Piek Despertar (Sincopat)

Piek – Despertar (Sincopat)

Das sich Piek für sein Album von Künstlern wie Sigur Ros oder auch Moderat hat inspirieren lassen merkt man jedem einzelnen Track, derer es zehn an der Zahl gibt, an. Vor allem die Detailverliebtheit zusammen mit wuchtig melodiösen und epischen Soundstrukturen erinnert doch stark an Sigur Ros. Das hört man vor allem in Stücken wie „Intense Kiss“ oder auch „Despertar“, in denen die Beatgerüste zwar merklich aber doch auch zurückhaltend arrangiert wurden, um den Synthies mehr Raum zum Wirken zu lassen. Daneben findet man aber auch Tracks die tolle Vocals in den Vordergrund rücken und darunter ein ergänzendes, teilweise fast poppiges Bett stellen wie etwa in „That´s me (Trippin)“. Der Vielfalt aber noch nicht genug findet man auch Tunes, die mit einem fetzigen, wenn auch langsamen Beatgerüst aufwarten und darüber Synthiepop Female Vocals packen, die von Hip-Hop Vocals abgelöst werden so wie das in „The Son With The Fathers Gun“ geschieht. Ich bin von der Vielfalt, der Liebe fürs Detail, den teils epischen Soundstrukturen, der Unbeschwertheit die man jedem Track anhört und dem frischen Gesamteindruck, vor dem Hintergrund das es ein Erstlingswerk ist, mehr als begeistert! 10/10Rusty