Falko Niestolik presents Big Room Bangers – August 2018

Big Room Bangers by Falko Niestolik – August 2018 Murekian & Point Blvnk – Runaway (Blanco Y Negro Records) Ein lockeres Vocal, ein schönes Future-House-Piano, eine Bassline, die etwas im Hintergrund steht, aber keinesfalls harmlos ist, tolle Breaks und alles gut verpackt – so klingt „Runaway“ von den beiden Artists, die durchaus auch für Härteres bekannt sind. Die Nummer ist ein schöner Sommertrack, der am Beginn eines Abends gut seinen Platz findet, dem in der Peaktime aber die Luft ausgehen würde. Einfach mal reinhören. 8/10 Christian Laute – In Your Dreams (Dos Or Die Records) Das Video ist schon mal...

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Jan Driver – Dry Aged (ELEPHUT)

Jan Driver, deutscher Techno-Wizard mit Releases auf Monkeytown, Boysnoize und Arms & Legs, kommt jetzt mit einem eigenen Label um die Ecke und zeichnet selbstverständlich selbst für die Katalognummer 001 verantwortlich: analog getriebener House, der sich mit einem außerordentlich roughen Drum Computer und modularen Synthies nach vorn drückt ohne auf Spielereien zu verzichten. So habe ich immer noch einen Ohrwurm von der abgedrehten Melodie. Daniel Steinberg wird in einem Remix des Titeltracks etwas deeper und bringt „Dry Aged“ in etwas straightere Gefilde, während Hectic Johnson einen außerordentlich pumpenden Remix liefert, der sich etwas vom Original entfernt, aber Jan Driver...

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Dompe – Fruit Salad (Jackfruit Recordings)

  Der Berliner Dompe, der uns noch von seinem letztjährigen Sommerhit „Sultan“ bekannt ist, hat nun sein eigenes Label Jackfruit gegründet und liefert eine vier Track starke EP. Auf dieser finden wir sommerliche Tech House Beats mit eleganten Vocal-Cuts, aber auch klassische House-Grooves wummern unter jackenden Synthiebässen. So auch in der Kollaboration mit Agent!, welche ein legendäres Sirenen-Sample im Break so markant einsetzt, dass man sich nur schwer dem daraus entstehenden Vibe entziehen kann. Solide Housemusik für die Peaktime! 8/10 Basti...

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Cassius feat. Pharrell Williams & Cat Power – Go Up/Kolja Gerstenberg Remixes (Smile For A While)

2016 veröffentlichten Cassius ihr Album „Ibifornia“, für das Kolja Gerstenberg einen Remix des Albumtracks „Go Up“ ablieferte – ein schmissiger House-Tune mit Druck und Charme. Der gefiel allen Beteiligten so gut, dass dieser auch auf Vinyl rausgebracht werden sollte – was nun geschehen ist und zwar mit einem weitern und brandneuen Remix. Der „Disco Remix“ zoomt sich geschmeidig auf den Floor, mit Broken-House-Tunes und Vocoder-Einsatz. Sommerhit-Potential! 10/10 Bridget Anaconda Go Up – Kolja Gerstenberg Remixes by Cassius ft. Pharell Williams & Cat...

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dOP – A Night In Sausalito (Circus Company)

  Nach einer kleinen produktionstechnischen Auszeit sind dOP dieses Jahr wieder voll am Start. Eigenes Label gegründet, drei EPs veröffentlicht und nun wieder eine neue EP auf ihrem alten Stammlabel Circus Company. Und das französische Trio zeigt sich hier fresh wie eh und je. der Titeltrack ist eine kleine Schnitzeljagd zwischen Synthie-Elementen, Lo-Fi-Brummen und aufflackernden Percussions. Und drüber thronen Jaws warme Vocals. „Ischia“ mit einer Tempoverschärfung, angetrieben durch Claps, Drum-Patterns, HiHats. Schnaftes Break, Hörner und satter Groove. Schließlich greift noch Deetron ein und liefert einen Remix des Titelfracks. Runtergedubbte House-Tunes nehmen intensiv Fahrt auf, die Vocals ebenfalls runtergefahren, eher...

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Super Flu – Ark EP (Monaberry)

Super Flu mit dem ersten neuen Material nach ihrem letztjährigen Album „Musik3“. Die Reise startet mit dem Titeltrack „Ark“ – Techno Noir, der sich durch wogende Wassermassen pflügt und crispe Arpeggios losschickt und dabei eine majestätisch-stürmische Ausstrahlung verbreitet. „Doppt“ mit sanftem Rhythmus, bis der hypnotische Hintergrundsound und die percussiven Elemente Überhand nehmen, Drama aufpolieren und Schwung verbreiten. Schließlich gibt es noch einem Remix von „Doppt“, den der mysteriöse Hyenah abliefert. Erdiger Aufmarsch, strammer Takt, afrikanische Rhythmen, ein kleines Synthie-Gewitter und ein episches Finale sind hier die Eckpunkte. 9/10 Beat...

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Solomun – Customer Is King (Diynamic)

Katalognummer 100! Solomuns Label feiert einen runden Geburtstag und da liefert der Maestro natürlich höchstpersönlich ab – seine erste EP seit drei Jahren. und der Titeltrack ist darüber hinaus eine Kollaborationsprodukt des Labelbosses mit Rockstar Games, den Erschaffern von „Grand Theft Auto“. Ein Videoclip im Stil des Games folgt noch. Der Track selbst kommt sehr smart und techy daher, sehr dramatisch inszeniert und mit schnaufendem Pathos bestückt. Weiter geht es mit „Dre“, das sich – Achtung, der Name lässt es erahnen – vom frühen West-Coast-Sound von Acts wie NWA, Snoop Dogg, Warren G und Dr Dre inspirieren lässt. Entspannt,...

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Oscar L – Multiplayer (Truesoul)

Erneut glänzt Oscar L auf Adam Beyers Truesoul. „Monster Tube“ fängt ganz ordentlich an und entwickelt sich dann zu einem Stück mit unaufdringlicher Melodie im zweiten Break. Sehr schön links angetäuscht und dann rechts vorbeigezogen. „Multiplayer“ ist etwas entspannter und drückt dennoch ganz gut nach vorn. Das Mädchenvocal finde ich ganz schick. „Primewire“ ist ebenfalls recht schön. Ohne Vocals wirkt es etwas ravig während des Breaks. Sehr gut! 10/10 Manuel Lauro Anm. d. Red.: Im Augustheft haben wir anstatt Oscar L Oscar Mulero als Interpreten genannt. Wir bitten das zu...

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I:Cube – Double Pack (Versatile Records)

Der Wizard I:Cube ist zurück mit dem richtigen Sound für den Sommer. Der Opener „Flutes Souterraines“ wird auf der weißen Insel bestimmt durch die Decke gehen. Sehr verrückt wird es auf „Troglo Dance“, wo Acid und frickelige Modular-Synthies miteinander spielen, während „Bifurque“ ein sehr deeper House-Jam ist, bei dem der Fokus auf der quirligen Atmosphäre liegt. „La Nuits“ ist eine Mixtur aus leichten Mallet-Sounds, die sehr sommerlich klingen und verzerrten, gebrochen Beats, die sehr gut in einem Daytime-Set gespielt werden können. Hypnotisch wird es auf „Ramurc“, wo eine sehr monotone, drückende Bassline und schwebende Strings den Raver in der Afterhour begleiten. Zu guter Letzt zeigt sich „Fractal P“ mit viel Tech-House-Flavour und abschweifenden Pads. 10/10 Basti...

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Charlotte de Witte – The Healer EP (NovaMute)

  Charlotte de Witte beglückt uns mit einer neuen EP auf dem britischen Super-Label NovaMute. Man erwartet Großes, denn nicht umsonst ist die Belgierin derzeit in der Techno-Szene gefragt wie noch nie. Gestartet wird direkt mit dem gleichnamigen Track „The Healer“. Der Sound ist gewohnt dunkel, mit atmosphärischen Synths und aufbauenden, harmonisierenden Drums. Der Track braucht allerdings einige Minuten um sich komplett zu entfalten und wird daher meiner Meinung nach erst ab Mitte spannend. Der zweite Track, „Kuda“, ist mein Favorit der EP und geht direkt in die Vollen. Die gefilterten Vocals und harten Kicks sorgen für eine Menge...

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Sascha Funke – Acatenango (You And Your Hippie Friends)

Der Berliner DJ und Produzent Sascha Funke mit seinem ersten Release auf You And Your Hippie Friends, dem Schwesterlabel von Hippie Dance. „Acatenango“, benannt nach einem Vulkan in Guatemala, bringt uns drei feurige Tracks. Los geht es mit „Aggravate“, beim dem sich langsam die Synths hochschrauben, die HiHat immer nervöser vibriert, der Beat immer intensiver vibriert, bevor es dann in einen hypnotischen Dauerlauf kippt. Es folgt der Titeltrack, der auf dezenten Pfoten in den Kreisverkehr einbiegt, und dort stoisch seine Runden dreht bis die psychedelische Flute brummt und jubiliert. Das Trio komplettiert schließlich „Surumu“, das im technoiden und Kraftwerk’schen...

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Tocotronic – Die Unendlichkeit/Bis Uns Das Licht Vertreibt Remixe (Kompakt Records)

Was für ein Zusammentreffen. Tocotronics aktuelles Album „Die Unendlichkeit“ erhält eine Remix-Dusche. Aber sehr gezielt, nur zwei Songs und drei Remixer. Und das Ganze auf zwei 12Inches verteilt. Die drei, das sind Marcel Dettmann, Roman Flügel und Michael Mayer – das ist ein Versprechen! EP 1 ist „Die Unendlichkeit“ mit Roman Flügel. Sein Clubmix wandert ins New York der 80er-Jahre, lässt die Synthies und die Snare von oder Leine, marschiert Stolz im Wippschritt – vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran – durch die Straßen des Big Apple. Remix #3, der zweite ist ein Instrumental von #1, vibriert weiter durchs Jahrzehnt, fieberhaft...

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