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Das am Wochenende stattfindende „Second Horizon Festival“ wurde von der Gemeinde Schönefeld untersagt. Eigentlich war das Festival vom 23. bis zum 26. Juni am Kiessee Kiekebusch geplant. Es soll damit eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verhindert werden. Die dort stehenden Holzbauten seien nicht sicher und müssten abgerissen werden.

Dem Pächter der Fläche wurde aufgetragen, die Holzbauten bis zum 30. Juli zu entfernen, da sie im Außenbereich und in einem Biotop stehen. Wenn das Festival stattfinde, sollen die Bauten zumindest vor dem Betreten gesichert werden. Wenn dem nicht Folge geleistet wird, wird die Polizei eingeschaltet.

Die Besucher werden von der Gemeinde dazu aufgerufen, nicht anzureisen. Jedoch haben die Veranstalter bereits mit dem Aufbau des Festivals begonnen und sind wohl fest entschlossen das Event durchzuziehen. Es werden, wie jedes Jahr, rund 2.500 Besucher erwartet.

Da keine Genehmigung ausgesprochen wurde, hatten die Behörden von Anfang an Bedenken. Doch der Anwalt des Festivals sagte, dass die Veranstaltung stattfindet, da die Untersagung rechtswidrig ist. Anders als von der Gemeinde behauptet, seien alle Unterlagen eingereicht worden sein.

Wir sind gespannt, ob das Festival nun wie geplant stattfinden wird.

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