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Da haut aber einer mal mächtig auf den Putz. Alle Konventionen über Bord werfend, startet Mascon mit trippigen Breakbeats, durchzogen von massenhaften Spacesounds (“AK0511“). Mit Tech-House setzt er nach (“Irminsul“) – es quietscht und rumpelt, sehr schön! Der Subbass befeuert technoid den Flow von “Umbau“, bevor “Psalm“ alle zur Verfügung stehenden Ravesignale in den Äther ballert und das Nervenkostüm mächtig strapaziert. Sich überholende Perkussions setzen einen herben Schlusspunkt des ersten Vinyls (“Lex Saxonum“). Mit dem einsetzenden Brutalo-Techno von “Project Alpha“ komme ich mir vor wie bei Planetary Assault Systems – hier donnert die Drum und die HiHats ziehen permanent scharf blank. Immer abgedrehter wird die Chose, denn “Last Game Over“ kann schon fast als Hardcore durchgehen – nicht meins! Dann beruhigt sich Mascon wieder: Minimale Sequenzen füllen voluminös Räume aus (“Gargoyle“). Die D-Seite erweist sich zu guter Letzt als die beste dieses Albums: perkussiver Techno mit einem schnittigen Groove erfüllt alle Wünsche des Tech-House Jüngers, denn sowohl “Hawumi“ als auch “Vegan“ pumpen mit ungemeiner Wucht ohne zu überpacen. Ein brillantes Technoalbum, das man in keinem Fall missen möchte. 9/10, Cars10.Becker .