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10 Techno-Acts, von denen wir uns mal (wieder) ein Album wünschen


10 Techno-Acts, von denen wir uns mal (wieder) ein Album wünschen

Es gibt so einige Alben von Techno-DJs, die uns einfach nicht loslassen. Es ist ein anderes Gefühl, als bei einer EP. Man bekommt nicht nur eine größere Anzahl an Tracks geboten. Im besten Fall führt einen der Künstler durch einen kreativen Arbeitsprozess. Davon wollen wir mehr.
Hier sind 10 Techno-Acts, die uns mal wieder mit einem Album beglücken dürften, oder überhaupt mal ein Album produzieren sollten.

1. Chris Liebing
Sein letztes Album „Evolution“ ist von 2003. Kein Wunder, dass wir uns langsam mal wieder was Neues wünschen. „Evolution“ ist düster. Ziemlich düster. Und schnell sowie treibend. Ein Sound, der gewissermaßen zeitlos ist. Sowas wollen wir wieder hören.

2. Sven Väth
Der Babba. Gerade feiert sein Baby Cocoon das 20-jährige Bestehen. Dafür gibt’s Neuinterpretationen seiner Tracks „Accident In Paradise“ von KiNK und „Robot“ von Kölsch. Wir würden aber mal wieder gern von Sven Väth selbst was Neues hören. Da wäre doch eigentlich das Jubiläum ein guter Anlass für ein neues Album des Urgesteins. Gerne auch wieder eine Collab mit Richie Hawtin wie bei seinem letzten Album „The Sound Of The Third Season“. Das wäre eigentlich unser Traum.
PS: Wir haben euch vor kurzem ja bereits die coolsten Remixe von Sven-Väth-Tracks vorgestellt. Na, auf den Geschmack gekommen?

3. DJ Hell
Eine weitere Legende des deutschen Techno, von dem wir uns mal wieder was Hörbares wünschen würden. Sein Album „Teufelswerk“ von 2009 ist ein vorzügliches Werk, dass wir uns gerne immer noch anhören. Dabei ist auch eine Zusammenarbeit mit P.Diddy (oder wie er sich nunmal heutzutage nennt). Der Track „The DJ“ ist sensationell. Generell ist das Album eher melodischer Techno und kommt ab und an mit etwas ruhigeren Klängen daher. Aber so lieben wir ja unseren Helmut. Immer ein auf und ab.

4. Adam Beyer
Der Schwede Adam Beyer ist als DJ viel unterwegs. Eigentlich überall und jederzeit. Für uns dürfte er sich aber auch gern mal ein paar Monate im Studio einsperren und wieder ein wenig den Produzenten in ihm herauslassen. Über sein Label Drumcode versorgt er uns zwar kontinuierlich mit hervorragendem Techno, seine Geschicke kommen seit geraumer Zeit aber zu kurz. Wir wünschen uns deshalb ein ganzes Album. Als Entschädigung quasi. Schmerzensgeld für die Warterei der letzten Jahre. Gerne dürfte da auch seine Frau Ida Engberg mitmischen und etwas an Arbeit abnehmen. Ein Familienalbum sozusagen.

5. Marco Carola
Zugegeben, Marco Carolas letztes Album „Play It Loud“ ist verhältnismäßig garnicht so lange her – fünf Jahre. Das ist uns dennoch zu viel.
Play It Loud ist sehr minimalistisch. Das macht es aber auch so eingängig. Vom Genre her daher auch tatsächlich eher dem Minimal oder Tech-House zuzuordnen als zwingend Techno. Ein schmaler Grad vielleicht. Marco Carola Sound eben. Wir hätten gern mehr davon.

6. Marcel Dettmann
Dettmann und Dettmann II kamen vor ein paar Jahren auf Ostgut Ton raus und war sehr interessant. Hier wurde viel experimentiert. Mit sphärischen Klängen und melodischem Techno. Nicht unbedingt das, was Herr Dettmann so meist in seinen Sets spielt. Eine etwas andere Seite des Mr. Berghain. Daher wünschen wir uns mal wieder was neues von ihm. Dass der Herr Dettmann sich bei der Herstellung von eigener Musik nicht ganz doof anstellt, ist ja allseits bekannt. Dementsprechend sind wir uns sicher, dass ein neues Album auf Ostgut Ton unseren Ohren schon gefallen würde. Wie wäre es mit dem Namen „Dettmann III“? Oder zu ausgefallen?

7. Tale Of Us
Die beiden Italiener mit Homebase in Berlin stehen für einen sehr modernen Techno. Die beiden sind vor allem in den letzten Jahren durch sensationell gute Remixe aufgefallen. Teilweise auch mit eigenen Produktionen. So zum Beispiel „Astral“ mit Mind Against zusammen oder die „North Star EP“. Wenn man sich diese anhört, bekommt man sehr Bock auf ein komplettes Album der beiden.
Apropos Mind Against…

8. Mind Against
Die neuen Shootingstars der Technoszene haben uns bisher noch kein Album zum Hören geliefert. Aber dafür exzellente Tracks auf DJ Tennis Label „Life and Death“ sowie Scubas Label „Hotslush Recordings“. Sie haben einen neuen kreativen Technosound kreiert, der teils mit schrillen Beats und etwas langsamer daher kommt. Eine hypnotisierende Mischung. Absolut süchtig machend. Wer dem zustimmt wünscht sich sicherlich auch mal ein Album der beiden. Bis es soweit ist, könnt ihr sie auf dem Pollerwiesen Opening in Köln hören.

9. Ben Klock
Der Berliner Ben Klock hat bisher ein Album veröffentlicht. 2009 kam „One“ auf dem berühmten Label Ostgut Ton raus. Dort findet sich natürlich meist Techno, aber auch ein Chill Out und ein Electronica Track, sowie eine Dubstep Nummer wieder. Naja sagen wir es mal so: Beatport klassifiziert den Song als Dubstep. „Gold Rush“ ist aber so weit entfernt von Dubstep wie Berlin von Johannesburg. Von der bpm Anzahl vielleicht auf einem ähnlichen Längengrad. Ansonsten sehr verschieden.

10. Cirez D
Cirez D hat vor wenigen Monaten seine EP „Vol D“ herausgebracht. Darauf finden sich 5 wunderbare Techno Bretter. (Nagut, „Deep Inside 04 Remix“ ist nicht ganz so toll wie die anderen 4) Die Tracks „Voided“ und „Chaos“ verursachen letztgenanntes auf jeder Tanzfläche. Wunderbare schnelle, treibende und sehr gut tanzbare Technobeats, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Oder so ähnlich…
Leider gibt es noch kein wirkliches Album von der dunklen Seite des Eric Prydz. Dieser hat kürzlich mit „Opus“ sein Debutalbum released. Bleibt zu hoffen, dass er es mit seinem Alias Cirez D bald bald bald gleichtut. Wir würden uns freuen.

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