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Die von Dubset betriebene Platform MixBANK sicherte sich einen Deal mit Spotify. Zukünftig sollen DJs ihre Sets legal via Spotify zur Verfügung stellen können, ohne dabei eine Löschung wegen Urheberrechtsverletzung befürchten zu müssen. Ähnlich wie bei Apple Music.

Auf der diesjährigen IMS Ibiza lassen sowohl Spotify als auch Dubset eine gemeinsame Kooperation verlauten. In Zukunft möchte Spotify den von Dubset betriebenen Service MixBANK in sein Angebot integrieren. Im Klartext heißt das: von Usern generierte DJ-Sets können dann legal via dem bekannten Streamingdienst zur Verfügung gestellt werden. Wann genau, das wird jedoch nicht bekanntgegeben. Ähnlich wie bei Apple Music, die in jüngster Zeit ebenfalls eine Kooperation mit MixBANK angekündigt haben, werden konkrete Pläne und Zeitangaben vermieden.

In einer Pressemitteilung von Spotify zeigt sich das Unternehmen jedoch optimistisch, lässt aber auch die Frage aufkommen, in wie weit alle DJs von diesem Deal gebrauch machen können: „Wir freuen uns sehr mit Dubset und den größten und besten DJs der Welt zusammenzuarbeiten. Mit dem besten Angebot auf dem Markt sichern wir weiterhin unsere führende Marktposition.“

MixBANK ist ein Angebot, dass die Brücke zwischen engagierten DJs und Rechteinhabern schließen will. Auf der Platform können Mixe hochgeladen werden, die dann einen automatischen Prozess durchlaufen, bei dem die enthaltenen Tracks auf Urheberrechte geprüft werden. Die Inhaber der Rechte werden informiert und können ihr „Go“ geben, was einer Erlaubnis zum Upload gleichkommt. Mit diesem Verfahren möchte der von Dubset betriebene Service dem Kunden Rechtssicherheit gewähren und auch die DJs am Gewinn beteiligen. So zumindest die offizielle Erklärung des Konzepts.

Spotify springt damit nun auch auf den Zug auf, um das Ende von Soundcloud einzuläuten. Vorbei mit der Zeit, in der Sets gelöscht werden, die nicht durch Rechteinhaber verifiziert wurden. Jedoch: wenn man sich die zahlreichen Versuche, Kooperationen, die neuen Plattformen, Konkurrenten und „Tschüss Soundcloud“-Statements anschaut, hätte das Ende der Platform bereits vor etlichen Monaten eintreten sollen. Der Kampf gegen das Berliner Unternehmen scheint Trend zu sein und jede neue Option scheint offiziell ein „Meilenstein“ zu sein.

Ob der Service von MixBANK auf Spotify letztendlich nur „den größten und besten DJs der Welt“ vorenthalten ist, bleibt vorerst abzuwarten.

Quelle: u.a. MBW

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