Thyladomid Places (Traum)

Die Reise fängt sehr verträumt an: Auf dem Opener „A Little Church in Amsterdam“ startet ein organisch-analoger Soundkosmos, der mit zeitgemäßer intelligenter Elektronik verwoben ist. Statt einem Clubalbum macht der Kölner Producer Thyladomid Abstecher in verschiedenste Tonalitäten und Klangästhetiken. Intime Fieldrecordings und eingespielte Gitarren und Pianos machen den Unterschied und sorgen für einen äußerst crispen, warmen Sound, der fast unwiderstehlich ist. Neben einigen gelungen Ambients und verspielten, deepen House-Beats ist es vor allem aber auch die reine musikalische Qualität, die das Hören sehr spannend macht. Alle 14 Tracks des Albums haben eine Geschichte zu erzählen, die man sich perfekt zu Hause aber auch im Club anhören kann. 10/10 Basti Gies