Wareika – The Inner Spartacus (Mobilee)

Wareika, seit über zehn Jahren mittlerweile aktiv, mit ihrem Debüt auf Mobilee. „The Inner Spartacus“ ist ein sehr gehaltvoller und endloser Dub-Trip, sanft hin und her wiegend und gekrönt von Schirmachers markanter Stimme. Unfassbar entspannt, organisch und zum Ende hin sich fast auflösend im weiten Kosmos. Dazu gesellen sich zwei Remixe, den Anfang macht der Berliner SIS, der hier eine repetitiv-rohe Hirnschraube mit wogenden Breaks abliefert. Half Hawaii liefern den zweiten Remix ab, sie geben den Vocals einen intensiven Hellraum, drehen und schrauben am Dubsound, verpassen dem Ganzen einen leichten Minimal-Touch. Sehr feine und abwechslungsreiche EP. 9/10 Tech...

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Kölsch – Speicher 106 (Kompakt Records)

Nach einem gemeinsamen Track mit Tiga im Sommer, veröffentlicht der Däne nun seine erste Solo-EP in diesem Jahr, die 106. Ausgabe der Speicher-Reihe. Und mit „Emoticon“ entführt uns Kölsch in ganze andere Gefilde als erwartet. Eine sehr rohe, ursprüngliche und perkussive Groove-Odyssee, rhythmisch wippend, spät untermalt mit Streichern. Spannend und knusprig. „Little Death“ hingegen marschiert mit Housebeat los, baut sich Stück für Stück auf, euphorisiert sich und entlädt sich in choralen Breaks, um sich dann mit Rave-Signalen auf den Weg zu machen. 9/10 Hans...

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Obscure Shape & SHDW – Der Sturm (Rekids)

Die beiden Maultaschen-Spezis sind zurück auf Rekids und starten direkt mit einer erfrischenden Nummer. “Der Sturm“ kickt eher locker aber unaufhörlich, während der Synth froh und munter seine Kreise zieht. “Zeit Des Erwachens“ geht dann schon etwas mehr zur Sache und gefällt mir durch die starke Chord-Einlage auch etwas mehr. Zum Schluss rockt “Tränen Der Sonne“ noch ein wenig. Hier tritt ein funky Bass in den Vordergrund, während die Kick im Marschschritt geradeaus stolziert. Ich hab von den beiden Schwaben schon bessere Releases gehört und gerade auf Rekids hätte ich etwas mehr erwartet. Die Scheibe ist keinesfalls schlecht aber...

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Little Dragon – Lover Chanting EP (Ninja Tune)

Federleichte Klänge werden von floortauglichen Beats druckvoll flankiert und hymnische Vocals bringen die Harmonien auf eine neue Ebene: Little Dragon loten auf ihrer neuen „Lover Chanting“-EP das Feld zwischen Disco, Funk und geschmackvollem Pop aus. Irgendwie ist jeder der vier Tracks verspult, eigen, prägnant, sowohl zum Hören als auch zum Tanzen geeignet. Mit einer Klangästhetik die zahlreiche Retro-Elemente aufnimmt, jedoch im Ganzen modern wirkt, entwickelt sich dieses Release zu einem Pop-House-Favorit. 10/10 Basti...

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Agoria – Embrace feat. Phoebe Killdeer (Sapiens)

Ganz ruhig fängt es an: intime Vocals, leichte Percussions. Nach einer Weile wummert es etwas und die Bassdrum setzt ein. Doch die Synth-Plucks, eben noch soft hämmernd, drehen immer weiter auf, die Vocals von Phoebe Killdeer werden immer hymnischer, die Flächen brechen aus und gehen immer weiter. Dadurch entwickelt Agoria eine Deephouse-Hypnose, der man nicht widerstehen kann. Black Coffee drückt dem Ganzen einen clubbigeren Stempel auf, der den Track in viele Venues katapultieren wird. 9/10 Basti...

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Klangkuenstler – Dimension Null EP (Stil vor Talent)

Der Berliner Michael Korb alias Klangkuenstler mit Stil und Talent auf Stil vor Talent, dem Labels seines Kumpels Oliver Koletzki. Rave-Alarm ist auf dieser EP angesagt, zwei Tracks, die geradewegs ins Bewegungszentrum der Großhirnrinde eindringen und die Kontrolle übernehmen. „Dimension Null“ rollt mit ordentlich-schnaufender Bassline los, packt kompromisslos die Fanfaren aus, lässt die Hihat scheppern – hypnotisch, fett und druckvoll. „Eternum“ auf ähnlichen Strukturen, gibt sich aber darker, ungehobelter und lässt auch mal die Percussion-Pads aufheulen. Feinster Peaktime-Stuff 9/10 Dark...

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½ Gott – EP (Uncanny Valley)

Hinter dem Namen ½ Gott verstecken sch die beiden Künstler Scannoir aus Zürich und der Dresdener UV-Wiederholungstäter Sneaker. Zusammen frönen die beiden hier ihrer Leidenschaft für düsteren Synth-Pop und EBM. Der Legende nach haben die beiden diese drei Stücke innerhalb weniger Nächte und mit nur einem begrenzten Vintage-Synth-Park erschaffen. Dadurch klingt das Ergebnis so, als wären die Achtziger nie zu Ende gegangen. Und trotz der momentanen Fülle solcher Releases hebt sich ½ Gott doch von den anderen ab, was wahrscheinlich an den Vocals liegt, welche die Stücke eher in die Synth-Pop- statt EBM-Ecke rücken. Toll gemacht. 9/10...

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Darin Epsilon – Fantome (Perspective Digital)

Für das 64. Release auf Perspective Digital liefert uns Labelboss Darin Epsilon, der zuletzt auf Einmusika, Parquet oder Warum Recordings überzeugte, zwei sehr chillige, sphärische Tracks. Deepe Texturen wabern über organischen Drumgrooves, während exotische, feine Instrumente quirlige Sequenzen abspielen. Gerade die emotionalen Harmonien und vielfältigen Melodienlinien, die gerne mal ausbrechen, sind der perfekte Soundtrack für kuschelige Deep-House-Stunden an kalten Dezembertagen. 9/10 Basti Gies...

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Atelier – Something To Fill An Hour (Lossless)

Das Label von Thomas Herb und Mathias Schober alias SBTH präsentiert mit der Katalognummer LL1219 einen neuen Act – Atelier. Ein südafrikanisches Duo, bestehend aus Jaś Miszewski & Alexander Inggs. „Something To Fill An Hour“ ist ein warmer und umarmender Electric-Track, getragen von Jaś’ Vocals, begleitet von Analog-Synth-Schüben und intimen Gitarren-Tönen. Dazu gibt es dann zwei Remixe, von Perel und SBTH. Erstere lässt die Drum Machine gebrochen aufploppen und überzieht den Song mit ihrem typischen 80er-Melodien und nun hallenden Vocals. Sehr nice. Die beiden Labelheads hingegen , packen die Tech-Fibel aus, pumpen auf, schrauben den gebrochenen, tiefen Best in...

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Drunken Kong – How Far Do We Go (Terminal M)

Das japanische Duo ist mit seiner zweiten EP zurück auf Monikas Kruse Imprint Terminal M. „How Far Do We Go“ fragen sich Drunken Kong und lassen hier einfach laufen. Der Titeltrack ist garniert mit robotesken Vocals und treibt ordentlich clappy nach vorne. „With The Stars“ aalt sich Tech-Dschungel, angespornt durch Hihat und warmen Melodien. „Change“ diggt hier schon etwas deeper, holt tief auf und schaufelt sich seinen Weg frei, während „Balance“ elegant und dennoch druckvoll durch das Rhythmusgebäude schnarrt. Funky shit, that’s it. 9/10 Funkie...

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Shayde feat. Rottler – Obergeschoss (Connaisseur)

Mit „Obergeschoss“ hat Connaisseur ein ganz besonderes Release in der Pipeline: Der Publizist Christian Rottler steuert auf dem sehr harmonisch-nostalgischen Instrumental von Shayde, das sehr an die 80ies angelehnt ist, bezaubernde deutsche Vocals bei. Während phasende, morphende Pads sich durch den Track sweepen stimuliert diese Stimme auf einzigartige Weise. Der zweite Track, „Ein Mann Sieht Rhodes“ ist wieder an vergangene Jahrzehnte angelehnt und versprüht einen ungemeinen Charmen, der von einer punchigen Basslines untermauert wird. Zwei Tracks perfekt für das Warm-up! 8/10 Basti...

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Soulphiction – Imago Sessions Vol. 1 (Soul Imago)

Michel Baumann aka Soulphiction mit seiner ersten EP auf dem Stuttgarter Label Soul Imago. Den Start macht das Intro „My History Skit“ als Spoken-Word-Track, be idem der Sprecher die verschiedenen Stimmungen und Sounds eines DJ erwähnt. Los geht es dann mit „Finger Man Dub“, einem sehr deepen House-Traack mit NuJazz-Anleihen und Percussion-Elementen. „So Fat“ fischt on souligen und funky Gefilden, lässt sich von einem intensiven Pianolauf treiben. „Welcome To My Limited Capabilities“ ist der elegante Höhepunkt, der geschmeidig auf seinen House-Pfoten, von Streichern und Bläser-Einsätzen begleitet, sehr viel Gute Laune auf dem Dancefloor verbreitet. 8/10 Lionel...

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