Diese Meldung dürfte jeden Film-Fan wie ein Haken von Mike Tyson treffen. Regisseur und Produzent Tony Scott, der neben vielen Gurken auch einige Meilensteine des modernen Action-Kinos zu verantworten hat, ist gestern in Los Angeles von einer Brücke gesprungen. Da die Polizei in seinem Auto einen Abschiedsbrief gefunden hat, deutet alles auf Suizid hin.

Der 68-jährige Scott hat in der jüngsten Vergangenheit gern mit Denzel Washington zusammengearbeitet, und so sind Filme wie „Mann unter Feuer“, „Déjà Vu“, „Unstoppable“ oder „Die Entführung der U-Bahn Pelham1 2 3“ entstanden.

In den 1990er Jahren zeichnete sich Scott für Kassenschlager wie „Top Gun“ oder „Beverly Hills Cop 2“ verantwortlich. Seine Regie für „True Romance“ indes hat ihn für viele Cineasten zum Helden werden lassen. So cool waren Christian Slater und Val Kilmer nie mehr.

Auch als Produzent war Scott aktiv und produzierte unter anderem den gerade in den Kinos angelaufenen Film seines Bruders Ridley Scott „Prometheus“.

R.I.P.