2018_11_PdW_Tempers

Es geht um Malls. Katja Eichinger hatte nach einem Interview mit dem niederländischen Architekten Rem Koolhaas die Idee, ein ganzes Album den Klängen der Einkaufszentren zu widmen und trat damit an das befreundete New Yorker Electro-Duo Tempers ran. Nach dem bahnbrechenden Essay von Koolhaas, der über Shopping Malls und die Architektur schreibt, bekam das Album seinen Namen „Junkspace“. Elf Songs wurden produziert, jeder einzelne widmet sich einem spezifischen Aspekt der Welt der Malls. Unterstrichen mit dem typischen Tempers-Sound: sanfte Electronica-Klänge, druckvollen Elektro-Sounds und die sonore Stimme von Sängerin Jasmine Golestaneh. In den speziellen „Junkspace“-Tracks, die von Eins bis Vier durchnummeriert sind, spricht Rem Koolhaas im Spoken-Word-Style über Einkaufszentren, Konsum und die Herausforderungen der Konsumarchitektur. Ein zwischendurch etwas verwirrendes, aber sehr spannendes und druckvolles Konzeptalbum. Sofia Kröplin