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Raverglueck – die Kolumne Pt. 4
Rainbow Disco Club, Japan

Wir sind Iryna & Roxy und als Raverglueck reisen wir seit April 2018 um die Welt, um so viele Technofestivals wie möglich zu besuchen. Jede Woche stellen wir euch in unserer FAZEmag-Kolumne ein neues Highlight vor. Wenn ihr unsere Reise live mitverfolgen wollt, folgt Raverglueck auf Instagram, Facebook und YouTube!

Zuerst mal die beste Nachricht für alle, die Lust auf ein Festival in Japan haben: für Rainbow Disco Club 2019 wird alles viel einfacher! Während wir noch unsere Freunde in Tokio einbinden mussten, da wir sonst unmöglich Tickets auf der japanischen Website hätten kaufen können, gibt es jetzt eine englische Version 😊.
Das ist übrigens schon mal ein sehr guter Indikator dafür, dass dieses Festival noch ein absoluter Geheimtipp ist. Wir haben vor Ort lediglich Japaner oder Internationals getroffen, die in Japan wohnen und deshalb von der Veranstaltung mitbekommen haben. Wir schätzen, dass um die 85 Prozent der Festivalgäste Locals waren, die hier übrigens nicht nur mit komplettem Mobiliar für den Zeltinnenraum, sondern auch mit ihren Kindern anreisen. Zwischen den Dance-Floors und dem Zeltplatz gibt es einen Wasserspielplatz, wo die Kinder fröhlich mit riesigen Kopfhörern rumspringen, während die Eltern raven. Mal was anderes!
Musikalisch sollte man hier ohne spezifische Erwartungen anreisen, denn das japanische Publikum ist sehr geduldig und die DJs nutzen gern die Möglichkeit, mal etwas Experimenteller zu spielen. Von astreinen Techno-Tracks über super Funky-Sounds bis hin zu Sets, die sich angehört haben wie ein anderthalbstündiger Raketenstart war eigentlich alles dabei. Wer die Red Bull Academy mag, wird auch hier neben der Hauptbühne eine Bühne von ihnen finden.
Das Gelände ist generell super schön gelegen, wenige Kilometer von der Küste entfernt und komplett grün. Der Campingplatz wird vom Wald umsäumt. Wenn einen die Musik gerade nicht zum Tanzen einlädt, kann man sich entspannt in einen der Liegestühle oder in eine Hängematte legen und die Szenerie beobachten.
Wer es morgens aus dem Bett schafft, kann Yoga an der Main-Stage machen. Das Essen ist wie eigentlich überall in Japan sehr hochwertig, aber die Portionen sind klein. Um satt zu werden muss man hier schon etwas mehr Geld einplanen als auf einem durchschnittlichen europäischen Festival.
Achtung an alle, die hierherkommen und sich gern an ein paar Substanzen bedienen wollen, um das Glücksgefühl zu steigern. Davon würden wir bei der Gesetzeslage dringend abraten, denn wenn man erwischt wird, sind die Konsequenzen nicht mal klar absehbar, da Drogen unabhängig von Art und Menge mit sehr viel Strenge aber auch Willkür verfolgt werden.
Die Region rund um das Festival ist wunderschön, hier solltet ihr unbedingt noch ein paar Tage mehr einplanen und den Frühsommer richtig auskosten. Man kann entweder mit dem Zug oder mit dem Auto aus Tokio anreisen, das dauert drei bis vier Stunden.
Die Veranstaltung 2019 findet vom 27. bis zum 29. April statt, der Vorverkauf hat bereits begonnen. Auf das Line-up müssen wir noch ein wenig warten, letztes Jahr legten unter anderem Four Tet, DJ Nobu, Octa Octa und Josey Rebelle auf.
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Iryna & Roxy

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