Dirtbox, Andrew Soul – Killekill Ghetto House Trax (Killekill House Trax)

Killekill lässt es auf seiner neuen EP raw und dirty jacken. Sechs Tracks umfasst die Split-EP von Andrew Soul und Dirtbox. Die A-Seite gehört dem Italiener Soul, der hier extrem roh und direkt zur Sache geht. Während „All Night“ noch fast heiser und unheimlich den dunklen Raum füllt, marschiert „Do Ur Duty“ schon etwas vergnügter und bouncender durch die Gegend. „Dirty Bike“ schließlich blubbert und fiept sich dann durchs Kellergewölbe – ein schönes und schmackhaftes Dreierlei von Andrew Soul. Auf der B-Seite ist Dirtbox, eine Hälfte der legendären Snuff Crew, zu hören. Und der legt schon sehr Ghetto-stylisch los...

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Tom Dragebo – How Long/Perler For Svin (Full Pupp)

Der in Berlin lebende Norweger produziert seit zehn Jahren Musik und veröffentlicht nun erstmals auf Prins Thomas’ Label Full Pupp. Und das, was er hier abliefert – zwei Disco-House-Hybride –, ist wirklich allererste Sahne. „How Long“ mit einer stoischen Ruhe, leichtes Acidgeplänkel und kosmischer Eleganz. „Perler For Svin“ mit mehr Tech und Acid am Stecken, loopig, hypnotisch, tief. Prins Thomas selbst liefert auch noch jeweils einen Remix ab. Sein „How Long“-Diskomiks kommt geschmeidig, mit größerer Disco-Attitüde und leichten Dub-Techno-Anleihen. „Perler For Svin“ bekommt den „Rett I Fletta“-Anstrich, rumpelt ordentlich und kraftvoll in den Acid-Horizont. Eine sehr runde EP, die...

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Sascha Dive & Christian Burkhardt – Chordrush EP (Oblack)

Von Anfang an begeistern die bouncende Bassline und die wippenden Snares. Mit den mäandernden Chords geht “Chordrush“ dann in die Vollen und pumpt voluminös und deep durch die Boxen. Top Track für den Flur! Catchy Claps und rhythmische Percussions ebnen den Weg für den zweiten Brüller namens “Craigser“. Samples und sein fetter Groove, der wie geloopt klingt, bilden ein unschlagbares Fundament auf dem nette Chords auf Echoeffekte treffen. Als wäre dies nicht schon brillant genug, bilden Los Pastores mit ihrer Version das Topping. Leichte Breakbeats und 80er Hip Hop Samples sprühen vor Kreativität und Dynamik. Klasse, empfehlenswerte Scheibe. 9/10...

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Mount Liberation Unlimited – Body Language (Permanent Vacation)

Das schwedische Duo meldet sich mit seiner fünften EP zurück und debütiert dabei auf Permanent Vacation. Nachdem ihr letztes Release „Double Dance Lover“ (Studio Barnhus) mit sehr epischen und verspulten Disco-Trips aufwartete, geht es mit Body Language – hier in drei Versionen am Start – eher auf Popterritorien. Die „Swedish Version“ blubbert zwar immer noch etwas haltlos und verräuchert im Raum, trumpft aber eher mit ihren klassischen Disco-Sounds und smarten Vocals auf – zusätzlich gibt es diese Version auch noch instrumental. Der „Mouth Mix“ hingegen biegt nach Chicago ab, kommt funktionaler und straighter rüber, ohne aber auf einen Anteil...

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Mount Kimbie – Love What Survives Remixes Pt. 1 & 2 (Warp)

Mount Kimbie, Warp Records, Nina Kraviz, Gerd Janson und Ellen Allien sind doch schon mal eine vielversprechende Kombination. Los geht es mit Gerd Jansons Version von „Four Years And one Day“, die klingt wie ein Acid-Disco-Hybrid aus den 80ern und groovt somit gewaltig. Marcel Dettmanns brodelnde Subbässe geben demselben Track eine viel mehr nach vorn gehende Richtung, die das Original in darke Farbtöne packt. Ellen Allien transformiert „T.A.M.E.D“ in ein futuristisches Techno-Tool mit hypnotischen Vocal-Cut. Zu guter Letzt wagt sich Nina Kraviz gleich mit zwei Remixen an „Blue Train Lines“: Der Main Mix ist pulsierender, spaciger Peaktime-Techno, der aber...

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Laolu & Mr Raoul K – Djougou Yah feat. Ahmed Sosso (Compost)

Das Duo veröffentlichte 2014 den ersten gemeinsamen Track auf Raouls Label Baobab, nun folgt der zweite Streich auf dem Münchner Compost-Label. Zusammen mit Vocals von Ahmed Sosso liefern sie hier einen sehr gelungenen und intensiven House-Track mit Afro-Rhythmus-Texturen. Die Atmosphäre ist deep, die Vocals versprühen Soul und Freude – perfekt und liebevoll arrangiert. Ergänzt wird das Original durch einen Remix von Perc, der die Sache etwas techiger und reduzierter angeht, aber dabei immer noch ordentlich Punch hat. Synths und Percussions gestalten einen epischen Break und stürzen sich dann wieder voll in die Peaktime. Beides Kracher mit einer Menge Potential,...

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Krawall – In My Head (I’m Ugly)

Mit Krawall wurde definitiv der richtige Künstlername gewählt: Auf der „In My Head“-EP findet sich vier Mal basslastiger Housesound, der ganz gerne mal völlig abdreht und mit seinem „freaky“-Touch aus der Masse heraussticht. Der Opener und Titeltrack bounct sehr gut im Tiefenbereich, während eine aufsteigende Sirene für Ausnahmestimmung sorgt. Der zweite Track „I Love You“ pumpt sich mit stimmigen Vocalsamples weit nach vorn und begeistert mit ungewöhnlichen Breaks. Auch „You Want Me“ geht keinen einzigen Schritt zurück: Eine sägende Bassline gleitet durch den Track, während Percussions für den richtigen Swing sorgen. Etwas rough wird es bei „Tell Me Why“....

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Johannes Volk – Tears (Cocoon)

Cocoon Recordings meldet sich aus der Winterpause zurück und präsentiert uns mit der neuen EP Johannes Volk, der vor 12 Jahren sein Debüt auf Jeff Mills Label 6277, einem Sublabel von Axxis, gegeben hat. Es erwartet uns also Techno und den bekommen wir – schnörkellos und geradeaus. „Tears And Walls“ mit einer treibenden und metallischen HiHat sowie leicht verspulten Synthies. „A Little Story About Time And Space“ schließt sich da gerne an, macht einen Schwenker nach Detroit und versprüht hypnotische Wellen und Arpeggios, nutzt dabei die unendliche Tiefe des (T)Raumes. 9/10 Tech...

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De Sluwe Vos – Judas EP (Patron)

  Die „Judas EP“ von De Sluwe Vos ist nach der tollen „A Glitched Lovestory“ vom letzten Herbst die zweite Veröffentlichung auf Patron. War sein Debüt auf dem Label eher Techno- und House-orientiert gibt es auf „Judas“ auch Breakbeats zu hören. Die ersten Tracks jeder Seite sind jeweils Klasse Breakbeat-Tracks, wobei der Opener der B-Seite mit seinem Melodie-Loop auch gut aus einem John Carpenter Film stammen könnte. Unverändert sind allerdings die tollen Synthesizer-Sounds sowie der EBM-Einschlag. Alleine der Titeltrack macht das schon deutlich. Toller Techno im Mid-Tempo-Bereich, mit einer kräftigen Prise Acid-Basslines. Acid-lastig ist auch der letzte Track der...

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Thor – Decay EP (Thule Records)

Islands Technopionier Thor, der u. a. sich schon auf Connaisseur veröffentlicht mit vier neuen Tracks auf seinem Stammlabel Thule Records. Dub-infizierten Techno präsentiert uns Thorhallur Skulason, wie sein bürgerlicher Name lautet, und los geht es mit „Insanity Dub“. Funkelnde Akkorde reisen neben organischen Drums und schwingenden Sequenzen. Mit „Rusty Flashback“ tauchen wir deeper in verspulte Territorien, hier verschmelzen wabernde Dub-Echoes, flirrende Basstöne und runtergestrippte Percussion-Klänge. Auf der B-Seite erwartet uns der „Garden Of Corrosion“, der uns straighter durch die Nacht führt, mit nebeligen Akkorden, knisternder Atmosphäre, hallenden Vokal-Fragmenten und ordentlich Flow. Schließlich landen wir bei „Pepper Jones“, das sich...

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Pional – Miracle/Tempest (Permanent Vacation)

Nach diversen EP-Ausflügen zu Young Turks, Hieven Discs und Counter Records kehrt Pional nach einer vierjährigen Pause mit eigener EP zum Münchner Label Permanent Vacation zurück. „Miracle“ schnurrt geschmeidig, trippig und schnurstracks auf die Mitte des Dancefloors – getrieben von den eigenen Vocal-Elementen des gebürtigen Madrilenen. Darüber hinaus präsentiert er den „Open Up Mix“ des Tracks, der mit Leidenschaft, tanzenden Melodien und Italo-discoiden Elementen das Krönchen der A-Seite trägt. „Tempest“ bringt etwas mehr Tiefe und Dunkelheit in die Angelegenheit, die Synthklänge hüpfen zwischen der Bassline hin und her – hier marschiert ein kleines und sehr sympathisches Dancefloor-Monster. Eine tolle...

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Ron Trent vs Lono Brazil vs Dazzle Drums – Manchild (In The Promised Land)

Seit den 80ern hat sich Ron Ikonen-artigen Status unter Housenerds erarbeitet und gilt als einer der Chicago-House-Architekten. Auf seiner neuen Expertise kollaboriert er mit Lono Brazil. In seiner typischen moody melodischen Houseatmo rollt der jazzy Bass unentwegt, erzählt Lono Brazil mit anmutiger Stimme formschön Geschichten, die wie ein Gedicht klingen und das mit warmen Percussions unterlegte Stück die ganze Zeit über begleiten. Das japanische Duo Dazzle Drums aus dem Tokioter Umfeld stresst die Drums und eine hypnotische Synthietonfolge, die “Manchild“ nochmal einen anderen, druckvollen, progressiven Anstrich verpasst. Tolle Nummer, eines Altmeisters würdig, die auf Rotation geht. 9/10...

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