mit der House-Legende David Morales veröffentlicht. Wie konntest du ihn zu dem Remix überreden?

Es ist kein Remix! Wir haben den Track „Esperanza“ in meinem Studio produziert und dann hat jeder von uns eine eigene Version erstellt.

 

Was können wir sonst noch von dir in diesem Jahr erwarten? Neue Releases?

Auf jeden Fall! Wir haben viel in der Hand, was noch veröffentlicht wird.

 

Du hast dein letztes Album „Tribute To The Sun“ vor acht Jahren veröffentlicht. Wie sieht es mit einem Nachfolger aus? Oder hast du keine Lust auf dieses Format? Oder einfach keine Zeit?

Ich habe im letzten Jahr eine Menge Zeit im Studio verbracht und habe viel fertig. Ihr werdet es schon mitbekommen!

 

Weitere Informationen zum Club und seinen Partys findet ihr auf der Website. Dort könnt ihr ebenfalls Karten für die Partys kaufen.

Hier ist das In The Dark Line-up für den August:

 

17.08.

Cassy, Housekeeping, Dublin, Kölsch, Nic Fanciulli, Serge Devant, Steve Lawler

24.08.

Anek, Cassy, Dusky, Housekeeping, Joris Voorn, Kölsch, Nic Fanciulli

31.08.

Butch, Dublin, Joris Voorn, Kölsch, Lauren Lo Sung, Nic Fanciulli, Steve Lawler

 

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