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Foto: Pressestelle Polizeipräsidium Aalen

Die dringende Warnung vor den Tomorrowland oder auch Schmetterling-XTCs ist auf jeden Fall ernst zu nehmen. Vergangenes Wochenende wäre ein junges Pärchen fast an den Pillen gestorben.
Im süddeutschem Raum kursierten schon vergangenes Wochenende die gefährlichen „Schmetterlinge“. Es ist zu vermuten, dass sich die Charge dieser Ecstasys mittlerweile weiter in der Bundesrepublik verbreitet hat.

Die „Schmetterlinge“ sind deshalb so gefährlich, weil sie mit Research Chemicals hergestellt wurden. Research Chemicals sind chemische psychoaktive Substanzen, die zwar geläufigen chemischen und illegalen Substanzen (wie z.B. XTC) recht nahe kommen, jedoch ist die molekulare Struktur der Substanz so weit abgewandelt, dass es ein unberechenbares Risiko darstellt.

Das betroffene Pärchen vom letzten Wochenende, sie 21 Jahre alt und er 23 Jahre alt, wurde nach dem Konsum der oben genannten „Schmetterlinge“ bewusstlos und mussten mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zeitweise befanden sich beide in lebensgefährlichen Zuständen.
Durch polizeiliche Ermittlungen stellte man fest, dass die XTC-Pillen mit Research Chemicals hergestellt wurden. Der Dealer konnte ausfindig gemacht werden. Es konnten weitere dieser Pillen und ein dementsprechendes Pulver sicher gestellt werden. Laut bisherigen Erkenntnissen hat der Dealer die Pillen selbst hergestellt. Es besteht Grund für die Annahme, dass weitere Pillen von der lebensbedrohlichen Charge im Umlauf sind und über den süddeutschen Raum hinaus in Umlauf gebracht wurden.
Aus dem Presseportal der Polizei ist Folgendes zu entnehmen: „Die Polizei appelliert die Tabletten keinesfalls einzunehmen. Ungeachtet der allgemeinen Gefahr von Drogen, geht von diesen Pillen ein unberechenbares und lebensgefährliches Risiko aus!
Die Ermittlungen zu diesem Fall laufen derzeit immer noch. Die Polizei versucht herauszufinden welche weiteren Geschäftsbeziehungen der Dealer hatte.

Mit Research Chemicals wird versucht das Gesetz mit molekularen Strukturänderungen auszutricksen. Seid November 2016 ist ein Gesetz in Kraft getreten, das nicht nur einzelne Substanzen verbietet sondern ganze Stoffgruppen. Dennoch werden immer noch Drogen angeboten, die mit Research Chemicals hergestellt wurden. Wer sich trotzdem auf Research Chemicals also Forschungschemikalien einlässt, gibt sich quasi als Versuchskaninchen her und geht auf weitaus mehr Risiken ein als bei dem gebräuchlichen Konsum chemischer Substanzen. Oft wird mit Research Chemicals in kleinen Drogenküchen amateurhaft experimentiert.

Safer Use please!

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