MGMT_Cover_Art

Ihr neues Album sei nichts für Jedermann, sagen Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser selbst, und tatsächlich entfernen sich die New Yorker mit „MGMT“ ein weiteres Mal vom 2007 erschienenen „Oracular Spectacular“ inklusive Hits wie „Kids“, „Electric Feel“ und „Time To Pretend“. Dabei ist genau das schon mit dem zweiten Longplayer, „Congratulations“, auf kommerzieller Ebene in die Hose gegangen, war das Werk doch weit weniger erfolgreich als sein Vorgänger – zu verdreht, zu anders. Doch scheinen MGMT diese Möglichkeit weniger zu scheuen als aufkommende Langeweile, und so ist „MGMT“ so ganz anders und passt dennoch in den kunterbunten Musikkosmos der zwei Musiker. Wer also Synthiepop älterer MGMT-Tage erwartet, wird enttäuscht. Wer dagegen offen für Neues ist, wird belohnt. Irgendwo zwischen verspieltem Electronica und psychedelischem Krautrock bewegen sich die neuen Songs, so dass das Album in seiner Gesamtheit als knallig bunter Trip durch die Genres funktioniert. Mysteriös, bisweilen mystisch, manchmal gewöhnungsbedürftig … und doch eben zu 100% MGMT. 9 Points / NicolA

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