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10 Gründe für eine liberalere Drogenpolitik in der Club- und Party-Szene


10 Gründe für eine liberalere Drogenpolitik in der Club- und Party-Szene

Drogen. Wie immer ein heikles Thema. Seid ihr für oder gegen eine liberale Drogenpolitik? Wir haben euch hier mal 10 Gründe dafür aufgelistet.

1. Entspannte Grundstimmung
Ob man jetzt pro oder contra Drogen ist, sei mal dahin gestellt. Jedenfalls muss wohl jeder zugeben, dass auf den meisten Partys, auf denen Drogen konsumiert werden, eine sehr entspannte Grundstimmung herrscht. Man sieht so gut wie nie Schlägereien oder ähnliches. Was auf Partys, auf denen „nur“ gesoffen wird, ganz anders aussieht.
2. Jeder ist für seinen eigenen Körper verantwortlich
Das mag doof klingen, aber eigentlich ist es schon so, dass die Leute, die Drogen konsumieren, ihrem eigenen Körper schaden, aber nicht anderen Leuten. Das kommt immer etwas auf die Art von Drogen an und den Charakter des Menschen, aber es gibt einige Studien, die sagen dass:
3. Laut Studien ist Alkohol schlimmer
Das gilt sowohl für den Schaden am eigenen Körper, aber vor allem für den Schaden anderer. Durch den Konsum von Alkohol werden wesentlich mehr Konflikte geschürt, was zu Auseinandersetzungen und Prügeleien führt. Außerdem gibt es wesentlich mehr Autounfälle unter Alkoholeinfluss. Nachzulesen hier.

4. Trend der Zeit
Man sieht derzeit, wie in vielen Ländern die Politik über eine Legalisierung von Cannabis diskutiert wird oder dies bereits geschehen ist.

5. Es passiert so oder so
Sind wir mal ehrlich. Durch die Verbote von Drogen und Kontrollen ändert sich nicht wirklich etwas daran, dass man überall welche bekommt, wenn man nur will. Das Ganze kostet nur eine Menge Ressourcen.

6. Kostspielig
Dementsprechend ist das Festhalten an einer restriktiven Drogenpolitik auf Festivals sehr kostspielig. Der Einsatz der Polizei bei diversen Events und Festivals kostet den Steuerzahler eine Menge Geld. Die meisten Anzeigen, die dann aus dem Einsatz resultieren, sind kleinere Drogendelikte.

7. Sicherheit
Damit ist gemeint, dass man mit einer liberaleren Drogenpolitik dafür sorgen kann, dass die Drogen dann wenigstens rein sind. Was mittlerweile schon auf einigen Festivals angeboten wird, ist dass man seine Drogen testen lassen kann. Somit weiß derjenige zumindest, dass keine anderen schädlichen Stoffe drin sind. Das ist unserer Meinung nach ein guter Ansatz.

8. Gesellschaftliches Konstrukt
Dass Cannabis illegal und Alkohol und Tabak legal sind, hat heutzutage nicht mehr wirklich viel damit zu tun, welche von diesen Drogen nun schädlicher ist. Es ist ein gesellschaftliches Konstrukt, das so in den vergangenen Jahrzenten gewachsen ist. Alkohol ist gesellschaftlich angesehen. Wer sich jeden Abend zur Besinnungslosigkeit trinkt, macht das mit dem Segen der Gesellschaft. Wer allerdings einmal die Woche einen Joint raucht, ist in Augen vieler ein Junkie.

9. Lange Warteschlangen
Durch exzessives Absuchen der Partybesucher entstehen lange Warteschlangen. Wirklich viel wird dabei aber wohl nicht gefunden, denn jeder hat ja wohl so seine Verstecke…
Hier nochmal die besten für euch.

10. Drogen gehören ein Stück weit zur Partyszene dazu
Oha. Was für ein Statement. Hat er nicht gesagt?! Ist aber schon irgendwie so, oder?? Und damit ist nicht ein bestimmtes Genre gemeint. Wir können uns auch nicht die Rolling Stones vorstellen, wie sie nach ihren Konzerten eine Capri Sonne getrunken haben und früh ins Bett gegangen sind. Die Partyszene hat immer etwas Verbotenes an sich. Das wird sich wohl nie ändern. Egal wie legal oder illegal etwas ist.

Tägliche Informationen zu neuen Pillen, Gesetzentwürfen und sonstigem findet ihr hier.

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