Steve Bug – Different in Detroit (Ornaments)

Poker-Flat-Boss Steve Bug mit seinem Debüt auf Ornaments. Hier zeigt er seine deepere Seite, dubbt sich mit Hi-Hat geschmeidig und hallig nach Detroit. Ein feines Technowerk, das umrahmt wird von zwei ebenso bemerkenswerten Remixen. Den ersten liefert der Berliner Rhauder ab, der hier seine Synthie-Brocken in die Raum wirft und roboteske Vokal-Fragmente auswirft. Marco Fürstenbergs Dubhouse Mix taucht wieder tiefer in die Dub-Zone, mit Flow und verspulten Soundwellen. 9/10 Bass...

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Hidden Empire – Mind Palace Remixed (Stil vor Talent)

Das gefeierte Debütalbum der Studio-Wizards Hidden Empire auf Stil vor Talent bekommt jetzt ein maßgeschneidertes Remix-Paket: Der Terminal-M-Artist Drunken Kong macht aus „Black Beauty“ einen aggressiven Peaktime Banger, der mit verzerrten Bass-Stabs und einer verdammt starken Kick daher kommt. Transcode gestaltet „Tornado“ noch eine Spur cinematografischer, addiert swellende Strings und kreiert so einen perfekten Breakdown. Abschließend remixt Gregor Tresher „Fafnir“ und reduziert das Arrangement, um einen swingenden, polyrhythmischen, aber doch melancholischen Track draus zu zaubern. 8/10 Basti...

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Frankey & Sandrino – Alya (mule musiq)

Schon der Beginn macht Lust auf mehr: Der Titeltrack„Alya“ startet mit Dub-Echos, groovenden Bongos und einem bezaubernden Gitarren-Riff. Alles ruhig soweit, doch der Track baut sich dermaßen auf und bietet sich als Sonnenschein auf der Tanzfläche nach einem langen, harten Techno-Set an. Unwiderstehlich! Der zweite Track auf der EP heißt „The Great Attractor“: Im Fokus wird ein modularer Synthie neun Minuten hinweg moduliert und mit einem deepen Bass-Pattern kombiniert. Funktioniert perfekt! 9 /10Basti...

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Philipp Stoya – Fuchur EP (Compost Black Label)

Der aus Jena stammende und in Dachau wohnende Stoya mit seiner zweiten EP auf Compost Black Label. Drei Tracks für die dunkle Nacht. „Larue“ vibriert im Acid-Takt, Flächen breiten sich aus, Strobo flackert. Abfahrt. „Neklar“ mit dicker Drum und tighten Beats. Smart und dicht schweben die Melodien über dem Groove, durchbrechen die Wolkendecke. „Gruma“ schlendert vergnügt und oldschoolig über eine Synthie-Blütenwiese, Bassdrum und Bassline knutschen wild herum und erfreuen sich an Tanz, Tanz, Tanz. 9/10 Grobi...

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Boss Axis – Diversity (Euphonic Visions)

Boss Axis, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiern, sind mit einer neuen EP zurück auf Euphonic Visions, dem Label von Kyau & Albert. „Diversity“ ist ein wahres Dancefloor-Monster, das seine Genre-Arme in diverse Richtungen ausstreckt. Munter, aber nicht zu überladen läuft es los, mit technoiden Wellen, die intensiver und massiver werden und ab der Mitte des Tracks mit sprudelnder Trance-Euphorie angereichert werden und förmlich explodieren. Sehr beeindruckende und intensive Abfahrt. 10/10 Tech...

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Till von Sein – Say Say Say (Tilly Jam)

Vier gewinnt! Till von Sein präsentiert die vierte EP seines neuen Labels Tilly Jam – „Say Say Say“. Und mit dem Titeltrack startet wir auch durch. House-Beats vor souliger Atmosphäre, gewürzt mit G-Funk, loopige Vocal-Fragmenten, warmen Bässen und Turboboost. „Shadrach“ mit einer wildgewordenen Hi-Hat in freejazziger Manier, dazu schnurrende Drums, Bläser ebenso Vocal-Parts. „Impala“ führt uns mit seinem Sax und seinen dezenten Percussions zu einem Euphorieschub mit hochgestrecketen Händen und heftig wippenden Hüften, während das finale „Baden Powell Dr“ gen Sonnenuntergang schwebt, mit einem Hauch Melancholie und seinen Piano-Akkorden. 9/10 Tech...

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Rone – Mirapolis Remixes (InFiné)

„Mirapolis“ heißt das aktuelle Album des französischen Producers Rone und der Titeltrack bekommt nun ein paar Remixe. Den Anfang macht Diynamic-Act Johannes Brecht, der hier das Hauptthema zerpflückt, zusammensetzt, zerpflückt, schichtet, fragmentiert und beendet es mit einem eleganten Cello-Solo. Es folgt nun Matias Aguayo mit seinem Porto Bounce Remix. der gebürtige Chilene geht verspielt-orchestral an die Sache, gespickt mit Chiptune-Sounds. Und schließlich kommt ich der French Techno Mastermind zum Zug, Laurent Garnier. Der klickert und plätschert hier minimalistisch und hypnotisch mit Ekstase ins kosmische Nirwana. 10/10 Dieter Horny Mirapolis Remixes by...

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Marcus Worgull – Love Song EP (Innervisions)

Marcus Worgull und Fink kehren nach ihrer Kollaboration Anfang des Jahres – „Broad Horizons“ (IV77) – mit der Katalognummer IV81 zurück und haben ein sehr beeindruckende Coverversion des The-Cure-Klassikers „Love Song“, eins von Marcus’ absoluten Lieblingsliedern, am Start. Bassline und Melodie sind geblieben, nun wird aus dem Indie-Hit ein sehr smart-dubbiger Mid-Tempo-Track mit House-Flair, gekrönt von Finks intensiv-warmen Vocals. Hervorragende Komposition, sehr stimmig und mit Hitpotential. Dazu gibt es noch den „Love Dub“, der mit weitläufigen Delays und Vocal-Reverbs den Track in weit entfernte, kosmische Sphären kickt, während der Radio Edit die Essenz für den Radiogebrauch zusammenfasst. Track 4,...

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Aphex Twin – Collapse EP (Warp)

Der Großmeister der gebrochenen Klangwelten ist wieder da. Seit seinem Comeback vor rund vier Jahren versorgt uns Richard David James regelmäßig wieder mit neuen Ergüssen, die durchaus in einer fast komplett durchgewalkten Electronic-Szene immer noch ihre Relevanz haben. Das gilt auch für die neue EP. „T69 Collapse“ macht keine Gefangenen. Nach einem recht traditionellen Intro für seine Verhältnisse, biegt er gewaltig die Soundbögen, sägt an den Texturen und Melodien. „1st 44“ verstolpert sich in Drum’n’Bass-Brocken und verliert sich Flächenfragmenten, „MT1 t29r2“ sprintet durch die Synapsenbahnen, gepaart mit Piano-esken Ausflügen. „abundance10edit[2 R8’s, FZ20m & a 909]“ – ja, so heißt der...

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Alex Mine Lost – 2018 (Terminal M)

Letztes Jahr im November veröffentlichte Alex Mine seine „Opus“-EP auf Terminal M, inkl. des Tracks „Lost“. Der kam so gut an, dass es nun dazu eine Remix-EP gibt. Carl Cox gehörte zu den Fans des Originals und so steuert der Brite nun auch seine Version bei. Der ursprünglich funky-trippige Tune bounct sich nun technoid mit Powergroove über den Dancefloor. Roberto Capuano liefert ebenfalls seinen Remix ab, der sich hier das Acid-Mäntelchen anzieht und trancehymnenhaft in die Ferne schweift. Und auch Mine selbst liefert, „Lost 2018“. Durchgestylter, hymnischer, epischer. Feines Trio. 9/10 Acid...

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Dominik Eulberg – Abendpfauenauge & Oleanderschwärmer (Apus apus)

Aller guten Dinge sind drei. Dominik Eulberg präsentiert die dritte Katalognummer seines neuen Labels Apus apus, das Cover zieren dieses Mal zwei Nachtfalter. „Abendpfauenauge“ marschiert mit Trommelwirbel los, es gilt den Dancefloor zu erobern. Das klappt auch spätestens beim ersten, sehr epischen Break, mit Vogelgezwitscher in natürlicher Atmosphäre. Die Sonnenstrahlen durchdringen das Dickicht. Der Marsch geht weiter, der Track entfaltet sich in purer Euphorie und erobert spätestens jetzt auch unsere Herzen. „Oleanderschwärmer“ schichtet sich langsam auf, bricht die Downbeats, gerät leicht und holprig ins Rollen, kühlt uns wie der Schatten eines Baumes, klingt im Kosmos herum, Unterlichtgeschwindigkeit. 10/10 Acid...

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Julius Steinhoff – Along The Coast (Smallville Records)

Mit „Along The Coast“ veröffentlicht Steinhoff seine erste EP auf seinem Label Smallville seit seinem 20114er Debütalbum „Flockig Behaviour“. Drei neue Tracks für den Dancefloor. Den Anfang macht der Titeltrack, der mit Allerlei Acid-Gefiepse startet, dann aber nach und nach in wärmere und deepere Gefilde verabschiedet, getrieben von Hihat und Claps. „Be Myself“ schnappt sich die Hihat, durchläuft den techy Way of Life, plöckelt Bleeps und Synths in den Raum. Der „Moondowner“ schnarrt mit den Hufen, dubbt sich gemütlich-wippend ins Abendrot. 8/10 Grobi...

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