Oliver Deutschmann – Lost In A Loop EP (Mote Evolver)

Mit Mote Evolver hat Luke Slater ein wirklich ausdrucksstarkes Label geformt. Tolle Produzenten wie Psyk, Jeff Rushin, Sterac, Mike Parker oder Shifted veröffentlichten dort ihre Stücke. Auch Berghain Kollege Marcel Fengler zeichnet für die ein oder andere Katalognummer verantwortlich. Nummer 52 kommt nun von Oliver Deutschmann, der mit vier Tracks auf Vinyl sein Debüt auf dem Londoner Label feiert. „Seduced“, „Survive“ und „Lost“ bringen uns auf das Wesentliche reduzierten Techno, der Tool-Charakter aufweist und besonders zu später Stunde für einen Energieschub auf der Tanze sorgen dürfte. A2 fällt mit „Apsurt“ etwas aus dem Raster, übernimmt die Rolle des Zwischenspiels...

Read More

Alan Fitzpatrick – The Colours Of A Dream EP (We Are The Brave)

Spätestens nach „We Do What We want“ war klar: Wenn Alan Fitzpatrick neue Tracks veröffentlicht, kann man wirklich guten Techno erwarten. Mit der neuen EP „Colour Of A Dream“, die auf Fitzpatricks‘ eigenem Label We Are The Brave erschien, bestätigt er dies erneut. Drei Tracks enthält das Release, die alle ihr Eigenleben entwickeln und dennoch harmonisch zueinander passen. „Colour Of A Dream“ ist der erste Track und lebt von pumpenden Bässen und einer dezenten Melodie, die langsam in den Vordergrund rückt. Das Highlight des Tracks sind die eingebauten Vocals, die der ganzen Sache das gewisse Etwas geben. Und natürlich...

Read More

René Bourgeois – Brainkill EP (I’m Ugly)

I’m Ugly heißt das neue Label, das René Bourgeois zusammen mit Morris Stegink, Christian Schorschinski frisch gegründet hat. Und der Berliner liefert auch die Katalognummer 001, zwei Granaten für den Dancefloor. „Brain Is The Weapon“ heißt der erste Knaller, der sich vergnügt und durchgezwirbelt in die Tiefe des Raumes verbreitet. „Klick, klack“, die Synthie-Anschläge veranstalten quietschfidel mit den intensiven Vocal-Fragmenten eine fette Party und lassen mal so richtig einen Drop liegen. Weiter geht’s mit „U Kill Me“, im feinsten Tech-Marschtempo mit dampfender Hihat und treibenden Claps und einer Portion Durchgeknalltheit. Bourgeois at its best, weitertanzen bitte! 10/10 TechNick Hier...

Read More

YouANDme – Pattern Of Greed (Poker Flat)

Das erste youANDme-Release im neuen Jahr! Diesmal in Kooperation mit der Sängerin Ingrid Artur, die dem House-Track eine soulige, erdige Note verleiht. Über wabernde Bässe stampfen Tribal-Percussions vereint mit Analog-Drums. Sehr moody, sehr atmosphärisch. Jonathan Kaspar trägt „Pattern Of Greed“ in eine darke, reduzierte Richtung und macht den Track bereit für dunkelste Keller-Raves. „Stretch“ bezaubert mit verzerrten Flächen-Klängen und modernen Acid-Anleihen. 8/10 Basti...

Read More

Nhan Solo & Robert Owens – Everything (Mother)

Nachdem Nhan Solos Label im vergangenen Jahr den zweiten Platz der Beatport-Houselabels erreichte, ist auch für dieses Jahr kein Ende an Qualitätsreleases in Aussicht. Der Labelhead hat sich für seine neue EP Verstärkung von keinem geringeren als der Chicago-Legende Robert Owens geholt. Und Junge, Junge, was ein geiles Teil! Ich muss zugeben, Owens ist für mich nur in kleinen Dosen zu ertragen und gerade in den 90ern war seine Stimme irgendwann omnipräsent, aber was Solo hier abliefert ist genau die Richtige Dosis Owens, serviert auf einem Silbertablett mit dopen Beats. Kommt dann auch gleich in zwei Versionen daher, einmal...

Read More

Nathan Fake – Sunder (Ninja Tune)

So hab ich das neue Nathan-Fake-Release allerdings nicht erwartet. Was aber nichts Schlechtes heißen soll: So treibend, drückend und Dancefloor-lastig wie auf „Sunder“ habe ich den Ninja-Tune-Artist noch nicht erlebt. Der Titeltrack gibt Vollgas und wandelt zwischen Garage-Beat, Jon-Hopkins-Texturen und warmen Synthie-Atmosphären. „Arcaibh“ spielt gekonnt mit 80er-Retro-Charme und modernem Sounddesign, während „Serotonin Dope“ mit schnellem Tempo und ausgefallen Harmonien eine lang gesuchte Deepness auf den Floor bringt. „Cloudswept“ ist eine Hommage an kultige Hardwaresynthies, die von einem rohen House-Groove untermalt wird. Abschließend verzichtet „Lea“ auf den Beat und verliert sich lieber in ultra-hypnotische Synthesizer-Arpeggios. 10/10 Basti...

Read More

Emmanuel Top – This is Cocaine Remix Pack (Filth on Acid)

Wir erinnern uns an „Phuture – Your only friend“, nehmen allerdings hieraus nur das Vocal „This is cocaine speaking“ vom verstorbenen Member von Phuture Earl Smith, Gott habe ihn immer noch seelig. R.I.P. my friend. Im Ursprung war das natürlich keine Aufforderung zum Vernichten desselben sondern eher mit der Textzeile „And in the end I remain your only friend“ ein Hinweis wie man den Selbstzerstörungsknopf eher korrekt und bis zum Anschlag durchdrückt. Emmanuel Top hat im Original seinen 303-Zauber wirken lassen. Nun aber zu den Remixen. Was im Original mir ein wenig zu reduziert war, sprich 303, 808/909, haben...

Read More

Till von Sein – Feva, She Said (Tilly Jam)

Mit der Katalognummer 002 des eigenen Imprints Tilly Jam macht sich der Berliner Till von Sein weiter auf in sonnige Gefilde. Schon der Opener „Feva“ swingt ganz gut mit „abgefunkten“ Bässen und Percussiongrooves aus Südamerika. Typische Disco-Vibes à la Till von Sein. Weiter geht’s mit „Fave“, das mit seinen ausgefallenen Piano-Chords und synkopierten Basslines moody anmutet. Als Peaktime-Track für die DJs unter uns empfiehlt sich „Chronik“, dessen massive, warme Drumpatterns und repetitiven Bassnoten stark nach vorn treiben. Den letzten Track ziert eine soulige Klangästhetik mit verspielten Tribals, versierten Rhodesharmonien und einem nostalgischen, positiven Feeling. 8/10 Depeche...

Read More

Marcus Worgull – Broad Horizons (Innervisions)

  Innervisions-Urgestein Marcus Worgull startet für das Berliner Label ins neue Jahr und liefert uns eine EP mit drei schmackhaften Tracks. Denkt man noch in den ersten Sekunden von „Skango“, dass man sich auf ein Vierviertelbrett einstellen kann, so kommt doch rasch und überraschend die Wende und der Sprung in tiefste Dub-Gefilde mit wabernd-sphärischen Sound-Kaskaden. Auch „Seen“ fängt sehr straight an, driftet dann aber ebenfalls in den Dub-Kosmos ab, schwebt knapp unter der Oberfläche sehr entspannt und deep. Auf der B-Seite dann der Protagonist der Katalognummer 77, der Titeltrack „Broad Horizons“. Und hier treffen wir auf einen klassischen Worgull...

Read More

The Martinez Brothers – Remixed Pt. 1 (Cuttin‘ Headz)

Hier sind nicht nur die Brüder am Start, sondern auch Jerome Sydenham und Mathew Johnson, wie ”No Pop“ als Einsteiger beweist. Der acidluftige Remix stammt von Mathew selbst und klingt sehr dünn, erinnert stark an die 80er und 90er. Was macht Peggy Gou mit “H2 Da IZZO“? Eine resonante Acidwelle mit hooky Snythies und choppy Basshits funktioniert sie zu einem geschmackvoll, housigen Ergebnis. Next DJ Deeon – sein Trunk Junk Remix von “Stuff In The Trunk“ kocht vor ravigen Signalen über und steuert den Bass in den Overdrivebereich. Am meisten überzeugt Miss Kittin an den Vocals. Dance Mania In...

Read More

Niko Schwind – Acid (Sincopat)

Neues Futter für dunkle Club-Dancefloors: Niko Schwind liefert uns zwei neue Produktionen sowie zwei Remixe des Titeltracks. Bereits der Opener „Starchild“ gibt die Richtung dieses Releases an: Verdammt groovigen, zeitlosen House, der sich dem aktuellem Rave-Trend entzieht und dadurch besonders glänzt. Darkes Sounddesign und brachiale Orchestra-Stabs sorgen für Gänsehaut-Stimmung, die jedoch durch fluffig wirkende Percussionpatterns im „Drop“ noch gesteigert wird. Der Titeltrack zeigt sich noch deutlich roher: Organische, kompromisslose Drums treffen auf eine 303 von ihrer besten Seite, verzerrt, spielerisch, zwitschernd und vor allem sehr modern. Darlyn Vlys interpretiert das Original als Space-Disco-Vibe mit technoidem Touch, während Martin Landsky...

Read More

Mano Le Tough – Ashure (Pampa Records)

Mano Le Tough, Irlands wohl bekanntester House-Export, debütiert mit seiner „Ashure“-EP auf DJ Kozes Pampa Imprint. Das kann ja nur gut werden. Der Opener „Your heavy head“ ist der Geheimtipp für den Dancefloor: Manos Stimme stimuliert im Einklang mit der unglaublich deepen Bassline und den zahlreichen, weirden Glockenpercussions das Trommelfell. Auf dem Höhepunkt zelebrieren abgespacte Synthie-Leads den Zauber der Nacht. Fast noch abgespacter wird es auf „Kitedub“: Gemächlich blubbern poppig-experimentelle Modularsequenzen zu groovigen Bassgitarren. Dazu kommen eingängige Vocals und eine gehörige Portion Harmonie. Am meisten überzeugt mich jedoch der Titeltrack „Ashure“. Ganz ohne Beat, nur mit hypnotischen Lyrics und...

Read More

    FAZE TV

WILDLIFE

FAZEmix

FAZEmix