Die südamerikanischen Kokainschmuggler lassen wirklich keine Möglichkeit aus ihren Stoff nach Europa zu bringen. Es wurden 100 Kilogramm hochreines Kokain in einem alten VW Bulli T1, Baujahr 1971, gefunden.

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Erst vor einigen Wochen wurden 300 Kilogramm Kokain in einer Ladung Zahnseide sichergestellt. Das Koks befand sich in neun Sporttaschen zwischen der Zahnseide und hätte gut 63 Millionen Euro eingebracht.

Die Sendung bestand aus einem Container, in dem sich zwei VW Bullis T1 befanden. Da die aus Brasilien kommende Ladung den Beamten verdächtig vorkam, wurde der Container bereits Ende September für eine Kontrolle in der Röntgenanlage selektiert.

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Das Rauschgift war unter einem doppelten Boden hinter der Rücksitzbank in einem der Oldtimer eingeschweißt worden. Doch die Beamten des Hamburger Zolls konnten die illegale Ware eindeutig mit der Röntgenanlage ausmachen.

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Laut den Beamten hatte das Kokain einen sehr hohen Reinheitsgehalt. Da normalerweise der reine Stoff aus Südamerika um das drei- bis fünffache gestreckt wird, wären aus den 100 schnell 300 Kilogramm geworden. Diese Menge hätte locker für 21 Millionen Euro einbringen können.

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Das Versteck musste dann mit einer Säge aufgeflext werden. „Es macht den Anschein als würde den Drogenschmugglern die Kreativität für neue Versteckmöglichkeiten niemals ausgehen. Aber genau das macht den Beruf des Zöllners auch so spannend“, sagt der Leiter des Hauptzollamtes Hamburg Hafen Michael Schrader. Ob er wohl mit dem DEA-Agenten Hank Schrader verwandt ist?!

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