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Wenn du dir deine DNA anhören könntest, wie würde sie sich anhören?

Auf diese Idee sind wohl noch nicht allzu viele gekommen, sich den Sound der eigenen Erbinformation mal reinzuziehen. Klar, wer hat sich noch nicht gefragt, wie das eigene Ich musikalisch widergespiegelt wird. Genau mit dieser Frage hat sich das Unternehmen Ancestry.com auseinandergesetzt und hat sich mit dem Musik-Streaming-Giganten Spotify verbunden. Ab sofort können Ancestry-Kunden ihre DNA-Daten auf ihren musikalischen Geschmack auswerten lassen, dabei werden insbesondere die Herkünfte eines einzelnen beachtet. Umgestaltet wird das Ganze dann in einer Playlist bei Spotify, welche Künstler mit gleicher Abstammung vorschlägt. Zum Beispiel wird jemand mit einer DNA aus Frankreich eher Künstler wie Sébastien Léger oder David Guetta in seiner personalisierten Playlist vorfinden, während jemand mit DNA aus Deutschland Künstler wie Sven Väth oder Chris Liebing vorgeschlagen bekommen würde.

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Foto: www.ancestry.com

Eine Kooperation ist zunächst nur in den USA möglich und das auch zu einem stolzen Preis von 99 Euro. Circa acht Wochen nach Einsenden der Probe stehen dann im persönlichen Bereich der Webseite die Ergebnisse bereit. Wie lukrativ der Vorgang ist, ist aus unserer Sicht eher fragwürdig. Jedoch finden wir die Idee recht unterhaltsam und hoffen auf baldige Einführung im deutschen Markt und viele Feedbacks von euch!

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