Peter Kneer – Mother inkl. Alex Bau Repaint (Concepts of Time)

Nachdem Peter Kneer bereits mit einem starken Edit für Descartes_ auf Katalognummer 009 in Erscheinung trat, veröffentlicht er nun mit COT011 eine eigene, drei Titel umfassende EP, inkl. einer Repaint Version von Credo-Head Alex Bau. Der Titeltrack „Mother“ erzeugt hier von Beginn an mächtig Druck, arbeitet mit hohen Synth-Lines und atmosphärischen Drone Pads. Dieser Nummer verpasst Alex Bau seinen eigenen Anstrich, gestaltet sie düsterer und arrangiert sie zu einem spannenden Opener. Mit Kneers zweitem Original „Steps“ erscheint ein großartiger Stomper, der deutlich tiefer geht als seine beiden Vorgänger. Es fällt angenehm leicht, sich von diesem Rhythmus tragen und begeistern...

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Ten Fé – Turn (Ewan Pearson Remix)

Das Londoner Duo Ten Fé, das mit Telekom Electronic Beats zusammenarbeitet, hat vor wenigen Wochen die Single „Turn“ veröffentlicht, nun legen Ben Moorhouse und Leo Duncan einen Remix von Ewan Pearson nach. Das Original, das Pearson auch schon produziert hat, ist ein entspannter Roadtrip mit schwingender Gitarre, lässigem Gesang und einem staubigen Vintage-Touch. Der Remix hält fest am Trip mit Gitarre und seiner markanten Stimme, packt einen euphorischen Beat ins Songgerüst, der zwischen Wippen und Ausflippen alles zulässt auf dem Dancefloor. Smarter und deeper Housebesuch von Pearson, der nachhaltigen Eindruck und gute Laune hinterlässt. 9/10 Dieter Horny Ten Fé – Turn/Ewan Pearson...

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Tuff City Kids with Annie – Labyrinth (Permanent Vacation)

„Labyrinth“ ist die erste Vorabsingle des Tuff-City-Kids-Album, das im Oktober erscheinen wird. Mit an Bord ist die norwegische Sängerin Annie, das Ergebnis ist ein sehr feiner Discobastard, der in allen Epochen seinen Platz finden würde und hier noch in drei weiteren Versionen am Start ist. Lauer und Janson sind einfach ein begnadetes Duo, der Song im Club Mix versprüht Frische, Charme und überzeugt mit vielen kleinen Details. Des Weiteren liefern die beiden auch noch den TCK Mix ab, der sich repetitiv und hypnotisch aus seinem House-Mantel wälzt. Mix #3 kommt von Morgan Geist und der New Yorker lässt hier...

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V.A. – Directions (Vinyl Vibes)

Nach einer längeren Auszeit meldet sich das kleine, aber feine Kölner Label Vinyl Vibes wieder mit einer EP und veröffentlicht vier brasilianische Acts, die jeweils ihre Version von Clubmusik präsentieren. Den Anfang macht Apoena mit seinem House-Track „Cola Creatures“, der elegant geloopt Hihat, Keys und anderen Köstlichkeiten präsentiert und so sehr vergnügt über den Tanzflur schnurrt. Rafael Moraes, Resident im legendären D-Edge in São Paulo, verfolgt mit „Sumthin’ Deep“ einen minimalistischeren Ansatz, ohne großes dramatisches Beiwerk. Ein feines Zusammenspiel zwischen Drums, einer Prise Samba, percussiven Elementen und der Tiefe des Raumes – sehr subtil und wirksam. Fractal Mood liefert...

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Eduardo De La Calle – Mars (Take Away)

Der spanische Afterhour-Magier Eduardo De La Calle beschert die Welt mal wieder mit seinem unnachahmlichen Sound. Die Platte „Mars“ bietet jackende Tracks, die für volle Tanzflächen sorgen sollten. Die A-Seite „Be Alright“ baut auf einem kurzen Synth-Loop auf, der von einem leicht schneidenden Ton durchzogen wird. Dazu Vocal-Sample und der Track zum träumen ist fertig! Auf der B-Seite gibt es die beiden Tracks „The Stand“ und „Mars“ zu hören. „The Stand“ fängt ruhig und hypnotisch an und entwickelt dann langsam aber sicher einen unglaublichen Groove. Dazu kommt eine Frauenstimme, die einen Monolog führt. Definitiv mein Favorit. „Mars“ hingegen ist...

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Fango – Viscera 1/3 (Degustibus Music)

Fango ist Viscera ein großer Wurf gelungen. Reduzierter Techno mit der richtigen Portion Augenzwinkern trifft auf verspulte Synth-Sounds. Schon der erste Track “Vena Cava“ macht deutlich wo es lang geht. Eine treibende Bassline trifft auf peitschende Hi-Hats und ein kurzes, abgehacktes Piano-Sample. Dazu gesellen sich schiefe Synth-Sounds. Wunderbarer Sound! „Valvae“ beginnt etwas verhaltener, entwickelt sich dann aber zu einem deepen Techno-Brett. Das Piano-Sample wird durch ein Streicher-Sample ersetzt und zieht sich durch den Track. Irgendwann reißt einen eine Break aus dem Sound und trancige Synthflächen bauen den Track neu auf. Sollte auch den letzten Kritiker überzeugen. „Rectum“ geht dann...

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The Orb – Alpine Diskomiks/Sin In Space PT.2 (Kompakt Records)

Was für eine Kombination! Der Norwegische Disko-König Prins Thomas remixt die Dub-Helden The Orb. Genau genommen nimmt er sich deren Track „Alpine Evening“ vor. Aus dem Ausgangsmaterial zaubert Prins Thomas drei fabelhafte Mixe, zwei davon mit Beatgrüst und einen Ambient-Mix. Der zentrale Diskomiks erstreckt sich über elf Minuten und ist einer der besten Remixe, die Prins Thomas seit langem abgeliefert hat. Psychedelisch und treibend baut sich der Track langsam auf, um nach der Break auch wirklich den letzten Kritiker zu überzeugen. Etwas minimaler gehalten präsentiert sich der zweite Mix „Simpler Tool For DJ Fools“. Er besitzt trotzdem die Energie...

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Terence Fixmer – Beneath The Skin (Ostgut Ton)

Ostgut erhält einen Neuzugang: der Franzose Terence Fixmer debütiert mit einer vier Tracks bestückten EP auf dem Berliner Label. Klar, was auf Ostgut releast wird enthält harte Beats und besteht aus… Nein, lassen wir das einfach. Diese EP sollte auch den letzten Zweiflern den Beweis bringen, dass Ostgut mehr kann als “straight-foward”. Fixmer liefert zwar sehr industriellen Sound, paart ihn aber überraschend gut mit sehr klangvollen und abwechslungsreichen Elementen. Natürlich sind harte Basslines ebenso enthalten wie harte Synths. Und trotzdem schafft er es ausgesprochen melodische und verspielte Elemente in seinen Tracks unterzubringen, als würden diese von Natur aus dazu...

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Shahrokh Dini – Gohar/Pouran (Compost Black Label)

Einen sehr gefühlvollen und pulsierenden Track haut Shahrokh mit “Gohar” auf CBL #135 raus. Mit den präsenten und repetitiv eingesetzten Synthies erzielt er eine transzendentale Wirkung und unterstreicht damit das der Bewegung innewohnende Element des Sich-In-Trance-Tanzen eindrucksvoll. Parkettknaller! Nach neun Minuten voller Energie, führt er diese zurück mit perkussiven Beatstrukturen, die eine moody Atmo zaubern und mich sofort an die Nordküste Ibizas zu den Strandtrommlern versetzen. Sehr schönes Release. 8/10...

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Recondite – Osa (Innervisions)

Recondite ist zurück, nach seinen mich sehr überzeugenden Tracks „DRGN 2“ sowie „Think Twice“. „OSA“ lässt es mal wieder etwas ruhiger angehen und scheint auf den ersten Eindruck in die Kategorie Opener oder Closer für dein Set zu gehören. Eine eher lieblich anmutende Melodie kommt als Hauptthema angeschlichen. Im zweiten Break hören wir sie dann noch etwas wuchtiger und deutlich akzentuierter. „Andever“ bleibt anfangs subtiler, wobei sich auf dieser Produktion deutlich mehr auf das Hauptthema konzentriert wird als auf das Drumherum. Das klingt auf den ersten Eindruck hin eher ungewöhnlich. „Nock“ gefällt mir wohl am besten auf dieser EP,...

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Peter Pardeike – Love Supreme (Connaisseur)

Bisher ist der Kölner als Partner von Marcus Worgull auf Innervisions in Erscheinung getreten, auf Connaisseur veröffentlicht er nun seine Solodebüt-EP, wo er jüngst auch schon zusammen mit Olderic einen Track auf dem Jubiläumsrelease ablieferte. Auf der A-Seite gibt es den Titeltrack, einen Vocoder-getriebenen hypnotischen Kracher mit Tiefe, Pathos und Acid – Gänsehaut inklusive. „Nero“ auf der B-Seite schaltet dagegen in einen emotionaleren Gang, lässt Fläche und Kickdrum sprechen und präsentiert dazu schmackhafte Synthie-Häppchen. Der Himmel öffnet sich. Feine Teile, Debüt gelungen. 9/10 Dieter...

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Ian Poooley – Meridian Remixes (Pooledmusic)

Unfassbare 18 Jahre ist es her, dass Ian Pooley den Longplayer „Meridian“ auf V2 veröffentlicht hat. Dieser Tage nun wird es eine Reissue auf seinem eigenen Label Pooledmusic geben. Völlig zu recht, gehört das Album doch zu den Höhepunkten in Pooley’s Katalog. Obwohl die toll produzierten Tracks immer noch erstaunlich frisch klingen und bestens für sich selbst sprechen, hat der Mainzer drei Lieblingsproduzenten gebeten, sich jeweils einer Nummer anzunehmen und diese neu zu interpretieren. Das ist besonders Bicep mit Ihrem Remix von „Cold Wait“ auf herausragende Weise gelungen. Das Duo aus Belfast liefert einen massiven UK-House-Stomper ab, der das...

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