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„Lieber vereint tanzen als getrennt hetzen'“
 Diesen Satz wird man ab sofort öfter in Berlin zu lesen bekommen. Gemeinsam mit den Clubs der Berliner Clubkultur demonstriert der Zug der Liebe mit einer Plakataktion gegen die AfD-Hetze und gegen deren Wahlprogramm. Der 
Zug der Liebe, der im letzten Jahr zum ersten Mal durch Berlin zog,  ist eine politische Demonstration, welche auf die alltäglichen, gesellschaftlichen Diskussionen hinweisen und sich für mehr Mitgefühl, mehr Nächstenliebe und soziales Engagement einsetzen.

„Da die AfD mittlerweile jeglichen Dialog mit Kritikern im Social Network vermeidet, Zeitungsüberschriften manipuliert, Bilder fälscht und SPD, CDU und Die Grünen in Berlin nichts gegen die AfD unternehmen, will der Zug der Liebe mit den Berliner Clubs ein Zeichen setzen.“ (Zug der Liebe)

In ganz Berlin kleben nun Plakate, die darüber aufklären sollen, was die AfD in Berlin will und zeigen, dass Berlins wichtigstes Aushängeschild, die Clubkultur, nichts von Abgrenzung und Hetze hält. Die Berliner Clubs sind genauso international wie die Stadt selbst. An der Tür, hinter Bar und am DJ Pult arbeiten in den Clubs dieser Stadt locker hundert verschiedene Nationen, ohne die die Clubs nicht das wären, was sie heute sind.

Der Berliner Club Mensch Meier über die derzeitige Situation:
Es ist für uns selbstverständlich, dass an einem Ort, an dem wir frei feiern möchten, kein Platz ist für Menschen die andere Menschen verletzen. Darum werden wir hier keine Formen von rassistischen, sexistischen und anderen diskriminierenden Verhaltensweisen dulden. Schaut nicht weg, fragt nach und passt aufeinander auf. Benötigt ihr Hilfe, meldet euch bei den Türstehern.“

Die roten Plakate aus der Aktion setzen sich mit einigen der Positionen dieser Partei auseinander und zeigen, was die AfD in Berlin wirklich will.

Die zweite Reihe entsteht aus einer Zusammenarbeit mit zehn Berliner Clubs. Die Idee dahinter: Wenn die Clubs Stellung beziehen gegen Rechtspopulismus, sollte das auch die Wähler überzeugen, nicht der AfD deine Stimme zu geben. Die Locations konnten dabei selbst die Bildauswahl und Slogans aussuchen.
Zu den teilnehmenden Clubs gehören u.a.  
Burg Schnabel, Magdalena, Goldengate Berlin, YAAM Berlin, Gretchen, Maze, VOID Berlin, SchwuZ.

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Alle Plakate gibt es hier zu sehen: www.zugderliebe.org/zug-der-liebe-plakate-gegen-hetze

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