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Auf einem Schiff im Hafen von Philadelphia wurden mehr als 15 Tonnen Kokain gefunden. Ein Teil der Ladung war auf dem Weg nach Europa.

Es handelt sich um einen der größten Drogenfunde der Landesgeschichte der USA. Das Schiff war über Chile, Panama und die Bahamas in die USA gekommen und sollte eigentlich weiter nach Europa fahren. Das Ziel der Reise war zwar eigentlich Philly, doch einige Container waren scheinbar auch für den europäischen Markt bestimmt.

Auf der Straße hätten die Drogen schätzungsweise mehr als eine Milliarde Dollar (890 Millionen Euro) eingebracht. Oft wurde von 16,5 Tonnen gesprochen, doch transferiert man den Wert in metrische Tonnen, so kommt man auf ein Gewicht von 14,97 Tonnen. Dennoch nicht zu verachten.

Einige Personen der Schiffsbesatzung wurden festgenommen und werden nun angeklagt. Einer der festgenommenen Besatzungsmitglieder gestand, dabei geholfen zu haben, die Drogen an Bord zu schmuggeln. Dafür soll er 50.000 Dollar erhalten haben.

Wie man sieht, ist die stärkste Waffe der Drogenkartelle ihr scheinbar unbegrenzter Zugriff auf Geldreserven, mit denen Hinz und Kunz bestochen werden können. Es bedarf ganz neuer Ansätze, diesen Leuten das Handwerk zu legen. Vielleicht sollte man mal wieder über eine weltweite Legalisierung von Drogen nachdenken.

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