Mountiri

Es fängt schon mal sehr gut an: Dunkle, epische Soundscapes bestimmen das Klangbild des neuen Albums von Rey&Kjavik. Besonders die cineastischen Ansätze sind dafür mitverantwortlich, dass das Album zu einem zusammenhängenden Hörerlebnis wird. Die meisten Tracks vereinen ein spannendes Sounddesign, sphärisch–mystische Reisen in orientalische Soundgefilde und einen pulsierenden Beat, sodass es kaum reine Dancefloor- oder reine Ambienttracks gibt. Diese Arrangements des Berliner Musikers garantieren einen perfekten Fluss beim Durchhören des Albums. Im Vergleich zu anderen Releases drosselt Rey&Kjavik das Tempo stark, erzeugt aber durch organische Elemente einen starken Sog. Gerade die unzähligen afrikanischen und orientalischen Gesänge, Trommeln und Melodien sind sehr gelungen und machen einfach Spaß – beim Tanzen als auch beim Hören. 10/10 Basti Gies