Chris Koegler – Incolate (Counter Pulse)

Ein weiterer Schwabe, der aus der Techno-Szene kaum noch weg zu denken ist, präsentiert sich auf dem schwedischen Label Counter Pulse von seinr beschda Seide. Enorm drückend und mit jeder Menge Energie schiebt der Titeltrack unaufhörlich den Bass durch die Membrane. “Synatix“ überzeugt durch eine mystisch anmutende Melodie, schiebt dagegen nicht weniger als “Incolate“. Gerade im Break wirkt die Atmosphäre besonders gut. Zum Schluss gibt es noch einen oben drauf. “Asgardia“ haut mit weniger düsterer Melodie, aber dafür mit genauso viel Energie auf die Mütze. Mein Favorit ist hier ganz klar “Synatix“. Alles in Allem eine enorm energiegeladene Scheibe....

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Keope – Saltamonte (Bigamo)

Frank Wiedemann hat ein gutes Auge und Ohr für Künstler, die hochqualitative Tanzmusik etwas abseits des Mainfloors liefern. Ausgewählte Perlen releast er dann auf seinem Imprint Bigamo. So auch die drei-Track-starke EP „Saltamonte“. Der Opener „Caldo (Live At The Attic)“ besticht mit einem vitalen Soundbild, geprägt von Soul-vollen Gitarrenjams, dezenter Synthesizer-Magie und verspielten, analogen Drums. In Tiefenentspannung geht es weiter zu „Cirulin“, wo Keope seinen auf Gitarrenhandwerk gestützten Stil weiter manifestiert. Diesmal aber treiben groovende Drum Maschines und Electronica-Spielereien den Track weit nach vorn. Zum Abschluss wird der Zuhörer in melancholischer Stimmung zurückgelassen: „Aguacero“ fokussiert sich auf möglichst deepe,...

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Jacob Korn – Son of GX (Uncanny Valley)

Nach längerer Auszeit meldet sich Jacob Korn mit einer neuen EP zurück. „Son Of GX“ ist tatsächlich seine erste EP im Jahr 2017. Aber wie sagt man so schön: Was lange währt wird endlich gut – und die EP ist wirklich gut. Sie wurde zu einem großen Teil auf einer Yamaha Electone Orgel produziert, was den recht eigenwilligen Sound erklärt. Eigenwillig ist hier aber überhaupt nicht abwertend gemeint, da er mal etwas Abwechslung in den House-Kosmos bringt. Ansonsten könnt ihr euch auf House-Tracks mit Disco- wie Italo-Einflüssen und viel Schalk im Nacken einstellen. Favourite Track: „Cats On Organ“. 9/10...

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Steve Bug & Langenberg – Chord Cluster (Poker Flat)

Fernab jeglicher Trends zieht Steve Bug nun schon seit Jahren, was sag ich, Jahrzehnten sein Ding durch. Für sein aktuelles Release hat er sich mit Langenberg in seinem Berliner Studio in Berlin eingeschlossen um ein durch und durch episches Meisterwerk namens „Chord Cluster“ zu zaubern. Langenberg, sonst als eine Hälfte von RIBN unterwegs, erweist sich als ‚perfect match’ und verpasst dem Bug´schen trockenen Funk eine gehörige Portion Basic Channel. Die Chords wabern dubbig und melancholisch umher und nach und nach schält sich Bugs Acid aus dem Track heraus. Großes Tennis! Der zweite Track „The Teaze“ trägt schon wieder eindeutig...

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Monkey Maffia – Secular Earth Disk (Freude am Tanzen)

Endlich! Vier Jahre ist es her, dass Sören Bodner alias Monkey Maffia seine letzte EP veröffentlicht hat. Nun also endlich frisches Material, vier neue Tracks. Den Anfang macht „Bad Or Good“, eine richtig fett bohrende Hirnschraube mit Funk, Wumms, gebrochen Beats und enervierenden Vokal-Fragmenten – Ding Dong. „Fake Heroes“ klappert und wabert sich langsam in Wallung, bleibt dabei auch recht reduziert und zerrt sich dann nach und nach weit auseinander. „Mini Mi“ murmelt und mümmelt irgendwo defragmentierend in einer kosmischen Schnittmenge zwischen Jazz und House, mit einer Bassdrum, die einfach nicht stoppen will. Schön und schräg. „Schörless“ verteilt sanft...

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Dominik Eulberg – Bienenfresser & Blauracke (Apus apus)

Der Westerwälder DJ und Producer Dominik Eulberg startet sein neues Label und kündigt gleichzeitig auch ein neues Album an. Vorab gibt es aber drei EPs, Katalognummer 001 ist nun „Bienenfresser & Blauracke“. Der Bienenfresser ist bunteste unserer einheimischen Vögel und so präsentiert sich auf der Track, der hier seinen Sound in verschiedene Richtungen, von einer in die andere Farbe ausschwingt. Ein gestricktes Intro mit Pendelschlag, dezent aber fordernd, macht den Anfang, dann schwirren die ersten Synthie-Fetzen durch die Gegend, die Tiefe ausgenutzt wird und es durch Wald Wissen hallt. Im Mittelteil, wieder etwas minimalistischer, wird der Spannungsbogen gespannt, bevor...

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Robert Mycer – Rave Like It’s 92 (Traum Schallplatten)

Der Hamburger Robert Mycer veröffentlicht seine erste EP auf dem Kölner Label Traum Schallplatten. „Rave It’s Like 92“ heißt diese und es geht auch mit dem Titeltrack los – und heiß her! Eine ansteckende Ravehymne mit einer Sonarfanfare, die uns in die frühen Neunziger zurückbeamt – voller Ekstase, Hedonismus und Ausgelassenheit. Der Track muss abgefeiert und mitgesummt werden, denn er ist auf jeden Fall ein Knaller auf dem Dancefloor. Weiter geht es mit „If You’re Waiting For A Sign This Is It“, das hier die Fühler nach Detroit ausstreckt und dabei ein Portiönchen New Wave einsackt. Dazu ein hypnotischer...

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Torsten Kanzler – Elements (TKR)

Der deutsche Techno-Kanzler veröffentlicht drei neue Stücke mit der Elements EP auf seinem Label TKR. Der schiebende, druckvolle Bass und die düsteren Effekte von „Gold“ sind schon mal ein guter Einstieg in die Nacht. Mein Favorit „Iron“ ist noch einmal eine Steigerung und mit seinen groovigen Passagen drückt der Bass ganz gut. Mehr davon? Dann solltet ihr euch den Jolie Remix von „Iron“ anhören. Der ist zwar eine Spur langsamer wie das Original, aber dennoch nicht zu verachten. Torsten Kanzlers neue Elements EP hat mich positiv überrascht und ich bin auf weitere Veröffentlichungen vom Techno-Kanzler gespannt! 9/10...

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Vermont – II Remixes (Kompakt Records)

Die Remix-EP zum aktuellen Album „Vermont II“ von Vermont. Marcus Worgull und Danilo Plessow haben sich drei extraordinäre Künstler ausgesucht für die Remixversionen ihrer Ambient-Tracks. Den Start macht Innervisions-Boss Dixon, der „Dschuna“ ganz dezent und hypnotisch auf den Dancefloor zerrt, dazu noch Tribal-artige Vokal-Elemente einbaut, die sich hervorragend einfügen. Außerdem legt er noch eine instrumentale Version nach, die sich sehr elegant um die Streicher schmiegt. Der Franzose I:Cube knöpft sich Skorbut vor. Auch hier geht’s auf den Dancefloor, durchgefunkt marschiert hier der Beat durch die SciFi-Aura des Tracks und katapultiert sie flott in den Kosmos. Schließlich kommt noch Wassermann...

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LYOD – Run Away feat. Alex Lucas/Love it or Leave it feat. Joey XL (Out Fit)

Diesen Monat sind wir mit LYOD auf einen jungen, ambitionierten sowie leidenschaftlichen Produzenten und Live-Act gestoßen, der mit „Run Away feat. Alex Lucas“ und „Love it or Leave it feat. Joey XL“ zwei Singles veröffentlichte, die schnell ins Ohr gehen und sich sicher hervorragend in das Musikprogramm der gängigen Radiosender einfügen lassen! Zwei Songs, feingeschliffen, mit den Stimmen von Alex Lucas und Joey XL, die ihre Fühler nicht nur in Richtung eines Robin Schulz ausstrecken, sondern auch in den tiefen Süden wandern um Vibes und Rhythmen aufzusaugen und in elektronischen Pop verwandeln. Gerade der jungen Generation dürfte das sehr...

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Marc Romboy – Trapped In An Orbit (These Eyes)

Katalognummer 003 von André Hommens neuem Label These Eyes liefert Marc Romboy ab. Der Titeltrack ist ein Electronics-Ohrwurm mit Slowbeat, blinkenden Synthies und kosmischer Tiefe. Elegant gleitet der Track in seiner Umlaufbahn Richtung Unendlichkeit. Auf der B-Seite liefert Lauer, eine Hälfte der Tuff City Kids, seinen Remix ab. Hier geht es Richtung Dancefloor, aber die ebenfalls mit einer lässigen Leftfield-Attitüde, die hier noch etwas hypnotischer wirkt. 8/10 Galle...

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M€RCY – Tunnel (Souvenir)

Auf Tiefschwarz’ Imprint debütiert das dänische Duo M€RCY, bestehend aus Esben Valløe und Tim Panduro. Und hinein in den „Tunnel“, mit feiner Kickdrum und einem kräftigen Acid-Aroma. Atmosphärisch sehr dicht und dunkel, mit einem Synthie-Break für die Arme, die nach oben gehen. Auf der Zielgraden dann mit Verve und Drive. Fur Coat bleiben mit ihrer Version auch eher auf der Schattenseite, akzentuieren aber das Marschtempo, das sie stoischen Schrittes abspulen. „Blessing“ fühlt sich auch im Underground wohl, hypnotisch-mysteriös mit ratterndem Tech-Rhythmus und atmosphärischen Störungen. 8/10 Dark...

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