Foto via: Facebook

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Erinnert sich noch jemand an die Schlagzeilen des Fyre Festivals auf den Bahamas? Das Event, dass das erste Mal stattfand und wahrscheinlich auch das letzte Mal. Es wurde als luxuriöses Festival auf einer privaten Insel, die einst von Pablo Escobar besessen wurde, angepriesen. Die Tickets kosteten bis zu 12.000 US-Dollar. Es wurde als ein Coachella in der Karibik dargestellt.

Doch es stellte sich als totaler Schwindel heraus, als die Gäste auf einem dreckigen Flecken Land neben einer Hotelkette ankamen und Käsebrote statt einem luxuriösen Catering serviert bekamen. Von den angekündigten Künstlern wie Major Lazer, Claptone oder Lee Burridge war weit und breit keiner in Sicht.

Billy McFarland, der das Festival zusammen mit dem Rapper Ja Rule organisierte, wurde vergangene Woche in Manhatten festgenommen und wegen Betrugs angeklagt, da er angeblich die Investoren täuschte, um seine Firma Fyre Media zu finanzieren.

McFarland kam ziemlich schnell in Bedrängnis und sah sich mehreren Prozessen gegenüber. Als Gegenreaktion und die Lage zu beruhigen, sagt er, dass er das Festival im nächsten Jahr wieder veranstalten will und bot den Besuchern statt einer Rückerstattung VIP-Tickets für das Fyre Festival im kommenden Jahr. Fragt sich nur, ob da überhaupt noch jemand hin will. Seit dem 12. April gab es keine Interaktion auf dem Facebook-Account vom Fyre Festival.

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