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„Wenn Sie Wert darauf legen sollten, sich einmal zu fühlen wie der Hauptdarsteller in einem Hieronymus-Bosch-Gemälde, dann brauen Sie sich einfach einen Stechapfeltee.“
Dieser legendäre Satz von Walter Moers in „Schöner Leben mit dem kleinen Arschloch – Drogen“ hat trifft es ganz gut. Der niederländische Maler feiert in diesem Jahr seinen 500. Todestag, ihm zu Ehren findet in seiner Heimatstadt ’s-Hertogenbosch im Het Noordbrabants Museum eine große Retrospektive statt, die noch bis zum 8. Mai 2016 läuft. Neu aufgelegt hat der TASCHEN Verlag auch den Bildband „Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk“ (29,99 EUR) von Stefan Fischer, der auf 300 Seiten das bizarre, psychedelische und teils auch schockierende Panoptikum an seltsamen, grotesken Figuren und Situationen des rätselhaften Meisters darstellt. Dazu gibt es zahlreiche Anmerkungen und Erklärungen des Autors. Ein sehr gelungenes Buch, das auch dank seiner Größe (24 x 32,7 cm) dem vollen Reichtum der Gemälde gut wiedergibt.

Bild Oben:
Die Versuchung des heiligen Antonius, um 1502
Linker Innenflügel: Der heilige Antonius wird von Teufeln angeklagt (Detail)
Lissabon, Museu Nacional de Arte Antiga

Copyright: Museu Nacional de Arte Antiga, Lissabon/Photo Luísa Oliveira, Arquivo de Documentação Fotográfica – DGPC/TASCHEN

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