WhoMadeWho

Auf ihrem sechsten Studioalbum klingen WhoMadeWho auf eine angenehme Art und Weise erwachsen. Bei ihren unterschiedlichen persönlichen Hintergründen und ihrer Liebe zur Vielfalt ist es ihnen hier gelungen, ein Album aus einem Guss zu produzieren. Man spürt weiterhin die Freude der Band, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Der Opener „Neigbourhood“ führt die Hörer auf einen Trip und gibt die Richtung vor, in die sich die Dänen bewegen: Hymnenhafter Dancepop, der aber nie in billige Effekte abdriftet. WhoMadeWho verwandeln die ihnen anhaftende Melancholie in Tunes, die immer uplifting erklingen und einen mit gutem Gefühl zurücklassen. Nach vielen verschlungenen Wegen ist „Through these Walls“ an einem Punkt angelangt, an dem man sagen kann: Die Band ist reifer geworden. Besonders deutlich wird das mit dem Tune „Funeral Show“. Die Kunst, ernste Themen mit so einer ausdrucksstarken Leichtigkeit zu transportieren, beherrschen sonst nur wenige Musiker. 8/10 2b fuzzy