Kygo Press Shot5

DJs sind die neuen Rockstars. Es ist keine Seltenheit, dass die ganz Großen sechsstellige Summen für ihre Auftritte verlangen. Die Mädels liegen den DJs reihenweise zu Füßen und überhaupt werden sie auf Händen getragen, wenn nicht sogar vergöttert. Rund um den Globus stehen die Fans erwartungsvoll Schlange, um einmal ihre Stars zu sehen. So viel zum Thema RTL Prominent. Kommen wir nach Deutschland. Hierzulande gestaltet sich das oft schwierig, weil sie hier ziemlich selten spielen. Wir haben ein paar Superstar-DJs herausgesucht, die in Deutschland so gut wie nie auf der Bühne stehen.

1. Calvin Harris

Adam Richard Wiles, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Calvin Harris, holt mit seinem Sound die 80er Jahre ins hier und Jetzt und ganz nebenbei war er 2013 und 2014 auch noch der bestbezahlteste DJ der Welt. Mit einer geballten Ladung Indie-Elektro, House und 80s-Sound begeistert er seine Fans auf der ganzen Welt und feiert einen Erfolg nach dem anderen.

 

2. Skrillex

Mit einem Jahreseinkommen von 16 Millionen Dollar ist Sonny John Moore alias Skrillex einer der bestbezahltesten in der Branche. In seiner erst sehr kurzen Karriere gewann der 26-jährige Schulabbrecher bereits sechs Grammy Awards. Sein Facebook-Profil zählt über 17 Millionen Fans. Unzählige Hits gehen auf sein Konto und er sorgt auch anderweitig für Schlagzeilen. Ob er verehrt oder verachtet wird, dieser Künstler ist heutzutage jedem ein Begriff.

 

3. KSHMR

Der US-Amerikaner Niles Hollowell-Dhar ist ein US-amerikanischer Songwriter mit indischen Wurzeln, DJ und Musikproduzent. Er ist insbesondere unter dem Künstlernamen KSHMR bekannt, war aber auch jahrelang Teil des Projekts „The Cataracs“. Er arbeitete bis 2014 in verschiedenen Genres und gelangte dann zum Big-Room. Zahlreiche Künstler wie Tiësto, Dimitri Vegas & Like Mike oder Hardwell spielen seinen Tracks in ihren Sets. Lange wollte er seine Identität geheim halten, was aber nicht lange gut ging. Seither legt er auch auf vielen Festivals als KSMR auf.

 

4. Diplo

Thomas Wesley Pentz, besser bekannt als Diplo, ist zweifellos einer der dynamischsten Kräfte im heutigen Musikgeschäft, ebenso aber auch internationaler Tastemaker, Sprecher, Kurator wie Musiker/DJ/Producer. Jahr um Jahr erweist er sich als allgegenwärtige, kulturelle Figur, ein unerlässlicher Brückenbauer zwischen hoch und tief, Mainstream und Underground, mit gehörigem Fingerspitzengefühl und bemerkenswerter Ehrfurcht. Diplo ist ein dynamischer, unermüdlicher Freigeist mit Interessen die jegliche uns bekannte kulturelle oder musikalische Norm sprengen. Er verkörpert den wahren Künstler des 21. Jahrhunderts.

 

5. Kygo

Nachdem der DJ und Produzent 2015 die Marke von einer Milliarde Streams auf Spotify schneller erreicht hat, als jemals ein Künstler vor ihm, ist Kyrre Gørvell-Dahll aka Kygo offiziell einer der begehrtesten Dance-Musiker des Planeten. Sein Genre-prägender Stil brachte ihn als ersten Elektro-Künstler überhaupt auf die Bühne des Konzerts des Friedensnobelpreises, auf Festivals wie Coachella, Lollapallooza und Ultra Music Festival und verkaufte Arenen wie das Greek Theater in Los Angeles oder das New Yorker Barclays Center aus. Zu den jüngsten Schlagzeilen gehören seine Auftritte in zwei der meistgesehen TV-Shows der Welt, der „The Ellen Show“ und Jimmy Fallons „Tonight Show“, sowie die Meldung von weltweit mehr als acht Millionen verkauften Singles mit über einer Million davon allein in Deutschland.

 

6. Marlo

Der, aus den Niederlanden stammende, Australier MaRLo hat schon auf Labels wie Armada Music, Spinning Records oder Flashover releast und vereint Sounds aus Trance, Techno und Housemusik. Er legt regelmäßig mit Armin van Buuren auf und seine einzigartigen Sets werden als „MaRLo-Sound“ bezeichnet. Er hat sich mittlerweile einen Traum erfüllt, indem er konzertähnliche Shows namens „Altitude“ in seiner Heimat Australien realisierte.

 

7. Flume

Ebenfalls aus Australien kommt Harley Edward Streten aka Flume. Er begann bereits mit 13 Jahren selbst Musik zu produzieren, nachdem er ein Beatprogramm als Beilage in einer Cornflakespackung fand. 2011 hatte er dann sein erstes Release und schon sechs Jahre später gewann er mit seinem Album „Skin“ einen Grammy-Award als bestes Dance-/Electronic-Album.

 

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